Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Ungereimter Schicksalslauf“ von Brigitte Waldner

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Renate Tank (renate-tankt-online.de) 16.11.2018


Liebe Brigitte,

das so wie du zu sehen, ist mir hier unmöglich.
Wieso sollten Krankheiten Strafen sein?
Was haben denn dann die vielen Kinder, die
sterbenskrank in den Hospizen ihre Zeit bis zum
Tod verbringen, Furchtbares verbrochen?

Da oben gibt es Einen, der unser Handeln
bewerten kann und wird, und wir alle werden es
einmal aufgezeigt bekommen.Dann werden
wir einen großen Schmerz über uns selbst
empfinden.

Liebe Grüße von mir - Renate

 

Antwort von Brigitte Waldner (16.11.2018)

Liebe Renate, gut dass Du Dich meldest und danke dafür. Es gibt Menschen, die heute noch meinen, dass eine Krankheit eine Strafe Gottes ist, abgeleitet davon „Gottes Mühlen mahlen langsam, aber stetig.“ Aber ich sehe es anders herum! Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich meine, die Krankheit ist nicht die Strafe für das Bösesein im Leben. Sondern, weil ein Mensch krank ist, ist er so böse gesinnt einem anderen gegenüber, obwohl sich die Krankheit noch nicht nach außen zeigt. Sie schlummert aber bereits im Menschen, vielleicht Jahrzehnte, und bricht erst irgendwann viel später aus. Wie man ja weiß, kann Krebs 10 bis 30 Jahre dauern, bis er ausbricht ab der Übertragung, die über das Blut erfolgt. (Abgesehen davon haben die Christen sogar eine Erklärung für die Krankheiten der Kinder, dass sie Sünden der Eltern oder sogar Ahnen abbüßen müssten aus sieben Generationen zurück. Das sind sehr veraltete Ansichten, die ich nicht teile, da ich ja auch nicht an Gott glaube.) Ich hoffe, es geklärt zu haben. Mit einem lieben Gruß, Brigitte


Bild Leser

Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com) 15.11.2018

Wenn jemand mit 85 Jahren "geht", hat er gesundheitlich nicht alles verkehrt gemacht. Möglich wäre auch ein Schlaganfall, ein Treppensturz oder sonst was. Das hat ursächlich nichts damit zu tun ob dieser Jemand teilen konnte oder nicht.

Vielleicht betrachtest Du das Ganze mal mit Abstand. Dann kommt man vielen Dingen näher.

Beste Grüße Horst

 

Antwort von Brigitte Waldner (15.11.2018)

Lieber Horst, danke Dir für Deine Sicht der Dinge aus neutraler Sicht. Mit lieben Grüßen, Brigitte


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