Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Mein Freund, der Maler “ von Robert Nyffenegger

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Goslar (karlhf28hotmail.com) 28.01.2019

Lieber Robert,

ich habe 40 Jahre lang in Oel gemalt. Während Oel länger zum trocknen braucht ist Oel jedoch ideal für das Einblenden undf das Farbemischen. Ich musste aber auf Acrylfarben wechseln weil mir mit Cadmium ein Hautexzem eingehandelt hatte.
Allerdings hat mir das Malen immer Spaß gemacht.

Es grüßt dich Karl-Heinz

 

Antwort von Robert Nyffenegger (28.01.2019)

Danke Dir herzlich, gemalt habe ich nie, keine Kunstader und nicht die nötige Geduld. Malen zwar viel, aber immer nur flach, Wände und Boote. Bilder haben natürlich Vorteile, man kann sie immer wieder übermalen. Lieber Gruss Robert


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 27.01.2019


Gut dargestellt, die gegenseitige "Einseiferei".

Der eine, der möchte Anerkennung,
verschenkt seine "Meisterwerke".
Der andre wird ungewollt zum Empfänger,
zu lügen ist nicht seine Stärke.
So schenken sie sich fast selbst dahin;
ein wenig Heuchelei kommt ins Spiel.
Man will ja nicht verletzen!
Man muss sich halt so ab und zu
geschickt zwischen die Stühle setzen...

Sonntagsgrüße kommen - Renate

 

Antwort von Robert Nyffenegger (28.01.2019)

Du sagst es bestens, wieder gekonnt ververst. Wenn ich ein Hobby hätte, dann wäre es töpfern und ginge damit zum Brunnen bis … Du weisst schon was. Danke Dir herzlich und wünsche eine gute Woche, Robert


tryggvason (olaf-luekenweb.de) 27.01.2019

Auch der Maler ist ein Poet.
Warum ? Er malt und geht.
Darum ist es nie zu spät.
In Merkels Reich
ist der Künstler eine Leich.
Danke dir für dein Malgedicht.
Ich liebe es wie mein Leibgericht.
Herzliche Grüße
Olaf

 

Antwort von Robert Nyffenegger (27.01.2019)

Danke Dir und bin sehr happy, dass Dir mein Erguss nicht auf den Magen schlägt. Deine Fischgedichte schmecken mir vorzüglich. Du scheinst ja ein passionierter Fischer zu sein, dann solltest Du einmal hier in der Sanddüne am Atlantik fischen. Lieber salziger Gruss aus der Ria Formosa, Robert


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Minka (wally.h.schmidtgmail.com) 27.01.2019

¨Lieber Robert,
nochmal die Wally! Wir beide haben ja gemalt Fred und ich. Ich habe schon hunderte Bilder verkauft. Jetzt sind noch welche übrig. Die hängen jetzt in einem kleinen Dorfcafe. Haben schon so viele verschenkt. Also kannst kommen, kriegst eins.
Meine Batiken waren sehr "einmalig" und ausgefallen. es waren keine üblichen mit Häschen, Tieren und so weiter. Ich war durch viele Jahre Reisen nach Arizona von den Indianern begeistert. Wir hatten auch einen Indianischen Freund. Da habe ich mal eine Batik Ausstellung gesehen. Hatte gerade in Köln einen Batikkurs belegt. Ich hatte mir ein Foto von Tucson mitgebracht. Zeigte es meiner Batiklehrerin. Sie sagte "Frau Schmidt machen sie das mal nach".Meine ewige Antwort: kann ich nicht!.Ich traute mir nie was zu. Habe es aber doch probiert. Es war meine schönst Batik überhaupt.Ich habe Indianer nicht mit Federn auf dem Kopf gebatikt , sondern das tägliche Leben dargestellt. Habe mich dann wieder überreden lassen zu einer Ausstellung in Köln. Es war ein Riesenerfolg.
Dann ging es weiter mit vielen Ausstellungen in Deutschland und im Ausland. Auch eine in Arizona.Es war für mich wie Fieber, musste einfach jede freie Minute batiken.
Ach, es ist alles so lange her. Jetzt lebe ich von Fotos die ich von den Batiken gemacht habe.
Und nun, du weisst ja, schreibe ich Gedichte. Macht auch viel Spass.
Jetzt habe ich aber "zu viel" geantwortet. Na ja, ist halt Sonntag.

