Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Könnt ich ihn doch nur einmal sehn“ von Karin Grandchamp

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 16.11.2018

Deinem tiefsinnigen Gedicht kann ich sehr gut folgen, liebe Karin. Ich halte es mit Eugen Roth:
"Ein Mensch denkt logisch, Schritt für Schritt,
jedoch - er kommt nicht weit damit.
Ein andrer Mensch ist besser dran,
er fängt ganz schlicht zu glauben an.
Im Staube bleibt Verstand oft liegen.
Der Glaube aber - der kann fliegen!"
In diesem Sinne liebe Grüße von mir. RT

 

Antwort von Karin Grandchamp (19.11.2018)

Lieber Rainer! Ich habe schon gemerkt, wie gut du meinen Gedanken folgen kannst und das freut mich sehr.Ganz herzlichen Dank dir, liebe Grüsse Karin


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 15.11.2018

Liebe Karin,
womit soll ich anfangen. Ich letzter Zeit habe ich mich viel mit den alten Indern beschäftigt. Sie waren ja die Erfinder des Yoga. Die höchste Gottheit suchten sie im Innern die Seele. Sie würde wie hundert Sonnen leuchten, was so hell wie Gott (auch in deiner Seele). Das Leben wäre so eine Art Täuschung, wie dicke Wolken, die die Sonne bedecken. Die Sonne ist ja noch da. Die zweite Täuschung ist, dass du dich über deine Identität täuschst. Du bist diese Seele, nicht ein Körper in einem Land, eine Welt usw. Du bist nur diese Seele. Jesus sagt im Johannesevangelium, wir wären in ihm und er in uns. Ich selbst kann sein Licht noch nicht in mir sehen, aber ich weiß, dass es da ist. Es gibt viele Glaubenserfahrungen, ich habe einige gemacht, die alle mit Jesus zu tun haben, oder wie du Gott immer nennen willst. Es gibt viele erleuchtete Schriften. Im Grunde sind die Herzen der Menschheit so übervoll davon, dass es für mich keinen Zweifel. Übrigens rede ich mit Jesus so flapsig, wie mit einem alten Kumpel. Das habe ich von Don Camillo gelernt. Du wirst Gott sehen. Er ist nur von deinem Ich bedeckt.
Liebe Grüße aus Berlin von Andreas

 

Antwort von Karin Grandchamp (16.11.2018)

Lieber Andreas! Ich schreibe heute einmal euch allen hier den gleichen Kommentar. Ich glaube an Gott und werde weiterhin an ihn glauben, weil er mir eine unsichtbare Hand reicht, die mir Halt schenkt. Bestimmt führt dies zum Teil auf meine Kindheit zurück, weil ich im Elternhaus in diesem Sinne erzogen wurde. Ich würde nicht jeden Abend beten, wenn ich nicht an ihn glauben würde. Ich bin Jahrzehnte in die Kirche gegangen, was ich heute jedoch aus mehreren Gründen vermeide. Warum ich seine Existenz manchmal in Frage stelle ist, wieso lässt er Kriege , Attentate, Morde, Vergewaltigungen und alle schrecklichen Bluttaten auf Erden zu, wenn er doch so allmächtig ist. Es trifft unschuldige Menschen und oft sogar Kinder. Mit Sprüchen wie ," Wen Gott liebt, den lässt er leiden", kann ich nichts anfangen. Ich bin aber davon überzeugt, dass es eine höhere Macht gibt, die über uns steht. Herzlichen Dank, Karin


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 15.11.2018


Liebe Karin,
ich würde dir so gern etwas Bahnbrechendes schreiben,
bin aber dazu nicht in der Lage, denn MEHR als Jesus
sprach und sich mitteilte, ist mir nicht möglich. Darin ist
ja alles enthalten - nur der Menschengeist ist manchmal
noch nicht so weit, daran auch unverwerflich glauben zu
können. Manche Menschen haben eigene starke Gottes-
erfahrungen, die man sich nicht herbeizaubern kann, son-
dern sie geschehen einfach. Das vertieft natürlich die
Beziehung zu Gott und festigt ihr Glaubensband - aber
nicht alle Menschen erfahren das.

