Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Sie kaufte mir den Schneid ab“ von Jürgen Berndt-Lüders

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Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 23.12.2018

Werter Jürgen, höchst lesenswert ... sage ich als einer,
der wieder einmal bei Paul Watzlawick
gelandet ist (1921-2007: Österreich - USA) -
schon seine Taschenbuch-Titel sind mir Inspiration:
"Vom Schlechten des Guten oder Hekates Lösungen" ...
"Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns" ...
"Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du gerne Knoblauch essen" ...
"Münchhausens Zopf ..."
Er denkt systemisch - statt monadisch:
und in deinem Gedicht kommt die Fruchtbarkeit dieses (noch ungewöhnlichen)
Ansatzes voll zum Ausdruck ...
sodann schreibt er davon, dass wir uns unsere Welt
durch unsere Interpretationen erschaffen -
ohne das wirklich zu bemerken,
verwechselten wir Tatsachen mit Interpretationen
(was schon Epiktet (50 bis 130 n. Chr.) bemerkt:
"Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen,
sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben."
... Jetzt interpretierst du (oder das Lyrrische Ich in deinem Gedicht)
deine Welt anders als in jungen Jahren:
jetzt befindest du: ICH FINDE ALLES BEI MIR UND VOR ORT!
Darin gipfelt für mich dein Gedicht:
darauf läuft für mich dieser fantastische Krimi hinaus - zum Glück!
.................. Herzlich: August


Denkfix (allrightcomfreenet.de) 21.12.2018

Liebe Christa, die Menschen haben unterschiedliche Ansprüche an sich selber. So würde ich niemals meine Überlegenheit anderen gegenüber ausnutzen. Viele Menschen halten das für eine Schwäche und nutzen es aus. Außerdem wird es für manche langweilig, wenn sie auf keinen Widerstand stoßen.


Bild Leser

chriAs (christa.astla1.net) 21.12.2018

Hallo Jürgen, du hast die richtige Einstellung, der ich voll und ganz zustimmen muss! Die letzte Zeile allein sagt alles aus. Aber dass DU dir den Schneid (bei uns heißt es die Schneid) abkaufen lässt, kann ich nicht glauben, also nehm ich an, es ist nicht autobiografisch...
"Frohe" Weihnachten,
Christa


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