Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Der Mensch“ von Robert Nyffenegger

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Goslar (karlhf28hotmail.com) 03.02.2019

Lieber Robert,

wenn man geboren wird, dann steht die Welt noch offen und es kommt sehr darauf an, wer die Eltern sind. Das Kind wird in eine gewisse Richtung erzogen. Erst später kommt das erwachsene Wesen zur eigenen Meinung. Viele Rätsel weben sich um den Glauben, um Gott, und der Kirche. Nichts kann jedoch von nichts kommen. Der Mensch, und das Tier, sind Lebewesen ausgestattet mit Organen und sogar die Pflanzen leben, die auf Licht und sogar Musik reagieren. Was ist des Rätseln Lösung? Wer weiss das alles genau.
Gern gelesen dein Gedicht.

Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Robert Nyffenegger (04.02.2019)

Lieber Karl-Heinz. danke Dir herzlich für Deine Worte. Ich weiss, dass wir ganz ähnlich ticken. Der Mensch ist selber verantwortlich, was er mit seinen nun einmal erhaltenen Gaben anstellt. Er muss selber die Verantwortung für sein Tun übernehmen und der Mitmensch wie auch der Staat muss ihm nicht bis zur Selbstaufgabe helfen. Heutzutage wird Gott, die Welt, der Staat für alles verantwortlich gemacht und angefleht ohne dass man selber etwas beiträgt. Lieber Gruss, Robert


Klaus lutz (clicks1freenet.de) 03.02.2019

So den Mensch, mit seinem Schicksal, gut auf den Punkt gebracht! Alles ist eben ungewiß! Und ob ein Leben auch glückt ist von vielem abhängig! Klaus

 

Antwort von Robert Nyffenegger (04.02.2019)

Danke Dir ganz herzlich für Deinen Kommentar. Was ich heute in dieser Zeit vermisse, ist die Selbstverantwortung. Alle anderen sollen es richten, aber selber in Ordnung bringen, ist zu mühsam. Ganz vieles ist vorbestimmt und lässt sich nicht ändern, selbst beten bringt nichts, tut höchstens wohl. Aber mit dem kleinen Rest, der sich beeinflussen lässt, den muss man aktiv nützen. Lieber Gruss Robert


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 03.02.2019


Lieber Robert,
ich wage mich in des Löwen Käfig
und hoffe, du bist meinem Leben gnädig!

Ja, Verantwortung wiegt schwer,
mancher versucht sie abzuschütteln.
Viele leben leicht daher,
andere müssen sich sehr bütteln.
Wem aber der Gottesgedanke fremd,
der schaut das LEBEN als einfaches Hemd:

Da gibt's nichts davor und nichts dahinter:
das Leben an sich kann man nicht erklären.
Man spricht so sehr in sachlicher Form,
als wäre das eigene Wissen die Norm.
Als müsste man sich damit selbst überzeugen!
Denn Starres an sich ist schwer zu beugen.

Was mich dabei aber schon erschreckt:
Du, der immer so aufgeweckt
über dies und jenes schreibt,
verliert hier gern die Contenance
und gibst die „Frommen“ der Dummheit preis…
Diese Nummer ist schon etwas heiß!

Sonntagsgrüße von mir - Renate

 

Antwort von Robert Nyffenegger (04.02.2019)

Liebe Renate, herzlichen Dank für Deine bestimmten Worte. Es macht immer Spass mit Dir zu diskutieren, man kann dabei viel lernen und kriegt auch fremde Ansichten mit, was das Blickfeld erweitert. Ich musste jetzt meinen Sermon erneut lesen, um rauszufinden, wo ich die Frommen als dumm bezeichne. Ich finde es nicht. Ich sage das Schicksal des Menschen ist weitgehend vorbestimmt und nicht veränderbar, ob nun ein Gott, Schicksal oder Zufall dahinter steht, die Bezeichnung spielt keine Rolle und ein späterer Eingriff ist ohne persönliche Anstrengung nicht möglich. Kein Mensch hat Einfluss auf Zeitpunkt, Ort, Eltern und damit Gene, Verwandtschaft, Volk usw. wenn er auf die Welt kommt. Wenn man nun annimmt, das sei von Gott gegeben, ist das eine Dummheit im Quadrat, so eine riesengrosse Ungerechtigkeit kann ich auch meinem Feind nicht zurechnen. Ein Gott wirft den Menschen ins Wasser um ihn dann wiederum zu retten, um seine göttliche Kraft zu beweisen. Stumpfsinniger geht es nicht mehr. Nein, der Mensch muss mit seinen einmal gegebenen Eigenschaften/Gegebenheiten das Beste daraus machen, was Mühe und Arbeit bedeutet und nicht zum Voraus schon nach Gott, Mitmensch und Staat rufen. Wenn einer gläubig ist und am Ende geistig folgerichtig an einer Mauer landet, damit aber zufrieden ist, dann darf und soll er das, ich habe nichts dagegen, ist aber nicht mein Ding. Ich kann mir vieles nicht erklären, ist für mich auch nicht zwingend - kann schliesslich auch nicht und nie fliegen- brauche deshalb aber nicht ein wildes Fantasiegebilde, wie einen Gott, das meist nur zur persönlichen Macht Erhaltung einer Clique dient. Also, wenn ich Dich verletzt haben sollte, tut es mir leid, war nicht meine Absicht und ich entschuldige mich. Ganz herzlich Robert


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