Ich habe etwas gefunden, was dir vielleicht etwas sagen
kann, und manchmal kommt eine neue Erkenntnis/Sicht
über ein einziges Wort, das man zum ersten Mal deutlich
hört und pötzlich richtig versteht:

Hier ist es:

Kennen Sie Thomas? Nein, ich meine nicht den von nebenan. Ich meine den ungläubigen Thomas
aus der Bibel. Und insofern dann doch wieder den von nebenan. Denn mein Bekannter von nebenan
argumentiert so ähnlich wie der ungläubige Thomas.
In deinem Glauben, sagt er mir, gibt es zu vieles, was ich nicht verstehe. Das Meiste ist doch nicht
beweisbar. Außerdem - ich war ja nicht dabei, damals!
Du bist in guter Gesellschaft, sage ich. Ich kenne einen, der argumentierte so ähnlich. „Wenn ich's
nicht sehe, kann ich ́s nicht glauben", sagte er. Er hieß Thomas und gehörte zum engsten Kreis der
Freunde Jesu. Er bezweifelte, ob das alles so stimmte mit Jesus und seiner Auferstehung.
Ich erzähle meinem Bekannten die biblische Geschichte vom ungläubigen Thomas. Erzähle, dass
Jesus keineswegs beleidigt war wegen dessen skeptischer Haltung. Im Gegenteil. „Friede sei mit
dir!", sagt er zu ihm. Nahm seine Hände und zeigte ihm seine offene Wunde.
Ist das nicht auch eine Art von Beweis?, frage ich meinen Bekannten. Schließlich hat Erkenntnis immer etwas mit einem Beziehungsverhältnis zu tun. Ein Arzt erkennt an einer Frau etwas anderes als ihr Ehemann. Ein Botaniker erkennt eine Blume anders als ein Dichter, der sich von ihr berühren lässt.
Der zweifelnde Thomas in der Bibel lässt sich berühren von dem, was Jesus sagt. Er erkennt ihn an
seiner offenen Wunde. Die ist auch nach seiner Auferstehung geblieben. Und wird solange offen
stehen, wie Menschen einander Wunden zufügen.
Daraufhin kann Thomas glauben. Dass Gott erfahrbar ist in den offenen Wunden des Lebens.
Erfahrbar auch in der Frage: Wo finde ich dich, Gott? Erfahrbar selbst noch im Zweifel, wenn alle
gegebenen Antworten nicht einleuchten.
Was ich an Thomas lerne: dass Zweifeln kein Verzweifeln sein muss. Wie einer sich geborgen
fühlen kann in einer Beziehung, die ihn trägt - mitsamt seinen Fragen, seiner Skepsis, seinen
Zweifeln.
Darum: verachtet mir den Zweifel nicht! Und nicht die, die ihn äußern! Denn im Zweifel steckt eine
produktive Kraft. Sie sucht nach dem, was hinter und jenseits der Oberfläche ist. Ist getrieben von
der Hoffnung, dass es eine tiefere Wahrheit gibt. Und einen Weg dorthin.
Friede sei mit dir! , sagt Jesus zu allen, die, wie Thomas, mit Zweifeln leben. Und damit ist auch der
Thomas von nebenan gemeint.
© Klaus Nagorni, Karlsruhe, swr 2 Wort zum Tag vom 20.02.2013, www.kirche-im-swr.de

Mit lieben Grüßen dir zur Kenntnis - Renate

 

Antwort von Karin Grandchamp (16.11.2018)

Liebe Renate! Ich schreibe heute einmal euch allen hier den gleichen Kommentar. Ich glaube an Gott und werde weiterhin an ihn glauben, weil er mir eine unsichtbare Hand reicht, die mir Halt schenkt. Bestimmt führt dies zum Teil auf meine Kindheit zurück, weil ich im Elternhaus in diesem Sinne erzogen wurde. Ich würde nicht jeden Abend beten, wenn ich nicht an ihn glauben würde. Ich bin Jahrzehnte in die Kirche gegangen, was ich heute jedoch aus mehreren Gründen vermeide. Warum ich seine Existenz manchmal in Frage stelle ist, wieso lässt er Kriege , Attentate, Morde, Vergewaltigungen und alle schrecklichen Bluttaten auf Erden zu, wenn er doch so allmächtig ist. Es trifft unschuldige Menschen und oft sogar Kinder. Mit Sprüchen wie ," Wen Gott liebt, den lässt er leiden", kann ich nichts anfangen. Ich bin aber davon überzeugt, dass es eine höhere Macht gibt, die über uns steht. Herzlichen Dank, Karin


