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„Was wäre, wenn es Gott nicht gäbe?“ von Robert Nyffenegger

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Goslar (karlhf28hotmail.com) 19.11.2018

Lieber Robert,

als Kommentar zu deinem Gedicht benutze ich mein Gedicht:

Der Gottsucher

Ein Astronaut mit Namen Linden,
der wollte Gott im Himmel finden.
Seit Jahren war es sein Bestreben
den Himmel einmal zu erleben.
Denn Linden hatte Ambitionen,
und seine Reise sollt’ sich lohnen.

Es störte ihn - was soll nur werden
mit Menschen hier auf dieser Erden ?
Der Herr hat alles in seiner Hand,
das Weltgeschehen in jedem Land.
Seit Menschen an den Himmel denken,
hat Mensch noch nicht erkannt sein Lenken.

Das Steuer scheint ihm längst entglitten,
weil Menschen schon seit Zeiten litten.
Denn Kriege, Brände, Beben, Fluten,
trifft immer nur die Armen, Guten,
Die Andern sich im Reichtum laben,
der Arme büsst sein Blut und Haben.

Die Jugend treibt man in den Tod,
das Volk erleidet große Not.
für Kinder macht es keinen Sinn,
dass Menschen schlachten Menschen hin.

So hat sich Linden aufgetragen
den lieben Gott mal selbst zu fragen,
warum das alles noch geschah
und wiederkehrt in jedem Jahr.

Vom Luftschifffenster, winzig klein,
ein Blick zum Erdball, blauer Schein.
Es schien alles unendlich weit,
nur Leere sah er weit und breit.
Der Himmel müsste nahe sein.

Wo Engel fliegen dauernd raus,
da ist bestimmt das Gotteshaus.
Entschlossen machte er sich auf,
zur Milchstraße flog er hinauf.
So fern, wie er es nie gedacht,
und Sternefunkeln in der Nacht.

Er wandelt durch das ganze All,
wo Sterne sind und das Walhall.
Hoch oben kam er dann zum Schluss,
dass Gott in der Nähe leben muss.
Sein Suchen war jedoch vergebens,
die Irrfahrt seines jungen Lebens.

Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Robert Nyffenegger (20.11.2018)

Danke Dir ganz herzlich, ein prima Gedicht. Der Spruch: wer sucht, der findet, trifft hier nicht zu. Muss die berühmte Ausnahme der Regel sein. Lieber Gruss Robert


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FranzB (eMail senden) 19.11.2018

Robert, "die Menschen schaffen sich immer einen Gott!". Grüße Dir der Franz

 

Antwort von Robert Nyffenegger (19.11.2018)

Da hast Du Recht, für mich ist Gott in der gesamten Natur, täglich neu sichtbar. Ist absolut fantastisch, sicht- und greifbar! Wenn Du weisst, dass Rom erst letzten August 2018, die Todesstrafe abgelehnt bzw. verpönt hat, dann staunt man, wo die Kirche stecken geblieben ist. Herzlich Robert


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Lyrikus (eMail senden) 18.11.2018

Lieber MULTI-Theist Robert,
Welch guter Witz im bunten Götter-Karussell
Es fährt nur das GUTE herum- aber schnell ;-))
Doch liebesblind ...kein TREFFER
Am Glauben fehlt meistens Pfeffer
Mein Doppelgänger outet sich homosexuell!!!
--->>> Hoffentlich kein umstrittenes Thema
zwischen uns
meint augenzwinkernd der Dichterfreund Jürgen
mit liebem Abendgruß

 

Antwort von Robert Nyffenegger (19.11.2018)

Besten Dank Jürgen, Dass Dein Doppelgänger schwul ist, soll Dich nicht stören, das färbt nicht ab. Er soll Priester werden, dann ist er bestens aufgehoben im Brüderverein. Gott hat zwar ein klein bisschen etwas dagegen, weil die sich so schlecht vermehren und er wünscht eine grosse Herde Schöne Woche, lieber Gruss Robert


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freude (adalbertdrei.at) 18.11.2018

Robert, du hast ganz Recht,
ohne Gott, wär's auch nicht schlecht.

Sehr gut gereimt,
lG Bertl.

 

Antwort von Robert Nyffenegger (18.11.2018)

Danke Dir, aber sei Dir gewiss, wir gehören zur Vorhut und der Hauptharst folgt erst in ein bis zwei Generationen. Herzlich Robert


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