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„Du musst nicht töten“ von Karl-Heinz Fricke

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 29.10.2018

Respekt vor allen Menschen, die Pazifisten sind, lieber Karl-Heinz. Dir ein Dankeschön für deine verdichteten Gedanken. Liebe Grüße an euch von RT.
P.S. Gestern in Bremen siegte Bayer 04 6:2. Es war ein großartiges Spiel!

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.10.2018)

Lieber Rainer, ich danke dir du wirst aus meinen Gedichten gesehen haben, dass auch ich ein Pazifist bin und jegliche Gewaltsamkeit aufs Höchste verurteile. Auch ich sah das Spiel. Im Gegensatz zu dem Schalke- Leipzigspiel haben nicht nur Bayer 04, sondern auch Bremen gut gespielt. Anfangs war Bremen sogar sehr gut, konnte es aber nicht in Tore umwandeln, die dann aber später in Massen zum Vergnügen der Zuschauer fielen. Herzlich Karl-Heinz


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Trickie Wouh (1und1jasminonline.de) 29.10.2018

Lieber Karl-Heinz.
Solche Menschen gehören nicht in den Krieg.Sie haben ein zu weiches Herz u d es ist oft so,das sie nicht verschont bleiben.
Ich schick dir ganz liebe Grüße,
deine
Brigitte

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.10.2018)

Liebe Brigitte, ich danke dir. als eine Antwort auf deine Worte dieses Gedicht, dass ich im Jahre 2006 schrieb. Liebe Grüße, Karl-Heinz Blutige Ernte Es liegt das Schlachtfeld still, verlassen, verhallt ist der Trompetenschall. Tote Krieger, die verblassen auf dem Wege nach Walhall. Krampfhaft hält eine Totenhand den Schaft der Fahne, der zerbrach. Das Fahnentuch im gelben Sand neben ihm am Boden lag. Junges Blut, das hier vergossen tränkte dieses dürre Land. In Rinnsalen ist es geflossen bis an das Flusses nahen Strand. Der tote Hauptmann, starr und steif, gab den Befehl zum Schießen. An seiner Hand der Ehereif, der Kopf zu seinen Füßen. Hier und dort noch stummes Zucken, die Schmerzensschreie sind verhallt. Große Augen leblos gucken, und kein Kampfruf mehr erschallt. Immer wieder rufen Trompeten zum Tode für das Vaterland. Waffensegnung mit Gebeten und mit der Bibel in der Hand. Sind die Schlachten dann geschlagen, und Freund und Feind im Tod vereint, sie hätten sicher sich vertragen und niemand hätt' um sie geweint.


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 29.10.2018

Ich schreibe sonst keine Eigenkommentare. In diesem Falle möchte ich ein früheres
Antikriegsgedicht aus dem Jahre 2004 nicht vorententhalten.

Blutige Ernte

Es liegt das Schlachtfeld still, verlassen,
verhallt ist der Trompetenschall.
Tote Krieger, die verblassen
auf dem Wege nach Walhall.

Krampfhaft hält eine Totenhand
den Schaft der Fahne, der zerbrach.
Das Fahnentuch im gelben Sand
neben ihm am Boden lag.

Junges Blut, das hier vergossen
tränkte dieses dürre Land.
In Rinnsalen ist es geflossen
bis an das Flusses nahen Strand.

Der tote Hauptmann, starr und steif,
gab den Befehl zum Schießen.
An seiner Hand der Ehereif,
der Kopf zu seinen Füßen.

Hier und dort noch stummes Zucken,
die Schmerzensschreie sind verhallt.
Große Augen leblos gucken,
und kein Kampfruf mehr erschallt.

Immer wieder rufen Trompeten
zum Tode für das Vaterland.
Waffensegnung mit Gebeten
und mit der Bibel in der Hand.

Sind die Schlachten dann geschlagen,
und Freund und Feind im Tod vereint,
sie hätten sicher sich vertragen
und niemand hätt' um sie geweint.

Karl-Heinz Fricke


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freude (adalbertdrei.at) 28.10.2018

...Karl-Heinz, dem Meisterschützen Eugen Vossen kann ich nur Respekt und Anerkennung zollen. Krieg ist immer eine verwerfliche Sache und je mehr so denken, desto weniger Kriege sollte es geben!
Super geschrieben, meine Hochachtung und lG, Bertl.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.10.2018)

Hallo Bertl, ich danke dir. es sollte überhaupt keine Kriege mehr geben und schon gar nicht die der Massenvernichtung. Die Leute, die sie befehlen sollten sie selber ausführen ohne das Blut ihrer Jugend zu vergießen. Herzlich Karl-Heinz


Musilump23 (eMail senden) 28.10.2018

Lieber Karl-Heinz,
deine prägenden Lebenserfahrungen tauchen immer wieder in zahlreichen Gedichten auf, aber auch
die Kritik an Missständen, Krieg, Gewalt und Sinnlosigkeit. So auch dein heutiges aktuelles Gedicht mit dem Meisterschützen Egon Vossen. Der Echtheit des Menschsein in seiner Güte und Aufrichtigkeit, bezahlte der liebe Egon mit einem hohen Preis, der Hingabe seines Lebens. Jedes geschürte Kriegsspiel in seiner List und Tücke ist eine Schande für die Menschheit, die sich dennoch immer stolz und scheinheilig für die Krone der Schöpfung hält.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.10.2018)