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FranzB (eMail senden) 15.11.2018

Liebe Karin. Deine Gedanken hier kann ich sehr gut nachvollziehen, dennoch meiner Person zu diesem Thema bezogen muss ich sagen, „ich glaube an Gott“! Glaube lebt von Überzeugung und den Gefühlen, dass mir im Alltag immer wieder Gott sehr nahe ist. Ist halt nur meine Meinung. Doch wie auch immer, oft genug gab es Kummer – Sorgen und ich erhoffte Hilfe oder wie auch immer man dies benennen mag und dabei überstand ich sehr vieles!
Dies muss jeder mit sich selbst ausmachen und ich selbst, habe keine Probleme mich zum Glauben zu bekennen!
Dir jedoch viele liebe Grüße in den Abend und ich lebe mein Glaube mit Vernunft und Sachlichkeit. Noch etwas, ich bin überzeugt, dass wann auch immer wir vieles verstehen werden!

 

Antwort von Karin Grandchamp (16.11.2018)

Lieber Franz! Ich schreibe heute einmal euch allen hier den gleichen Kommentar. Ich glaube an Gott und werde weiterhin an ihn glauben, weil er mir eine unsichtbare Hand reicht, die mir Halt schenkt. Bestimmt führt dies zum Teil auf meine Kindheit zurück, weil ich im Elternhaus in diesem Sinne erzogen wurde. Ich würde nicht jeden Abend beten, wenn ich nicht an ihn glauben würde. Ich bin Jahrzehnte in die Kirche gegangen, was ich heute jedoch aus mehreren Gründen vermeide. Warum ich seine Existenz manchmal in Frage stelle ist, wieso lässt er Kriege , Attentate, Morde, Vergewaltigungen und alle schrecklichen Bluttaten auf Erden zu, wenn er doch so allmächtig ist. Es trifft unschuldige Menschen und oft sogar Kinder. Mit Sprüchen wie ," Wen Gott liebt, den lässt er leiden", kann ich nichts anfangen. Ich bin aber davon überzeugt, dass es eine höhere Macht gibt, die über uns steht. Herzlichen Dank, Karin


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esuark (gekrhigmail.com) 15.11.2018

Liebe Karin
Gern gelesen
Dein Wunsch, das wirst Du einmal sehn,
der wird nie in Erfüllung gehn.
Ich will Dir keine Illusion rauben
in diesem Falle hilft nur glauben.
Die Frage nach einem höheren Wesen
ist schon immer da gewesen,
eine Lösung finde man in jeder Religion
was da richtig ist, wer weiß das schon.
Dir liebe Grüße Gerhard

 

Antwort von Karin Grandchamp (16.11.2018)

Lieber Gerhard! Ich schreibe heute einmal euch allen hier den gleichen Kommentar. Ich glaube an Gott und werde weiterhin an ihn glauben, weil er mir eine unsichtbare Hand reicht, die mir Halt schenkt. Bestimmt führt dies zum Teil auf meine Kindheit zurück, weil ich im Elternhaus in diesem Sinne erzogen wurde. Ich würde nicht jeden Abend beten, wenn ich nicht an ihn glauben würde. Ich bin Jahrzehnte in die Kirche gegangen, was ich heute jedoch aus mehreren Gründen vermeide. Warum ich seine Existenz manchmal in Frage stelle ist, wieso lässt er Kriege , Attentate, Morde, Vergewaltigungen und alle schrecklichen Bluttaten auf Erden zu, wenn er doch so allmächtig ist. Es trifft unschuldige Menschen und oft sogar Kinder. Mit Sprüchen wie ," Wen Gott liebt, den lässt er leiden", kann ich nichts anfangen. Ich bin aber davon überzeugt, dass es eine höhere Macht gibt, die über uns steht. Herzlichen Dank, Karin


