Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Frohe Weihnachten?“ von Gisela Segieth

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MarleneR (HRR2411AOL.com) 18.12.2018

Liiebe Gisi,

die Weihnachtsfeste verkommen immer mehr zur Konsumschau, immer mehr
und immer teurer müssen die Geschenke sein. Dabei ist auch mit Kleinigkeiten soviel
Freude zu geben, man muß nur die Augen und Öhrchen offen halten, denn solche
Dinge bringen die meiste Freude.

Lieb grüße ich dich, deine Marlene

 

Antwort von Gisela Segieth (19.12.2018)

Liebste Marlene, leider ist es wirklich so, in der heutigen Zeit, dabei reichen ein freundliches Wort und ein lieber Blick so vielen Menschen schon. Doch Herzlichkeit ist für viele ebenso zu einem Fremdwort geworden, Mitmenschlichkei und Nächstenliebe. Das betrifft, außer kleine Kinder, Menschen jeden Alters, völlig unabhängig von Status oder davon wo ihre Wiege stand. Doch zum Glück sind nicht alle Menschen so, wie man gerade auch an dir sieht. Ich drück dich ganz herzlich lieb und wünsche dir eine möglichst gute Nacht mit erholsamen Träumen, deine Gisi


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Minka (wally.h.schmidtgmail.com) 18.12.2018

Liebe Gisela,
man muss wirklich manchmal einfach den ganzen Mist in der Welt vergessen. Es ist schwer. In der eigenen Welt sich was Schönes zurecht machen und vor dem Weltengerummel die Augen schliessen.
Wir sind alt, doch kriegen all' das Ganze um uns herum mit. Wir hatten mal im Garten Besuch von vielen "netten" Freunden und Nachbarn. Da sass doch tatsächlich jeder mit seinem "Modernen Mist am Ohr und in der Hand", am Tisch.Wir haben auch ein Handy, doch wenn wir mit anderen zusammen sind, wird es ausgeschaltet.
Ja, so ist die Welt heute!
Liebe Grüsse Wally

 

Antwort von Gisela Segieth (19.12.2018)

Liebe Wally, ja, es ist schlimm geworden auf unserer alten Erde, und ein Ende des ganzen Spuks ist nicht mehr in Sicht. Auch mein Handy hat Urlaub wenn jemand zu mir kommt oder ich irgendwo hin gehe. Doch auch ich sehe (fast) überall, dass es auf dieser Welt scheinbar nichts wichtigeres gibt als ihr Handy, und ich finde das sehr traurig. Denn damit entfernt sich der Mensch vom Menschen, und somit auch von sich selbst. Und damit nimmt auch die Empathie stetig ab. Ich möchte gar nicht daran denken wohin das noch führen wird. Ach Liebes, ich drück dich mal ne Runde ganz herzlich lieb und wünsche dir von Herzen gesegnete Feiertage, deine Gisela


tryggvason (olaf-luekenweb.de) 18.12.2018

43% eines Jahrgangs machen Abitur. Die meisten studieren im Anschluss. Später verlässt
jede/jeder Dritte ohne Abschluss die Hochschule. Nahezu jeder hält ein Smartphone in der
Hand. Viele davon laufen mit einer Ohrleitung durch die Stadt, um ständig Musik zu hören.
Der Rest kommuniziert über PC und und und. Wir gehen durch die Straßen und reden. Technik
macht es möglich. Nur den Menschen, alt oder jung, um uns herum, nehmen wir nicht mehr
wahr. Wir kommunizieren über Instagram, google, Twitter u.a. mit dem Rest der Welt und mit
t Menschen, die wir gar nicht kennen, aber die eigene Familie können wir nicht ertragen.
Was für eine seltsame Welt. Danke für dein schönes Gedicht.
Olaf

 

Antwort von Gisela Segieth (18.12.2018)

Leider hast du nur allzu recht lieber Olaf. Hab ganz lieben Dank für deinen so offenen Kommi. Herzliche Adventsgrüße schickt dir Gisela


Bild Leser

Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com) 18.12.2018

Na, Du hast Dein Bäumchen das Dich tröstet... vielen anderen fehlt selbst das. Das hast Du sehr schön verdichtet, liebe Gisela.

LG Horst

 

Antwort von Gisela Segieth (18.12.2018)

Dankeschön lieber Horst für deinen netten Kommi, der sehr ehrlich ist. Du hast recht, ich habe wenigstens mein Bäumchen, wie ich's geschrieben, "im Herzen". Und ich hoffe da bleibt es mir auch in der Zukunft erhalten. Liebe Adventsgrüße von mir zu dir


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