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„Wohin soll das wohl führen?“ von Ingrid Baumgart-Fütterer

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esuark (gekrhigmail.com) 01.02.2019

Liebe Ingrid
Gern lesen
Ein jeder Mensch auf Erden
hat irgendwelche Beschwerden,
doch wenn Gemüt nun nicht recht will,
da wird es um einen bald sehr still
und Gedanken verfinstern sich
Du bittest, 'wer rettet mich'.
Zuerst muss Du damit geginnen,
sonst kannst Du nie mehr gewinnen.
Dir liebe Grüße Gerhard

 

Antwort von Ingrid Baumgart-Fütterer (02.02.2019)

Lieber Gerhard, danke für deine wahren Worte. Selbst kleinste Schritte in Richtung Zielerreichung führen irgendwann aus dem Jammertal heraus. Aber diese Schritte kann kein anderer für einen gehen. In diesem Fall ist Selbstverantwortung angesagt. Wer diese Verantwortung nicht übernehmen will, bleibt in seiner (selbstgewählten) Opferhaltung gefangen. Liebe Grüße Ingrid


tryggvason (olaf-luekenweb.de) 01.02.2019

Wenn der Mensch in die Grundeinstellung gelangt: "Du bist nicht ok, ich bin aber auch nicht ok" - dann kann es durchaus gefährlich werden. Jeder kann jederzeit in ein offenes Loch fallen. Mir ist es passiert,
Millionen wird es noch passieren. Vielleicht sollte man mutig seine Grundstellung wechseln. Neue
Einstellung: "Ich bin ok und ihr seid nicht ok". An dieser Stelle beginnt man und macht im Kreise
"kluger Leute" aufbauende Hilfen. Auf Frau Merkel sollten die Betroffenen nicht warten. Eine großartige Dichtgeschichte zwar, aber mit traurigem Hintergrund. Leider.
Herzliche Grüße
Olaf

 

Antwort von Ingrid Baumgart-Fütterer (02.02.2019)

Lieber Olaf, die Grundeinstellung "Du bist nicht ok, ich bin aber auch nicht o.k" öffnet zwischenmenschlichen Konflikten Tür und Tor und führt gemeinsam in die emotional Falle. Um dies zu vermeiden oder aus der Falle wieder herauszukommen müsste eine Änderung der Grundeinstellung sich selbst und anderen gegenüber stattfinden in Richtung" Ich bin ok, du aber bist auch (für mich) o.k" als Mensch, auch wenn ich dein Verhalten nicht immer gutheißen kann. Aber das ist viel leichter gesagt als getan. Liebe Grüße Ingrid


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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 01.02.2019

Liebe Ingrid,
wenn Menschen keinen Ausweg mehr sehen, krallen sich diese schrecklichen Gedanken im Kopf fest. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass du diese (scheinbare?) Ausweglosigkeit sehr gut in Worte gefasst hast!
LG. Michael

 

Antwort von Ingrid Baumgart-Fütterer (02.02.2019)

Lieber Michael, danke für deinen anschaulichen Hinweis dieser Problematik. Es ist als wäre man dem selbstzerstörischen Denken hilflos ausgeliefert. Eine Rückbesinnung auf die eigenen Potenziale und das Wiederbeleben eigener Stärken könnte eine "erlernte Hilflosigkeit" in ein tatkräftiges Handeln transformieren. Liebe Grüße Ingrid


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