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freude (adalbertdrei.at) 15.11.2018

...Karin, ich kann mir Gott auch nicht vorstellen. Damit müsste ein für allemal aufgeräumt werden. Früher wurden Götzen angebetet und verherrlicht, was ist es heute?
Im 21. Jhdt. ist alles erklärbar, aber damit will sich niemand anpatzen, es stecken zu viele Reichtümer und Geld dahinter. Schau in den Vatikan, der könnte die ganze Welt retten mit seinen Reichtümern;-) aber das will ja keiner.
Es gilt immer noch "Zuckerbrot und Peitsche", daran wird sich so bald nichts ändern.
LG Bertl.

 

Antwort von Karin Grandchamp (16.11.2018)

Lieber Bertl! Ich schreibe heute einmal euch allen hier den gleichen Kommentar. Ich glaube an Gott und werde weiterhin an ihn glauben, weil er mir eine unsichtbare Hand reicht, die mir Halt schenkt. Bestimmt führt dies zum Teil auf meine Kindheit zurück, weil ich im Elternhaus in diesem Sinne erzogen wurde. Ich würde nicht jeden Abend beten, wenn ich nicht an ihn glauben würde. Ich bin Jahrzehnte in die Kirche gegangen, was ich heute jedoch aus mehreren Gründen vermeide. Warum ich seine Existenz manchmal in Frage stelle ist, wieso lässt er Kriege , Attentate, Morde, Vergewaltigungen und alle schrecklichen Bluttaten auf Erden zu, wenn er doch so allmächtig ist. Es trifft unschuldige Menschen und oft sogar Kinder. Mit Sprüchen wie ," Wen Gott liebt, den lässt er leiden", kann ich nichts anfangen. Ich bin aber davon überzeugt, dass es eine höhere Macht gibt, die über uns steht. Herzlichen Dank, Karin


tryggvason (olaf-luekenweb.de) 15.11.2018

1917 wollen zwischen 60... und 70.000 am Wunder von Fatima teilgenommen haben. Sie alle haben etwas erlebt, für das es keine logische Beweiskraft gibt. Die Mutter Gottes erscheint Kindern bei Grenoble, in Lourdes und in Fatima. Die Kinder wollen die "Unbefleckte Empfängnis" gesehen haben...
Man stelle sich folgendes vor: "Über New York reisst sich an einem Morgen der Himmel auf, und
die himmlische Familie wird von 8 Millionen Menschen gesehen. Weltweit berichten die Fernseh-
stationen, und wir alle haben den ersehnten Gottesbeweis!" Was wären die Folgen ?... für den Glauben,
für die Ökonomie, für die weitere Geschichte und und und...? Herzliche Grüße
Olaf

 

Antwort von Karin Grandchamp (16.11.2018)

Lieber Olaf! Ich schreibe heute einmal euch allen hier den gleichen Kommentar. Ich glaube an Gott und werde weiterhin an ihn glauben, weil er mir eine unsichtbare Hand reicht, die mir Halt schenkt. Bestimmt führt dies zum Teil auf meine Kindheit zurück, weil ich im Elternhaus in diesem Sinne erzogen wurde. Ich würde nicht jeden Abend beten, wenn ich nicht an ihn glauben würde. Ich bin Jahrzehnte in die Kirche gegangen, was ich heute jedoch aus mehreren Gründen vermeide. Warum ich seine Existenz manchmal in Frage stelle ist, wieso lässt er Kriege , Attentate, Morde, Vergewaltigungen und alle schrecklichen Bluttaten auf Erden zu, wenn er doch so allmächtig ist. Es trifft unschuldige Menschen und oft sogar Kinder. Mit Sprüchen wie ," Wen Gott liebt, den lässt er leiden", kann ich nichts anfangen. Ich bin aber davon überzeugt, dass es eine höhere Macht gibt, die über uns steht. Herzlichen Dank, Karin


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