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„Es wird heller“ von Karl-Heinz Fricke

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 29.01.2019

Mir bereitet es immer große Freude, lieber Karl-Heinz, Gedichte zu lesen, die inhaltlich und formal stimmig sind. Auch wenn die Zeiten sich geändert haben. Leider? fragt sich daher RT und schickt liebe Grüße zu euch nach Kanada.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.01.2019)

Lieber Rainer, es freut mich, dass dir mein nostalgisches Gedicht gefällt. Was mir nicht gefällt ist die heutige Welt. Menschen werden zu Einzelwesen, was ich besonders an den Kindern beobachte. Man sieht kaum ein Kind auf der Straße spielen. In der warmen Stube betätigen sie den oder das ? Handy. Um gesund zu sein müssen sich Kinder draußen in der frischen Luft austoben und abends müde ins Bett sinken. In der Schule sitzen sie auch nur. Das wird später Folgen haben. Junge Eltern wissen es wahrschein auch nicht besser. Sie werden diese Eigenschaften von Generation zu Generation weiter gereicht. Sie wissen es nicht besser. Herzlich Karl-Heinz


anna steinacher (anna.steinacheralice.it) 28.01.2019

Schööön lieber Karl- Heinz, auch wir hatten heuer einen milden Winter mit fast keinen Schnee. In meiner Kindheit waren die Winter viel strenger, unser Schulweg war weit und die großen Brüder mussten vorausgehen um den Weg zu bahnen. In unserem Bauernhaus war nur die Stube geheizt. Wie haben wirs heute doch gut, das ganze Haus angenehm warm und gemütlich.
Am Abend merkt mans nun schon dass es länger hell bleibt, das ist schön, wir freuen uns jeden Tag wenn die Sonne früher kommt. Liebe Grüße zu euch beiden von Anna

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.01.2019)

Liebe Anna, es freut mich für euch, dass es nicht so kalt und schneereich wie in Bayern ist. Wir haben ähnliches Wetter. In den letzten beiden Tagen hatten wir zwar etwas Frost über Nacht, aber die Tage waren herrlich warm. Die Sonne hat schon Kraft. Ich danke dir und grüße euch herzlich, Karl-Heinz


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Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com) 28.01.2019

Wie ein Bild von Spitzweg... schön gereimt, lieber Karl-Heinz

LG YHorst

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (28.01.2019)

Lieber Horst, die Jetztzeit unterscheidet sich sehr von früher. Das bedenkliche dabei ist, dass sie in der Vergangenheit versunken ist und die jüngeren Generationen so sehr in die Modernität eingesponnen sind,dass sie kaum verstehen können, was ein gemütliches und harmonisches Familienleben bedeutet. Die Neuzeit beraubt die Menschen. Herzlich Karl-Heinz


Musilump23 (eMail senden) 28.01.2019

Lieber Karl-Heinz,
herrlich, du bist einfach ein Hüter deiner Erinnerungen, die traumatisch in deinem Gedächtnis ihre dauerhaften Spuren hinterlassen haben. So liegt auch diesem Gedicht aus früheren Zeiten die Realität des Einfachen, dem Klaren und der inneren Harmonie zugrunde wie sie schöner nicht sein kann.
Nur der erste Gedichtsabschnitt mit dem zähen Januar, der einfach nicht weichen will, passt irgendwie nicht nur wegen der sich absetzenden unterschiedlichen Schriftart, zu deiner guten alten Zeit-Geschichte ins Bild. Dagegen hat das Lichtmess-Fest für mich seit wir uns kennen eine besondere Bedeutung, Güte und auch Wertschätzung dazu bekommen.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.01.2019)

Lieber Karl-Heinz, ich lebe viel in der Vergangenheit und unser Alltag unterscheidet sich nicht sehr von den alten Tagen.......weil wir nicht mehr im Arbeitskampf sind. In dieser Weise gehen auch viele neue Gepflogenheiten an uns vorbei. Der Computer ist zwar da, aber ein Handy haben wir nicht. Es ist heutzutage nicht einfach uns an die jetzige Lebensweise anzupassen. Allein das Telefonieren ist ein Problem. Kaum wer ist zu Hause und an Ämter und Grossbetriebe heran zukommen ist eine Herausforderung wenn man viele Nummern drücken muss bis sich schließlich wer meldet. Wie ich schon dichterisch schrieb, wir leben auf einem Nebengleis. Ich danke dir und wir grüßen euch. Herzlich Karl-Heinz