Lieber Karl-Heinz die Form der früheren Kriege scheint der Vergangenheit anzugehören. Dafür gibt es andere Gefahren, die nicht nur Soldaten betreffen, wie es mit den Bombardierungen aus der Luft schon demonstriert wurde, dass unschuldige Zivilisten zu Opfern auserwählt wurden. Das allerdings auf beiden Seiten. Kriege sind und bleiben ungerechte Verbrechen. Ich danke dir. Herzlich Karl-Heinz


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FranzB (eMail senden) 28.10.2018

Hier lieber Karl - Heinz kann ich nur sagen, Hut ab vor Eugen Vossen! Es gab viele dieser Menschen und dies auch noch in heutiger Zeit!
Euch beide jedoch viele liebe Grüße mit Wünsche der Franz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.10.2018)

Lieber Franz, was wäre es ein friedliche Welt, wenn alle Menschen friedlich wären. es gibt nur wenige Beispiele in der Tierwelt, die sich gegenseitig umbringen. Es sei denn es geht um ihre Ernährung. Wir Menschen tun genau dasselbe. Wir züchten sogar Tierre um sie zu verspeisen. Der Mensch sollte sich an Tieren ein Beispiel nehmen. Ich danke dir, Herzlich Karl-Heinz


tryggvason (olaf-luekenweb.de) 28.10.2018

Sapere aude - habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Irgendwann muss man sich für irgendetwas entscheiden.
Auf Vossen, das wahre Vorbild - auch für unsere Zeit.
Herzliche Grüße
Olaf

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.10.2018)

Lieber Olaf, es sind die wahren Helden auf den Kriegsschauplätzen. Ich empfehle dir mein Gedicht BLUTIGE ERNTE zu lesen. Ich danke dir und grüße dich, Karl-Heinz


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 28.10.2018

Lieber Karl-Heinz,

da kann man nur sagen:" Braver Eugen Vossen". Ich denke, das haben viele getan. Jedenfalls, wenn der Feind nicht direkt gegenüberstand und man sein eigenes Leben schützen musste. Mein Onkel ist mit 21 Jahren an einem Bauchschuss langsam gestorben. Er hat seiner Familie seine Seele geschickt und sich von ihnen verabschiedet. Bei meiner Mutter ist er unten auf der Straße aus einem schwarzen Auto gestiegen und hat raufgewinkt und bei meinem Großvater ist er zur Türe reingekommen hat gewinkt und gelächelt und ist verschwunden,

liebe Grüße,

Heidi

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.10.2018)

Liebe Heidi, das Töten in Kriegen ist befohlenber Mord. Familienväter werden aus der Mitte der Lieben gerissen und in Lebensgefahr gebracht. Den Familienvätern der anderen Seite, den sogenannten Feinden, wird dasselbe befohlen, während die Drahtzieher im Hintergrund ein gutes Leben führen. Verbrecher. Herzlich Karl-Heinz


Norika (NoraMarquardtgmx.net) 28.10.2018

Der Arme Soldat Vossen,
hat selber nie geschossen
und wurde trotz allem,
dennoch erschossen.

Lieber Karl -Heinz / gern gelesen
Gruß Nora

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.10.2018)

Liebe Nora, ich danke dir. Kriege sind erlaubte Verbrechen, die sogar mit Orden, Ruhm und Ehre belohnt werden wenn auch unschuldige Zivilisten dabei umgebracht werden. Wenn es einen Gott geben sollte, dann sollte er es nicht zulassen....wenn er ein lieber Gott ist. Herzlich Karl-Heinz


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 28.10.2018


Da war einer, der ist Gott gefolgt
und nicht den Menschen...
Er hat immer seinen Tod einkalkulieren
müssen, das hat ihn aber nicht abgehalten.

Mancher würde das als Torheit bezeichnen,
ich nenne es überragende menschliche Größe.

Liebe Grüße zu Euch Beiden nach Kanada,
wo es gewiss schon beträchtlich kalt sein wird.
Habt eine schöne Zeit!

Renate


 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.10.2018)

Liebe Renate, ich danke dir. Seit Menschengedenken gab es die erlaubte Tötung auf Befehl. Schon zu Adam und Evas Zeiten gab es den Mord unter den Brüdern. Zuerst waren die Waffen sehr primitiv im Gegensatz zu den heutigen, die viel Unruhe unter die Menschen bringen. Der Mensch selbst ist sich der größte Feind. Herzlich grüßt dich Karl-Heinz


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esuark (gekrhigmail.com) 27.10.2018

Lieber Karl-Heinz
Gern gelesen
Der brave Soldat Vossen
hat immer stets vorbei geschossen,
doch eines hat er nicht bedacht,
dass sein Gegner es nicht so macht
und so ist es dann gekommen
dass ihm das Leben wurde genommen.
Drum musst du schneller als der andre sein
sonst geht du ganz schnell ein.
Dir ein schönes WE und liebe Grüße Gerhard

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.10.2018)

Lieber Gerhard, ich danke dir. Kriege sind das größte Verbrechen in der Geschichte der Menschheit. Tötest du deinen größten Feind, dann wirst du verurteilt. Tötest du viele im Kriege, dann bekommst du Orden und Beförderungen. Herzlich Karl-Heinz


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