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„Die Folgen einer Vernissage“ von Robert Nyffenegger

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Minka (wally.h.schmidtgmail.com) 26.01.2019

Lieber Robert,
habe viele Jahre Ausstellungen gemacht mit Malerei und Batiken. Bei den Ausstellungen habe ich mich diskret an die Seite gestellt. Die Kommentare, die viele Menschen dann von sich gaben, waren wirklich "hörenswert".Sie wussten mehr über meine Sachen als ich.
Auf einer Ausstellung habe ich zwei sehr grosse gemalte Bilder von einem Künstler aus New York gesehen. Einmal "so herum" und das gleiche daneben anders herum. Jedes über 1000 D M . Super , so verdient man Geld.
Hatte mal ein Bild (mit Guache) in einer halben Stunde einfach nur so hingemalt. Hatte dann eine Ausstellung im Gürzenich in Köln. Auf Drängen meiner Tochter es mitgenommen. wusste nicht was ich dafür nehmen sollte. Stephie sagte mir, ich soll 900 D M dafür nehmen. Habe mich überreden lassen und das verlangt. Eine "aufgekratzte" junge Frau nahm das Bild unter den Arm und gab mir 900 D M Ich war platt.
So könnte ich zig Anekdoten zur sogenannten Kunst erzählen.
Mich hat sie damals aus einem schlimmen Tief herausgeholt. Das war wichtig für mich.
Herzlich Wally

 

Antwort von Robert Nyffenegger (27.01.2019)

Liebe Wally, herzlichen Dank für Deinen spannenden und unterhaltenden Kommentar. Meine vor langer Zeit verstorbene Schwester hat nebenberuflich gemalt. Wenn man auf eine grünen Zweig kommen will, muss man die entsprechenden Leute kennen. Galeristen, Gönner, Kunstkritiker etc. nur so hat man die Chance bekannt zu werden, egal wie Du malen kannst. Aus beruflichen Gründen habe ich in diese Szene etwas hinein gesehen. Aber als einfacher Mensch ohne grosse Ambitionen ist Malen ein wunderschönes befriedigendes Hobby. Herzlich Robert


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 26.01.2019

Lieber Robert,
wie von dir gewohnt hast du dich nicht sehr ernst genommen
und von dem Kunstwerk bist benommen, so bist wunderbar
in den Schlaf gekommen.
Liebe Grüße von Hildegard

 

Antwort von Robert Nyffenegger (26.01.2019)

Danke Dir, in zwei Stunden ein kurzer Blick auf das Geschmier und schon fallen die Augen zu. Verzicht auf Temesta, herrlich ! Lieber Gruss in die Nacht und schönen Sonntag, Robert


tryggvason (olaf-luekenweb.de) 26.01.2019

Hallo Robert,

Kunst und Kultur - immer auf der Spur. Vielleicht auch im
Sinne Sigmund Freuds "Kultur ist Triebverzicht" - aber
das glaube ich nicht.
Herzliche Januargrüße
Olaf

 

Antwort von Robert Nyffenegger (26.01.2019)

Danke Dir lieber Olav, im Alter schwinden die Triebe, es bleibt jedoch die Liebe. Ganz lieber Gruss, Robert


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freude (bertlnagelegmail.com) 26.01.2019

...Robert, dein Schlafmittel solltest du patentieren lassen. Es hat keine Nebenwirkungen, wie Medikamente, nur positive Wirkung.
LG Bertl.