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Karinmado (eMail senden) 28.01.2019

Lieber Karl-Heinz!
Oft denke ich an das Familienleben von früher, das ich persönlich nicht miterlebt habe. Die Familien haben oft zusammen gewohnt im Vergleich zu heute. Auf dem Land gibt es das noch vereinzelt aber die Jüngeren ziehen zumeist in die Stadt. Es gab damals noch ein Familienleben. Die alten Menschen sind in der heutigen Zeit häufig in Alten- oder Pflegeheimen. Irgendwie fehlt es an Menschlichkeit und auch Dankbarkeit diesen Menschen gegenüber.
Wir hatten diesen Winter mehr Schnee als in den Vorjahren aber ich liebe auch die weiße Pracht und freu mich, dass es jetzt schon früher hell wird. Bald werden wir wieder Frühlingsgedichte schreiben juhu.
Dein Gedicht ist lesenswert ,danke
Herzliche Grüße Karin

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.01.2019)

Liebe Karin, ich danke. Du hast recht. Früher gab es noch ein Familienleben. Der Vater hat gearbeitet und die Mutter hat den Haushalt gemacht und die Kinder erzogen. Wenn Vater nach Hause kam, dann war das Essen auf dem Tisch. Die heutige Zeit hat das alles hinweggerafft, wenngleich üppiger gelebt werden kann. Ein hoher Preis wird dafür gezahlt. Herzlich Karl-Heinz


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 28.01.2019

Lieber Karl-Heinz,

.... und damit ein besonderer Tag für Dich. Wenn bei Euch der Winter zahm war, so war er es bei uns nicht. Meterhoher Schnee und jetzt die große Kälte und das den ganzen Monat. Hübsch das gemütliche Familienleben beschrieben. Abgeschnittene Dörfer und eingedrückte Dächer, das war`s bei uns. Schön, dass es bei Euch anders war. Sonst gilt ja Kanada als das Winterland,

liebe Grüße,

Heidi

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.01.2019)

Liebe Heidi, Komisch, Anna Steinacher, die in Süd Tirol lebt schrieb mir gerade, dass sie wenig Schnee und viel Sonnenschein haben. Seid ihr in Bayern so weit davon entfernt ? Wir mussten in früheren Jahren oft aufs Dach und den Schnee herunter schieben. Auch hier stürzten Dächer ein bei Leuten, die es versäumt hatten. So stürzte das Dach der Schwimmhalle im Nachbarort in das Schwimmbecken in einer Nacht. Unser Sohn hatte es inspektet und geraten den Schnee runter zu holen. Man ignorierte es. Danach wurde die Schwimmhalle abgerissen. In Kanada ist es östlich unserer Provinz B:C: saukalt mit gewohnten 30 bis 50 Kältegraden. Wir haben es 22 Jahre in Manitoba Winter für Winter erlebt. Jetzt leben wir nahe dem Golfstrom im Winter wie im Paradies, wenn es gelegentlich auch mal kalte Tage gibt. Ich danke dir und grüße dich herzlich Karl-Heinz


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 27.01.2019


Mir ging es jetzt gerade so
- ganz heimelig ward mirs ums Herz.
Du greifst zurück ins Leben froh
und schenkst damit vom Glück ein Stück...

Sehr gern gelesen, und dass es bald nun
aufwärts geht, das lässt mich von Erkältung
genesen.

Ganz liebe Sonntagsgrüße an Euch Beide - Renate

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.01.2019)

Liebe Renate, ich danke dir. Wenn wir auch arm waren und zum Teil in einer schrecklichen Zeit leben mussten, waren wir eigentlich zufriedener und das Familienleben war intakt. Die neue Zeit bringt zwar bessere Lebensverhältnisse und Reichtum für viele. Ob sie aber auch glücklich dabei sind bleibt dahin gestellt denn viele Opfer müssen gebracht werden. Die jüngeren Generationen werden dafür noch zahlen müssen wenn die Werte echten Lebens ignoriert werden. Als ich das letzte Mal in Deutschland war sah in den Strassen kaum eind lachendes Gesicht. Viele sahen verdrossen für sich hin. Das fiel mir auf. Herzlich Karl-Heinz


tryggvason (olaf-luekenweb.de) 27.01.2019

Du beschreibst eine Szene, die bis in das Biedermeier zurückreicht.
Beim Lesen deiner Zeilen wurde es in meinem Heim recht gemütlich.
Eine heile Welt zwar - aber eine schöne Welt.
Herzliche Grüße
Olaf