 

Antwort von Robert Nyffenegger (27.01.2019)

Danke Dir ganz herzlich, finde ich super, dass Du mir ein Teil Deiner Lebensgeschichte erzählst. Ich liebe sowas und finde es spannend. Meine Grossmutter, Jahrgang 1870 hat gebatikt, kann mich gut an den goldenen Helm von Rembrandt - glaube ich- erinnern, den sie gemacht hat, aber das war alles vorgezeichnet und der Faden in Farbe mitgeliefert. Was sie selber gemacht hat, war uns Enkelkinder das Kissensticken beigebracht und die Kissen wurden dann an Weihnachten der Verwandtschaft geschenkt. Ja, das waren noch gemütliche Zeiten, wenigstens in der Erinnerung. Seither habe ich niemals mehr gestickt und mir auch nicht mehr in den Finger gestochen. Lieber Gruss in die Provence, herzlich Robert


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freude (bertlnagelegmail.com) 27.01.2019

...ja Robert, so etwas gibt es unter Malern natürlich auch. Aber bevor die Bilder am Dachboden oder im Keller verstauben, werden die Bilder halt verschenkt. LG Bertl.

 

Antwort von Robert Nyffenegger (27.01.2019)

Du sagst es, genau so macht es mein Freund. Ein geschenktes Bild, macht den Beschenkten wild. Es ist immer schwierig Geschmack zu verschenken. Ein gekauftes Bild im Keller verstaut, stört keinen. Ein geschenktes Bild ist eine echte Hypothek. Danke Dir herzlich und lieber Gruss, Robert


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FranzB (eMail senden) 27.01.2019

Hallo lieber Robert. Zu gerne habe ich dies Gedicht gelesen und dabei gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. In meiner früheren Dienststelle, da gab es einen sehr guten Kollegen aus den Staaten, ja und dieser war ein begnadeter „Portraitzeichner“! Ich sagte immer, „er war von Spitzenklasse“ und alles ging sehr schnell. Er war eine Kapazität der Magie und Zeichenkunst!
Mit den Bildern ist es so eine Sache, man liebt sie und dann hasst man diese und möchte sie verkaufen, wobei ich vielen Bildern bei mir Zuhause schon immer Treue halte. Gerade habe ich mir das wundervolle Lied von Udo angehört, „mein Bruder ist ein Maler“! Robert, Dir Sonntagsgrüße mit Familie der Franz

 

Antwort von Robert Nyffenegger (27.01.2019)

Danke Dir herzlich für Deinen aus dem Leben gegriffenen, interessanten Kommentar. Im Alter werden die Wohnungen immer kleiner, die Fenster grösser und der Platz für Bilder- die sich zudem über die Jahre angesammelt haben- dadurch weniger. Die zu vielen kommen in den Keller oder auf den Boden und werden vermutlich in nicht allzu ferner Zukunft entsorgt. Das ist der Lauf der Zeit, lieber Gruss Robert


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esuark (gekrhigmail.com) 27.01.2019

Lieber Robert
Gern gelesen
Es ist des Maler Mißgeschick,
das malen zwar sein großes Glück
doch kaum hat er das Werk vollbracht
verrat ich was man damit macht:
"Jemand hängt es auf!!"
(das ist allerdeings besser
das Bild, als den Maler)

Herzlich Gerhard

 

Antwort von Robert Nyffenegger (27.01.2019)

Danke Dir, doch ich kannte Maler, die sich aus lauter herrjeh tatsächlich auf gehängt haben und das waren beileibe nicht die schlechtesten Künstler. Platzbedarf ist stets ein Problem, selbst die Kinderzeichnungen der Enkel wollen ihren Platz auf dem Buffet. Lieber Gruss und sonnigen Sonntag, Robert


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