 

Antwort von Robert Nyffenegger (26.01.2019)

Danke Dir herzlich, aber Nebenwirkungen gibt es, bei längerem Betrachten ist Brechreiz zu erwarten. Also muss ich mich noch mit dem Apotheker oder Arzt betreffend Beipackprospekt unterhalten. Lieber Gruss und schönen Sonntag, robert


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chriAs (christa.astla1.net) 26.01.2019

Lieber Robert, du meinst, dann müsste ich auch wieder zu Farbe und Pinsel greifen??
Habs gerne gelesen,
LG, Christa

 

Antwort von Robert Nyffenegger (26.01.2019)

Danke D Herzlich Robertir, wenn Du das denkst, dann fühlst Du Dich angesprochen und ran an die Lina (Leinwand). Was heute unter Kunst läuft, da laufen wir längstens mit.


henri (ingeborg.henrichsarcor.de) 26.01.2019

...das Bild möcht ich zu gern sehen;).Steht viellt die Therapie behandlungsbedürftiger Schlaflosigkeit zur Verfügung?
Klasse Text, Robert. HG Ingeborg

 

Antwort von Robert Nyffenegger (26.01.2019)

Danke Dir, zur Zeit ist das Bild nicht greifbar, ist auf einer Wanderausstellung mit dem Namen: Kunst, die keine Kunst ist "abschreckende Beispiele", herzlich Robert


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FranzB (eMail senden) 26.01.2019

Einfach von Klasse lieber Robert! Könnte ich gebrauchen! Grüße Dir der Franz

 

Antwort von Robert Nyffenegger (26.01.2019)

Danke Dir, schicke Dir gerne eines meiner Kunstwerke, der grosse Vorteil ist, Du kannst alles hinein interpretieren ohne grossen Schaden zu nehmen. Herzlich Robert


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 26.01.2019


So ist das mit jedem Schmieren.
Da kann man die eigene Achtung verlieren...

Auch Worte können schmierig sein
und schließen dann das Schwierig ein,
einfach mit ihnen umzugehen.

Denn WORTE und BILDNIS werfen zurück
jeden angewiderten Blick.

Gedankengrüße - Renate

 

Antwort von Robert Nyffenegger (26.01.2019)

Liebe Renate, danke für Deine Worte, die man ohne Schwierigkeit nach allen Richtungen auslegen kann. Natürlich lege ich alles nur zu meinen Gunsten aus, das tut so richtig wohl. Herzlich, schönes Wochenende, Robert


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esuark (gekrhigmail.com) 26.01.2019

Lieber Robert
Gern gelesen
. . . und Du wirst nicht der einzige sein, der sein Meisterwerk lobt und gleichzeitig hässlich findet,
meist ist es häßlich und es wird hoch gejubelt und auch noch hoch bezahlt. Wenn es Dich einschlafen
lässt, so erfüllt es wenigstens eine wichtige Funktion. Wenn ich in manche Galerie schaue, dann verstehe ich nicht warum hier die Öffentlichkeit Eintritt hat. Warum will man dem Kunststsinn des Besucher auch noch 'Kunstverständnis' einflössen.
Herzlich Gerhard

 

Antwort von Robert Nyffenegger (26.01.2019)

Danke Dir herzlich und ich gestehe Dir, wenn ich an einer Kunstausstellung etwas sehe, das ich meiner Ansicht nach selbst auch machen könnte, dann ist es doch einfach Mist, bin ja schliesslich nicht Künstler. Es ist für viele Kiinstler ein Glück, das viele Leute auf den letzten hochgepriesenen sauteuren Blödsinn hineinfallen. Aber mir soll das Recht sein, mein Geschmier lässt mich herrlich schlafen. Lieber Gruss Robert


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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 26.01.2019

Immer wieder schön, wenn Menschen sich nicht so ernst nehmen und sich satirisch hinterfragen, lieber Robert. Wenn dein Kunstwerk zum Einschlafen einlädt, solltest du es patentieren lassen. Sehr gern folgte RT deinen gut gereimten Gedanken. Merci und liebe Grüße!

 

Antwort von Robert Nyffenegger (26.01.2019)

Das mit dem Patentieren ist eine gute Idee, aber meines Wissens kostet die Anmeldung schon eine Stange Geld. Ich bin ja kein Kunstsachverständiger, also konnte ich nach der Vernissage nicht einfach sagen, das ist ja der grösste Mist, schade um die Farben und der Prosecco war zum Vergessen. Dir lieben Dank und schönes Wochenende, herzlich Robert


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