Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Flucht “ von Irene Beddies

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Elin (hildegard.kuehneweb.de)

23.06.2018
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Liebe Irene,

dein Gedicht strahlt sehr viel innerliche Aufgeräumtheit aus.
Trotz der begrenzten Verweildauer hier auf Erden, siehst du
gestärkt, was dich erwartet. Du genießt noch bewußt was um
dich geschieht, und das ist die Kraft, die dir die innerliche
Ruhe schenkt. Ich sehe es nicht als Flucht, sondern als
Zuflucht zu einer besonderen Stille.
Gerne beziehe ich dich in meine Gebete mit ein, um dir noch
weiterhin eine besinnliche Zeit einzuräumen.

Schicke dir herzliche Grüße von Hildegard

Irene Beddies (24.06.2018):
Liebe Hildegard , deinem Kommentar stimme ich zu. Es ist nicht eigentlich eine Flucht gewesen, die mich ins Hospiz gebracht hat, eher war es die Möglichkeit des Rückzugs in die Atmosphäre von Ruhe und Entspannung nach den nervigen Krankenhausepisoden. Das Hospiz kann mich natürlich gesund machen, aber ich muss auch nicht mehr an den Nebenwirkungen von Medikamenten leiden, was eine große Erleichterung ist. So kann ich mich besinnen, träumen und das, was noch möglich ist, genießen. Ich danke dir für deine Gebete und wünsche dir eine gute Woche, Irene

R.Schön (Lyrikeringmail.com)

22.06.2018
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Liebe Irene,

dem Leben nochmal zu begegnen
ist wie Sand aus den Augen zu reiben
längst vergangene Wege zu ebnen
lässt den Wind durch die Bäume gleiten
und er flüstert und blinzelt weise
jedem Blatt jedem Sonnenstrahl zu
auf eine ganz besondere Weise
schickt er Frieden und lächelt uns zu.
Er streichelt uns sanft durch das Haar
klärt das Dunkel in Licht, wunderbar.
Löscht die Zeit, Illusion
dann fliegt sie davon
übrig bleibt dann was ist, als sie war.

Ich glaube daran, dass sich am Ende eines Lebens alles relativiert. Der Tod ist nicht das Ende, davon bin ich überzeugt. Liebe Irene, ich bin in Gedanken bei dir und deinen Lieben, die mit dir auf deiner Terrasse die Blumen, aber vor allem den Wind zu hören imstande sind.

Ganz liebe Grüße von Ramona












Irene Beddies (23.06.2018):
Liebe Ramona, du hast ein langes und beeindruckendes Gedicht als Kommentar geschrieben, das verdient, als Beitrag im Forum eingestellt zu werden. Ich sehe, du hast ähnliche Gedanken zum letzten Lebensabschnitt, wenn die Erfahrungen und Träume Revue passieren, man sie jedoch als fern wahrnimmt und sich lieber auf die momentanen kleinen Wahrnehmungen einlässt und sie genießen kann. Herzliche Grüße Irene

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

21.06.2018
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Da ist eine Blume, die noch blüht
und weiß so sehr um ihr Vergehen.
In ihr lebt eine Kraft, die Alles mit trägt.
So wird ein Abschied leichter geschehen.

Liebe Irene, deine Haltung schnürt mir die Kehle.
Ich denke sehr viel an dich.

Mit einer lieben Umarmung grüße ich dich
von Herzen.

Renate

Irene Beddies (21.06.2018):
Liebe Renate, für dein liebevolles Verstehen danke ich dir sehr herzlich. Ich lebe die letzten Wochen sehr bewusst und entspannt und bin dankbar, dass ich so gut aufgehoben bin. Deine Umarmung erwiedere ich gerne und grüße dich, Irene

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Liebe Irene,
die bittere Süße eines letzten Paradieses, in das du intensiv eingetaucht bist.
Deine Worte haben mich sehr berührt. Ich wünsche dir, dass du hier noch lange und frei von den Sorgen der Alltäglichkeit verweilen kannst. Augenblick um Augenblick und das große Spiel wird sein Ende finden.

Liebe Grüße und die besten Wünsche
Bernhard


Irene Beddies (21.06.2018):
Lieber Bernhard, es mutet in der Tat hier wie ein kleines Paradies an,in dem ich mich geborgen fühle. Ohne Schmerzen und ohne Angst. Wie lange noch, stellt sich am Ende heraus. Deine lieben Wünsche will ich beherzigen und danke dir dafür. Herzlich, Irene

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

21.06.2018
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Liebe Irene,
eigentlich ist das, was du beschreibst keine Flucht, sondern ein gelassenes Ablegen und Weggehen. So lese ich es jedenfalls.
Liebe Grüße von deinem Frühaufsteher Andreas

Irene Beddies (21.06.2018):
Lieber Andreas, du hast dein Sonett aus einer ganz anderen Situation geschrieben, das hat mich gereizt, mein Gedicht aus einer Art Gegenperspektive zu verfassen, als mir aufgIng, dass ich ebenfalls sozusagen auf einer Flucht bin. Du hast recht, sie besteht aus einem Ablegen , einem Ruhenlassen äußerer Einflüsse. Lasst Umarmungen von deiner gelassenen Irene

Klaus lutz (klangflockeweb.de)

20.06.2018
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So ein gewisser poetischer Realismus, der voll ins Schwarze trifft! Ein wirklich gelungenes Gedicht! Klaus

Irene Beddies (21.06.2018):
Klaus, ich danke dir für deine anerkennenden Wort. Du weißt ja, wie man sich Paradiese schaffen kann - zumindest innerliche. Wenn dann noch ein äusserliches hinzukommt, ist es perfekt. Irene

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