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.01.2019)

Lieber Olaf, ich danke dir. Wenn wir auch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts viel erdulden mussten und wir sehr bedürftig waren, so war es immerhin noch eine Zeit als die Menschen noch ein Familienleben hatten und zusammengehalten haben. Erst during und nach dem Boom begann eine neue Zeit. Die Gelegenheit der Armut ade zusagen und reich zu werden war gekommen..Beide Eltern gingen arbeiten und das Familienleben bekam Risse. Es gibt immer Phasen, die Veränderungen herbei führen. In den USA ganz deutlich nach dem 907 Ereignis. Die Zeit geht vorwärts aber lässt aber nichts zurück. Herzlich Karl-Heinz


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FranzB (eMail senden) 27.01.2019

Man kann immer wieder nur sagen, "wie schnell doch die Zeit vergeht"!
Viele liebe Grüße Hildegard und Dir der Franz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.01.2019)

Lieber Franz, leider können wir die Zeit nicht anhalten und auch nicht den 'Fortschritt' auf Kosten eines gemütlichen Familienlebens, das für viele Männer und Frauen im Lebenskampf einfach nicht drin ist. Wenn wir Alten einmal nicht mehr da sind, dann kann niemand mehr darüber berichten wie es einmal war. Die Zeit lässt nichts zurück. Herzlich Karl-Heinz


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esuark (gekrhigmail.com) 27.01.2019

Lieber karl-Heinz
Gern gelesen
Ich glaube Dir mit, es so erlebt zu haben, aber das ist lange her. Ich kenne es von zu Hause auch noch, und habe solche Generationengemeinschaft erlebt und wie sie heller werdende Tage erfreuten.
Liegt noch Schnee?
Liebe Grüße Gerhard

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.01.2019)

Lieber Gerhard, ich danke dir. Wir haben hin und wieder einen mehr leichteren Schneefall aber er steht in keinem Verhältnis zu den früheren Jahren. In unserer Provinz, nahe dem Golfstrom, ist es viel wärmer als im Restkanada. Im Moment haben wir kaum Frost und die Sonne ist schon sehr warm. Herzlich Karl-Heinz


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 27.01.2019

Lieber Karl-Heinz,
du schwermst so schön von alten Zeiten, wäre schön sie so erlebt zu haben.
Ein wenig Romatik gehört zum Leben und dein herrliches Gedicht gerne gelesen.
Herzlichen Sonntagabendgruß von Hildegaard

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (28.01.2019)

Liebe Hildegard, es war eine romantische Zeit, die man nicht vergisst weil die Neuzeit wohl viele Vorteile hat bei der jedoch die Idylle des harmonischen Familienlebens auf der Strecke bleibt und es auch so bleibt, weil die jugen Generationen es nicht kennen. Die Überlieferungen verwässern immer mehr. Mein Dank und herzliche Grüße, Karl-Heinz


rnyff (drnyffihotmail.com) 27.01.2019

Du schwärmst von früheren Zeiten, wir können uns noch daran erinnern, glauben es wenigstens. Ja, der Frühling kommt selbst im hohen Norden und hier im Süden war nur wenig Winter. Herzlich Robert

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (28.01.2019)

Lieber Robert, unser B.C. Wetter unterscheidet sich doch sehr vom Restkanada. In Winniipeg waren es gestern 42 Grad minus und wir hatten fast Frühlingwetter mit herrlichem Sonnenschein und 5 Grad plus. Ich danke dir und grüße dich, Karl-Heinz


AngieP (angie.jgo4more.de) 27.01.2019

Was für ein Bild. Ach wäre es doch wirklich so.
LG
Angie

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (28.01.2019)

Liebe Angie, so war es früher einmal. Die heutige Mentalität lässt leider keine Wiederholungen zu. Das Familienleben hat sich grundlegend verändert. Wenn die Eltern nach Hause kommen, dann sind sie gestresst und der Haushalt, Essen kochen usw bereiten mehr Stress, denn sie haben das Verlangen nach Ruhe. Die Kinder sind davon auch betroffen. Es ist der Preis der Neuzeit, den die neuen Generationen bezahlen müssen ohne zu wissen wie es einmal war. Obwohl die Menschen früher verhältnismäßig arm waren, so waren sie auch zufrieden und das Familienleben war intakt. Ich danke dir und grüße dich Herzlich Karl-Heinz


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