Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Die Angst, dass du mal vor mir gehst“ von Karin Grandchamp

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Bummi (Millozartgmx.de) 26.11.2018


Liebe Karin!
Sehr berührend, dein Gedicht. An manchen Tagen denke ich auch darüber nach und dann wird mir ganz komisch. Meinem Mann ergeht es ebenso. Aber so ist das Leben und wir müssen damit klarkommen. Ich hoffe, wir alle verbringen noch viel Zeit mit unseren Lebenspartnern.
GLG Monika

 

Antwort von Karin Grandchamp (27.11.2018)

Liebe Monika! Das ist ein Thema, über das wir nicht gerne sprechen. Mein Mann und ich unterhalten uns trotzdem oft darüber. Wenn dieser Fall eintreten wird, dann haben wir sicherlich keinen klaren Kopf. Die ganze Welt stürzt ein für den, der übrig bleibt. Drum haben wir jetzt schon einen Ordner angelegt mit allem, was erledigt werden muss so schnell wie möglich. Wir sind dankbar für jeden Tag aber von heute auf morgen kann sich alles ändern. Ich habe in letzter Zeit drei Familienmitglieder verloren. Sie waren nicht älter als ich. Das gibt zu denken. Herzlichen Dank dir, liebe Grüße Karin


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Minka (wally.h.schmidtgmail.com) 26.11.2018

Liebe Karin,
den Gedanken haben wir "Alten" sicher alle mal. Du bist ja noch nicht alt, doch ich bin keine "junge" Gans mehr. Ich bin schon so oft gefragt worden ob ich in Frankreich bleibe wenn Fred vor mir geht.In den ersten Jahren habe ich mir darüber den Kopf zerbrochen. Doch dann habe ich gedacht, und gesagt, ich werde sehen was ich möchte falls das so sein würde. Es kommt so wie so immer alles anders, als man sich vieles vornimmt.
Also, werde jetzt nicht darüber entscheiden.
Meine Tochter wohnt auch weit weg in Deutschland, so werden allerlei Dinge auf uns zukommen.
Herzlich Wally

 

Antwort von Karin Grandchamp (26.11.2018)

Liebe Wally! Ich habe fast mein ganzes Leben in Frankreich verbracht und bin hier geboren. Frankreich ist meine Heimat und auch, wenn ich alleine sein sollte, wird sich das nicht ändern. "Der Tod kennt kein Alter" Wally. Das hast du bestimmt auch schon gemerkt in deinem Umfeld. Für mich ist es wichtig, darüber zu sprechen und mich zu informieren, was ich zu tun habe, wenn ich auf einmal alleine im Leben stehen sollte. Herzlichen Dank dir, liebe Abendgrüsse Karin


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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 26.11.2018

Vermutlich denke ich eines Tages ähnlich, liebe Karin. Dein sensitives Gedicht ist mehr als ansprechend, es berührt! Herzlichst RT

 

Antwort von Karin Grandchamp (26.11.2018)

Lieber Rainer! Ich frage mich, ob es überhaupt ein Alter gibt, um sich darüber Gedanken zu machen. Meine Tochter war schon mit 24 Jahren verwitwet und zum Glück waren wir da, um ihr beizustehen. Ich persönlich habe schon mehrere Freunde verloren. Der Tod kennt kein Alter. Ich denke, es ist gut, wenn man darüber spricht. Wenn man schon so lange verheiratet ist wie ich, muss man mit dem Alleinsein zurecht kommen und die Kraft dafür aufbringen. In meinem Alter fängt manl kein neues Leben an aber ich weiss, was zu tun ist und an wen ich mich wenden muss im Falle eines Falles.Es sind keine schöne Gedanken, die ich im Gedicht festgehalten habe aber wie man so schön sagt "Der Tod gehört zum Leben". Herzlichen Dank und liebe Grüsse Karin


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FranzB (eMail senden) 26.11.2018

Auch ich liebe Karin denke oft an dies, obwohl ich diesen Gedanken nicht mag. Verständlich! Dir viele liebe Grüße der Franz und sehr gerne gelesen!

 

Antwort von Karin Grandchamp (26.11.2018)

Lieber Franz! Ich mag auch nicht daran denken aber in unserem Alter kommen automatisch hin und wieder diese Gedanken. Man sollte vielleicht auch mit dem(r) Partner(in) darüber reden, was zu tun wäre in einem solchen Falle. Ich persönlich habe einen Ordner angelegt, in dem ich alles aufgeschrieben habe, was zu tun ist weil wenn ein solcher Fall eintritt, hat man bestimmt den Kopf nicht ganz beisammen. Auch fûr unsere Tochter haben wir einen Ordner angelegt. Wenn ich an das Ableben meiner Schwiegereltern denke, da wusste niemand, was zu tun ist und wo sich alle Unterlagen befinden, die notwendig waren. Lieben Dank dir, herzliche Grüsse Karin


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