Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Bhakti“ von Andreas Vierk

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rnyff (drnyffihotmail.com) 17.11.2018

Herrlich diese wilde Fantasie und Wortwahl und -Bildung. Die grosse Liebe und ihre Verschmelzung, zwar unter Qualen, aber vollumfänglich. Mein Kompliment. Herzlich Robert

 

Antwort von Andreas Vierk (17.11.2018)

Lieber Robert, ich bin beeindruckt über deine punktgenaue Kritik! Obwohl es in dem Gedicht kein Du, kein Gegenüber, gibt, siehst du es als Liebesgedicht an.Vorher gab es in diesem Gedicht ein Du, ich habe es aber völlig rausgenommen, als ich es hier schon eingestellt hatte. Also, Chapeau! Herzlich Andreas


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 17.11.2018


Der Weg der liebenden Hingabe an Gott
schließt Alles ein. Es ist eine Selbstent-
leerung...

Gedankengrüße zum Wochenende - Renate

 

Antwort von Andreas Vierk (17.11.2018)

Jawoll liebe Renate, so war es auch gemeint. Ein schönes Wochenende wünscht dir Andreas


readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de) 17.11.2018

Lieber Andreas.

Nach gefühlten Jahren schreibe ich dir hier mal wieder. Dies Gedicht ist wiederum ein Beweis für dein Können, das westliche Scheitern an fernöstlicher Mystik deutlich zu machen. Wenn ich die Bhagavadgita les ( habe sie mittlerweile im Regal!), erscheint sie mir bei aller Grausamkeit so sanft, so erhaben und fließend. Eben indisch Orange. Ich habe das Gefühl, wir Westler (nicht zu verwechseln mit Wrestler) packen da immer gerne noch die Dornenkrone und den Bußgürtel mit rein. Der in der Bhagadvadgita beschriebene Krieg ist ja ein Fließen, in dem scheinbar mühelos gestorben und widerauferstanden wird. In deinem Gedicht schwingt für mein Empfinden so ein Bisschen das Problem des stark an der Materie verhafteten, westlichen Großstädters, der aus Leid zur Mystik kommt, und für den die Mystik selber auch mit Leid verbunden ist. Und dennoch sehr tief erlebt wird. Sowohl als Erlösung, als auch als Selbsthinrichting (oder ist das ein zu dolles Wort?). Bei Peer Gynt heißt es: "Der Mensch muss sich selber an den Kragen." Ich frage mich, was wir Westler immer mit diesem "Muss" am Hut haben. Ist das der paulinische Stachel im Fleisch? "Die Not führt zum Tod und der in den Gott so rot, wo der Tote aufersteht, implodiert spazierengeht." (Konnte ich mir nicht verkneifen, ist mir so aufs Papier gehüpft...). Naja, du weißt ja, dass mir all das nicht so furchtbar fremd ist. Man findet diese ganzen mystischen Großstädter ja eigentlich schon bei den Beatpoeten wie Ginsberg und Kerouac. Im Prinzip scheint mir die amerikanische und europäische Lyrik des 20. und 21. Jahrhunderts eine Wiederbegegnung mit alten mystischen Verzückungen und Erlebnissen zu sein, im Gewande von etwas urbanem, neuen. Wobei deinen Gedichten natürlich nichts Urbanes, sondern etwas Zeitloses anhaftet. Ich bin wie immer begeistert. Liebe grüße aus Hamburg vom Wrest des Wraben äh... Nest des Wrestlers...äh Best des Bessers aus der Messerungsanstalt...äh...oder so. Sei gegrüßt von Patrick

 

Antwort von Andreas Vierk (17.11.2018)

Lieber Wrestler, der Begriff "jemanden austanzen" kommt ja aus dem Boxsport, ist also auch ein Bisschen urban (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Papst und Prediger des ersten Kreuzzuges. Ich bin im Moment auch noch strait indisch unterwegs und lese die Upanishaden und Patanjalis Yogasutra gleichzeitig. Als echter wrestlicher Müsticker ist für mich allerdings das gute alte Johannesevangelium das höchste der Gefühle, und in ihm besonders Jesu Ausspruch "er in mir und ich in ihm". Das ist der ständige Upanishaden-Spruch "das Prana in den Athman und den Athman in das Prana opfern" und "Der Athman ist das Brahman". Da sind wir dann wieder im Johannesevangelium "Ich und der Vater sind eins" und als scheinbaren Widerspruch (Das Joh-Ev. operiert mit Widersprüchen!) "Der Vater ist größer als ich." Mehr weiß ich im Moment auf deinen mehrbändigen Roman nicht zu antworten. Mit gräuslichen Füßen dein abendländischer Morgenmops Andreas


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