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„Fußballmächte“ von Roland Drinhaus

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sifi (eMail senden) 20.11.2018

Lieber Roland,
Rechte haben auf dem Fußball-Platz nichts verloren!
Ich als kleiner Mann* bin mehr für die goldene Mitte.
Grinsgruß vom Siegfried

* Lies doch dazu "Kleine Revolution im Fußball" von Anna Lühse
https://www.e-stories.de/view-kurzgeschichten.phtml?44401

 

Antwort von Roland Drinhaus (20.11.2018)

Hallo Siegfried! Auf dem Fußballplatz hat auch ein Rechtsaussen ein Recht darauf sein Recht zu bekommen, wenn er Recht hat und seine Gesinnung nicht zu weit rechts aussen ist. Auch ich bin da sehr belesen: "Rechtschwenk (M)arsch" von G. Assenhauer sowie "Faul sein nicht mit ou" von Theo Retisch sind da sehr gute Lektüren ;-) . L.G. Roland


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FranzB (eMail senden) 20.11.2018

Ja lieber Roland. Sepp Blatter machte schon seine Geschäfte die man als krumm bezeichnen konnte und Infantino treibt es auf den Höhepunkt! Dies, sagt erstaunlich selbst Sepp Blatter! Fazit, ich verliere bald die Lust an diesem schönen Sport! Grüße Franz

 

Antwort von Roland Drinhaus (20.11.2018)

Hallo Franz. Das sagen viele, dass sie die Lust am modernen Fußball verlieren..... und trotzdem ernte ich häufig Widerspruch, wenn ich erzähle, dass ich aus Protest an der Korruption bei der Fifa, das gucken der Nationalmannschaft arg einschränke. Oft sogar gemäs dem Motto: Da ändert man eh nichts dran; lass uns weitergucken. Infantino trat damals unter der Premisse an, den fußball transparenter machen zu wollen. Dabei ist das, was er da jetzt unterstützen will ein noch weit schlimmerer Verrat am Fußball, als ihn Blatter seienr Zeit begangen hat. Ich glaube dieser "schöne Sport" ist es wert, ein wenig um ihn zu kämpfen. L.G. Roland


tryggvason (olaf-luekenweb.de) 19.11.2018

Früher garantierte der Bildungserfolg auch den beruflichen Fortschritt und den familiären Unterhalt.
Heute zählt nur der Erfolg, ganz gleich, auf welchen Wegen er zustande kommt. Das ist schlecht,
aber auch eine Tatsache. Leider. Der Fußball ist nur ein Beispiel von vielen...
Herzliche Grüße
Olaf

 

Antwort von Roland Drinhaus (20.11.2018)

Lieber Olaf. Es gibt soviele Faktoren, die den Wandel von früher zu heute beeinflussen; da muss man die Historie des (internationalen) Fußballs dann sogar eher als jung bezeichnen. Der Erfolg eines Fußballers bemisst sich allerdings leider kaum nach Bildung... sondern eher nach seinen athletischen Fähigkeiten. Und ausgeklügelte Vertragswerke von (Spieler-)Managern würde ich dabei eher nicht als Erfolg, sondern mehr als ein marktorientiertes Konstrukt ansehen. Gut entwickelt sich das alles nicht... da hast du Recht. Und deshalb ja auch mein Hilferuf in Gedichtform; damit nicht auch noch die tradirionellen Werte und Gepflogenheiten unter den Hammer kommen. Ich glaube, die Fußballwerte über die UNESCO festzuschreiben, ist vielleicht noch eine der besten Möglichkeiten, auf hoher Ebene etwas erfolgreiches zu erreichen. Manchmal habe ich übrigens das Gefühl, dass ich mit so Lösungsansätzen wie diesen komischerweise relativ alleine dastehe.... denn selbst in unseren Medien werden die benannten Geschäftsgebahren schon recht häufig kritisiert..... nur über Lösungen scheint kaum jemand nachzudenken. L.G. Roland


rnyff (drnyffihotmail.com) 19.11.2018

Du dichtest ja richtig enerviert. Ich verstehe und halte von Fussball nicht viel. War als Junge stets im Goal, weil zum Springen zu faul. Heute schaue ich, wenn überhaupt, lieber Frauenfussball. Sind härter im Nehmen, keine Schauspieler und nicht so heimtückisch hinterlistig. Gegen die FIFA läuft in der Schweiz zurzeit eine Untersuchung, habe es aber nicht verfolgt. Panem et circenses gilt nach wie vor. Herzlich Robert

 

Antwort von Roland Drinhaus (20.11.2018)

Hallo Robert. Enerviert.... da musste ich auch erstmal nachschlagen. Manchmal, wenn ich ein Gedicht zielgerecht auf ein Thema richten will, müssen bei mir die schlichten Reime reichen und sich weiss auch mal auf Schweiz reimen. Als ich das Gedicht gestern aber fertig hatte, war ich trotzdem recht zufrieden; ein gewisser Lesefluss ist ja erreicht und bei so langen Wörtern im Text, kommt man ohne lange Reime leider oft nicht hin.Da hab ich schon größere Katastrophen verursacht....lach. Untersuchungen gegen die leider korruptionsanfällige Fifa sind leider Gang und gebe; aber eben auch die schwache Stelle, um Vereine weichzukochen. Ich kann zwar nicht sagen, ob die UNESCO der Weisheit letzter Schluss ist (hihi zum Thema Weisheit hab ich heute was kurzes drin), jedoch wüsste ich auf hoher Ebene keine vergleich- bare Institution die helfen könnte. Und Hilfe im Sinne von Traditionswahrung und Schutz gegen Abzocke, ist auch dringendst geboten. Bedenke, dass auch der Frauenfußball (den man durchaus vorziehen kann) in der Fifa organisiert ist. L.G. Roland


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freude (adalbertdrei.at) 19.11.2018

...wenn Fernsehrecht zum Luxus wird,
die Fifa viel Kunden verliert,
so hat das sicher keinen Sinn,
denn da verlieren sie Gewinn.

Roland, lG von Adalbert.

 

Antwort von Roland Drinhaus (19.11.2018)

Lieber Bertl. Wenn du mal den Zeitungsbericht nachliest wirst du erkennen, dass nach dem Verkauf von Fußball-Rechten aller Art, dieser Verein Fifa nur noch als bedeutungs- und einflussloser Markenname agieren wird. Derzeit bleibt nur zu hoffen, dass Herr Infantino sich mit seinen Plänen und mit Einsatz von sehr sehr viel Geld nicht doch noch durchsetzt und die Besitztümer der Fifa an ein Investoren Konsortium verhökert. Eine Veräusserung von Fußballrechten ist, sogar unabhängig von TV-Kunden, eine riesige Industrie, von der tausende von Vereinen weltweit, ihre Stadien und ihre Werbe- Wett- und Sonstnochwas-Einnahmen, abhängig sind.... diese Dinge sollten per Gesetz geschützt werden. L.G. Roland


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