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„Die Gesänge der Melpómene“ von August Sonnenfisch

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Monika Schnitzler (eMail senden) 24.01.2019

sehr schln geschrieben, lieber August. LG von Aylin

 

Antwort von August Sonnenfisch (25.01.2019)

Danke dir, werte Monika! Interessant finde ich, dass kaum jemand den Namen der Melpómene kennt: vermutlich weil wir den Schmerz nicht wirklich als Bestandteil des Lebens akzeptieren - und uns damit nicht nur zusätzlich Leid aufhalsen, sondern auch eine Transformation unseres Schmerzes behindern, eine Transformation, für welche Melpómene steht. ... Herzlich: August


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 20.01.2019


Sie zärtelt dich an, hebt heraus
durch ihren Gesang und Klang,
wofür du taub geworden.

Es ist zu vergleichen einer Auferstehung
aus totfinsteren Weisen,
die lange umkreisen,
- sich lösen aus ihrer Umklammerung.

Die Seele darf wieder zu Höhen reisen,
- sie wird ganz leicht in ihrem Schwung
einer empfundenen, neuen Begeisterung...

Liebe Gedankengrüße von mir - Renate

 

Antwort von August Sonnenfisch (20.01.2019)

So ist es auch für mich, werte Renate: "Auferstehung aus todfinsteren Weisen, die lange umkreisen ... Die Seele darf zu Höhen wieder reisen, leicht, gelöst in neuem Schwung, ... Begeisterung!" ... Wozu für mich auch Goethes letzte Strophe passt in seinem Poem SELIGE SEHNSUCHT: "Und so lang du das nicht hast, / dieses: Stirb und werde! / bist du nur ein trüber Gast / auf der dunklen Erde." - Du bedichtestest es als Frucht einer Transformation - vor welcher sich diese Zivilisation fürchtet wie die Pest. Im allgemeinen. Typischerweise fürchtet wie die Pest. ... Wie auch immer: ich freue mich über deine poetische und tiefschürfende Antwort! ... Herrzlich: August.


henri (ingeborg.henrichsarcor.de) 20.01.2019

Höchst interessante Ausdeutung der Melpomene,lieber August, hatte sie bisher eher in Verbindung/Gegenpol zu der Muse/ Schwester Thalia gesehen. Wie Du den Bogen zur Dreifaltigkeit und Ostern schlägst, ist für mich ein neuer, durchaus nachvollziehbarer Gedankengang. HG zu Dir. ingeborg

 

Antwort von August Sonnenfisch (20.01.2019)

Werte Ingeborg! Für mich passt dazu auch Goethes letzte Strophe aus seinem Poem SELIGE SEHNSUCHT: "Und so lang du das nicht hast, / dieses: Stirb und Werde! / bist du nur eine trüber Gast / auf der dunklen Erde." ... Wie auch immer: ich freue mich über dein Mitgehen! Und: ich kannte bislang den Namen dieser Muse nicht, kannte nur die Tragödienmaske neben der Komödienmaske als Doppelsymbol für Theaterhäuser. Anlass für mich mit ihr zu beschäftigen war ein überraschender Todesfall in meiner Bekanntschaft. ... Herzlich: August


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freude (bertlnagelegmail.com) 19.01.2019

...wow August, das ist aber eine interessante Muse.
Ich hoff', ich brauch sie nicht oft;-) aber wenn's mir schlecht geht, ist es gut, wenn sie da ist.
GN8 und lG,
Bertl.

 

Antwort von August Sonnenfisch (20.01.2019)

Werter Bertl, Anlass war für mich, mich mit dieser Muse Melpómene zu befassen, deren Namen ich zuvor nicht einmal kannte, war ein Todesfall in meiner näheren Bekanntschaft ... im übrigen passt zur Thematik dieser Muse für mich auch die letzte Strophe von Goethes Poem SELIGE SEHNSUCHT: "Und so lang du das nicht hast, / dieses: Stirb und werde! / bist du nur ein trüber Gast / auf der dunklen Erde." ... Wie auch immer: ich danke dir und grüße schön im Beginn des mittleren Monats dieses Winters: August


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