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„Zum Weihnachtstag: Glaube und Religion“ von Robert Nyffenegger

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Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 27.12.2018

Hallo Robert!
Bei den alten Griechen hießen sie "Barbaren":
diejenigen, die nicht dazugehörten.
Und bei den Steinzeitmenschen
war die Horde die Lebensbasis -
OHNE DIE HORDE WAREN WIR VERLOREN
(was uns immer noch in den Genen zu stecken scheint)! ...
So ist es heutzutage schon eine erkleckliche
kulturelle Leistung,
einander mit Inter-Esse anzuhören.
Rosa Luxemburgs "Sternstunden"-Satz "der Menschheit":
Die Freiheit beginne mit der Freiheit des Andersdenkenden
zu verwirklichen! Ufff! ...
Religion: "religio" = Rück-Besinnung (aufs Ganze),
"religere" = von neuem im Geistigen durchgehen,
von neuem lesen ...
Religion in diesem Sinne beginnt m. E.
mit der eigenen Erfahrung
von etwas "Religiösem".
z. B. bei einem Sonnenunergang,
in der Begegnung zweier Augenpaaare,
die einander anstrahlen,
in der Begegnung mit einem Kunstwerk
- ich entdeckte dieser Tage eine Violistin
namens Hilary Hahn
auf YouTube: göttlich, wie sie spielt
und wie sie mit dem Orchester und dem Auditorium kommuniziert:
für mich Kommunion pur ...
Die Herzensebene eben.
Dassehe ich wie der Dalai Lama und - anscheinend -
auch wie der Robert Nyffenegger.
Solche "Atheisten" sind mir die liebsten!
... Danke dir für dein Poem.
Herzlich: August
(Mein Poem "Weihnachten - Zeit der Fragen und der Zweifel"
scheint jetzt so etwas wie fertig zu sein
- "Ein gutes Gedicht kann warten", sagte Reiner Kunze.)

 

Antwort von Robert Nyffenegger (28.12.2018)

Danke Dir ganz herzlich für die schönen und treffenden Worte zu meinem doch recht einfachen Gedicht. Ich verstehe, was Du meinst und kann Dir nur beistimmen. Liebe Grüsse und noch erholsame Endjahrestage, Robert


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 25.12.2018

Lieber Robert,

ein herrliches aussagendes Gedicht.
Jeder gute Mensch braucht keine Kirche um geläutert zu werden. Automatisch lebt er nach den Geboten und der Vernunft und Barmherzigkeit.

Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Robert Nyffenegger (26.12.2018)

Danke Dir und wünsche Dir, lieber Karl-Heinz und Deiner lieben Frau Gemahlin schöne Festtage und dann ein gutes Neues Jahr, vor allem die Gesundheit betreffend. Herzlich Robert


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Lyrikus (eMail senden) 25.12.2018

Lieber Glaubens-Ritter Robert...
Solange man(n) den HALS
nicht alleine VOLL genug kriegt...
Ohnehin der GUTE Mensch
sich HIER wie im Himmel wiegt!!
Etwas zeitloses von Goethe/Lyrikus gefällig?
Immer niedlich, immer heiter
tust als Nikolausi jetzt rosa Socken tragen
Immer lieblich und so weiter...
darf ich´s ohne Sch(m)erz, aber trocken sagen!!
Herzlich weihnachtliche Grüße
aus dem frostigen Ländle (ohne Schnee)
vom gebetsfaulen Schwabenfreund Jürgen
P.S.: Des werd scho passa, glaub´ i...!

 

Antwort von Robert Nyffenegger (25.12.2018)

Danke Dir und gut, dass Du mir es sagst, ich habe den Dorfpfarrer beauftragt 10 Vaterunser für Dich zu beten und hoffe, dass es bei Dir klappt, sage Dir danke vielmals für die fleissigen Kommentare und wünsche Dir und Deiner Familie einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Herzlich Robert


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FranzB (eMail senden) 25.12.2018

Lieber Robert. Ich für meine Person überlasse es jedem Menschen ob er gottesfürchtiger Art ist im Glauben, oder ob er eine andere Meinung zu diesem Thema hat! Man kann sich darüber unterhalten, jedoch dies nur in Sachlichkeit und Vernunft! Du verstehst mich sicherlich!
Gewichtiger jedoch ist mir, die „menschliche Verhaltens und Denkweise“ und ich denke Du stimmst mir zu! So hatte ich mit meinem Herzblatt gestern einen wundervollen friedlichen Abend und so sollte es sein, man spricht über Gott und die Welt und dies, in friedlicher Art!
Dir und Familie jedoch wünsche ich ein wundervolles Weihnachtsfest und auch dabei „Gesundheit“! Franz
*Gerne gelesen wieder!

 

Antwort von Robert Nyffenegger (25.12.2018)

Bin vollumfänglich mit Dir einverstanden, ob mit oder ohne Religion ist egal, ein "gutes Herz" wie man so sagt und darunter einfach Anstand, Empathie und Hilfsbereitschaft versteht, ist das Wesentliche und macht den Menschen aus. Schöne Feiertage mit Dank und lieben Grüssen, Robert


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Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com) 25.12.2018

Lieber Robert,
Du, und vor allem Napoleon, ihr habt beide mit Eueren Ansichten Recht. Ich bin wie Erich Kästner der Meinung, "Es gibt nichts gutes, außer man tut es".

Würde jeder nach diesem Satz Leben, gäbe es weder Mißgunst noch Kriege. Wir leben aber in einer sehr unruhigen Zeit in der die Despoten weltweit genug Anhänger finden um ihr gegenteiliges Handeln rechtfertigen zu können. Die Menschen werden erst wieder wach, wenn sie erneut durch ein Tal der Tränen gehen mussten. Dann wird wieder jede Art von Religion hochgepriesen.... usw. usw..

Das ist ein ewiger Kreislauf dem die Menschen insgesamt sich nicht entziehen können oder wollen.
Du hast das sehr schön in Deinen Versen verdichtet.

Frohe Festtage weiterhin und LG Horst

 

Antwort von Robert Nyffenegger (25.12.2018)

Lieber Horst, herzlichen Dank auch immer für Deine guten Kommentare. Natürlich ist die Geschichte der Menschheit ein ständiges Auf und Ab, aber jetzt auf einem zahlenmässig gefährlichen Niveau und nicht einmal auf eine Grippewelle ist Verlass. Unsere grosse Hoffnung ist einzig und allein im Alter begründet. In diesem Sinn einen guten Rutsch und schöne Feiertage. Herzlich Robert


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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 25.12.2018

Lieber Robert,
"wer draußen bleibt ist angeschmiert", diese Worte spiegeln eindrucksvoll den Grund wider, weshalb das Herdentier Mensch oft nicht imstande ist, Konflikte mit friedlichen Mitteln zu lösen. Im Sinne deines sehr guten Gedichtes wùnsche ich dir eine "Frohe Weihnacht"!
LG. Michael

 

Antwort von Robert Nyffenegger (25.12.2018)

Lieber Michael, besten Dank für Deine Worte und einen Superrutsch ins Neue Jahr, herzlich Robert


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