Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„TOD DES KINDES“ von Renate Tank

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Renate Tank anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Liebe“ lesen

anna steinacher (anna.steinacheralice.it) 28.01.2019

Es ist schwer den Tod eines Kindes zu verkraften liebe Renate, soooo unsagbar schwer, es dauert Jahre bis es etwas leichter wird. Es geht irgendwann weiter weg, aber Schmerz und Sehnsucht bleiben bis zum unserem Tode.Dein Gedicht hat mich berührt.
Lieben Gruß Anna

 

Antwort von Renate Tank (29.01.2019)

Liebe Anna, das ist so, wie du schreibst. Die Herzwunde wird immer bleiben, aber sie wird erträglicher mit der Zeit. Vielen Dank für deine lieben Worte. Es kommt ein herzlicher Gruß von mir - Renate


Bild Leser

Monika Schnitzler (eMail senden) 27.01.2019

ich denke, liebe Renate, dass ist nicht zu ertragen. Ich könnte es nicht ertragen.
LG von Monika

 

Antwort von Renate Tank (28.01.2019)

Liebe Monika, man denkt öfter, dass man etwas nicht ertragen/aushalten könnte, aber in solchen Ausnahmesituatiionen hilft oft ein Engel der Liebe und des Trostes... Herzliche Grüße sende ich dir - Renate


henri (ingeborg.henrichsarcor.de) 27.01.2019

Sollte dieser für Eltern schmerzlichste vorstellbare Verlust eintreten, was bleibt , was tröstet, was hält und was trägt dann? Die Liebe. So habe ich in Deinem , an existenzielle Grenzerfahrung gehenden Gedicht, gelesen.
HG zu Dir. Ingeborg

 

Antwort von Renate Tank (28.01.2019)

Liebe Ingeborg, ich glaube, damit ist das Aushaltbare wahrscheinlich erreicht. Aber das Leben geht ja weiter, und du erkennst die einzige Kraft, die an die Hand nimmt und leitet: und das ist die Liebe... Herzlichen Dank für deine wunderbaren Worte und viele Grüße an dich - Renate


Bild Leser

FranzB (eMail senden) 27.01.2019

Liebe Renate, dies ist immer ein Schrecken den Eltern nie verkraften! "Wahre und wundervolle Worte von Dir"! Franz mit Grüßen

 

Antwort von Renate Tank (28.01.2019)

Ich denke, so viel Zeit kann gar nicht darüber gehen: der Schmerz lässt sich hier nicht vertreiben. Eltern werden ihr Leben lang daran leiden. Ich danke dir für deine Worte und grüße dich - Renate


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 27.01.2019

Liebe Renate,
der Tod des kleinen Julen mag der Anlass deines Gedichtes gewesen sein, aber du hast den Schmerz, den Eltern beim Tod eines Kindes tragen, lyrisch und dicht jedem Leser ins Bewusstsein gehoben. Da ich keine Kinder habe, kann ich es nur über die Vermittlung z.B eines solchen Gedichtes nachvollziehen. Ich dachte aber auch an Zeiten, in denen die Kindersterblichkeit sehr hoch war. Wie fühlten solche Eltern damals? Waren sie abgestumpfter? Ich kann es nicht ermessen.
Liebe Grüße kommen zu dir von mir - Andreas

 

Antwort von Renate Tank (28.01.2019)

Lieber Andreas, mich haben schon so viele Kinderschicksale ergriffen; diese Verse wurden schon in 2016 verfasst. Aber der kleine Julen war der tragische Anlass, das Gedicht nun zu veröffentlichen. Er konnte ja nicht überlebt haben... Auch darüber, wie das wohl früher gesehen und gefühlt wurde, habe ich mir meine Gedanken gemacht und bin zufällig bei Mozart darauf gestoßen, dass er auch viele Geschwister nach kurzer Lebensspanne verlor. Es waren damals harte Zeiten, und die Familien waren oft sehr kinderreich. Es kann sein, dass über diese Dinge anders gedacht wurde, aber der Schmerz des Hingehens wird die Herzen der Eltern und Geschwister auch ergriffen haben. Man kann es, wie du sagst, nicht ermessen, da das DURCHSTEHEN UND ÜBERLEBEN an sich doch einen sehr hohen Stellenwert einnahm. Liebe Gedankengrüße zurück - Renate


Bild Leser

rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 26.01.2019

Vermutlich, liebe Renate, ist es das Schlimmste, was Eltern passieren kann - wie auch jetzt der Tod des kleinen Julen in Spanien. Ich habe in meinem Gedicht "Gnadenlos" dieses Thema auch verarbeitet. Würde mich freuen, es gefiele dir ebenso wie mir deine nachdenklichen Zeilen deines Gedichts. Herzlichst RT

 

Antwort von Renate Tank (28.01.2019)

Ja, da hast du wohl recht, wenn man von liebenden Eltern ausgeht und wenn es hätte können vermieden werden... Für mich ist es einfach unvorstellbar, dieses Leid. Dein Gedicht habe ich aufgerufen und finde es sehr gut abgefasst. Es bewegt. Liebe Grüße von mir - Renate


Bild Leser

Elin (hildegard.kuehneweb.de) 26.01.2019

Liebe Renate,
deine ergreifenden Zeilen erinnern mich an den tötlichen Unfall mit dem
kleinen Julen in Spanien. Hier ist wieder zu erkennen wie achtlos mit Brunnen-
bohrungen und deren Absicherung umgegangen wird. Für die Eltern
ist es ein schweres Schicksal, das sie ungewollt erleiden müssen.
Liebe Grüße von Hildegard

 

Antwort von Renate Tank (28.01.2019)

Du sagst es richtig, liebe Hildegard. Das wird vielleicht noch ein Nachspiel haben, auch wenn wieder so einiges hinter der Wahrheitswand verschwindet. Man kann nur hoffen, wenn man sich das Unglück vor Augen hält und bei der Tiefe des Schachtes, dass dieses kleine Würmchen nicht lange leiden musste. Für mich war dieses doch wohl vermeidbare Unglück ein großer Schock. Liebe Grüße von mir - Renate


rnyff (drnyffihotmail.com) 26.01.2019

Du sagst es wahrhaftig, ich denke der Tod eines eigenen Kindes ist das schwerstmögliche zum Ertragen.
Alles andere ist zwar schwer, aber irgendwie zu verstehen. Lieber Gruss Robert

 

Antwort von Renate Tank (28.01.2019)

Ich habe mir das immer wieder einmal vorgestellt, um dem Leid der Betroffenen nahe zu sein und muss gestehen, dass es einem Untergang gleichkommen muss. Ich habe keine Worte dafür, die das ausdrücken könnten. Danke sehr und liebe Grüße - Renate


Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).