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„Zuhören“ von Anita Namer

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 01.03.2019

Zu viele senden ausschließlich, jedoch nur durch Zuhören entwickeln sich Dialoge, die zielführend sind, privat und beruflich. Das "Jetzt" wirkt wie ein Befehl, ich fasse es als Angebot auf, Anita. Es grüßt dich mit Alaaf! RT.

 

Antwort von Anita Namer (01.03.2019)

Lieber Rainer, in deinen Zeilen steckt viel Wahrheit.... Seltsam, dass das "Jetzt" so wirkt....Ich hatte es eigentlich auf mich bezogen. Wie schnell schweift man ab? Ich manchmal sehr schnell....Höre nur mit "einem Ohr" zu. Muss mich regelrecht "zurück-rufen" an den Ort des Gesprächs.... Ja, es ist ein Angebot, ein Angebot aufmerksam zu sein und achtsam. Liebe Grüße, Anita


Tensho (eMail senden) 24.02.2019

Liebe Anita,
Zuhören, das ist dein fantastisches Angebot, frei von möglichen Interpretationen. So soll es auch sein.
Warum gleich mit dem Sender-Empfänger liebäugeln. Im Jetzt, wann sollte man ansonsten zuhören?
Liebe Grüße und einen schönen Abend noch, Bernhard

 

Antwort von Anita Namer (24.02.2019)

Lach, Bernhard.....klar hören wir im jetzt zu. Hören wir wirklich zu? Haben wir immer Zeit? Sofort, wenn es sofort nötig ist? Jeder Mensch ist wichtig, was ihn bewegt ist wichtig....oft wichtiger, als alles andere. In diese Richtung gingen meine Gedanken. Ganz liebe Grüße in deinen Abend, Anita


Britta Schäfer (britta.schaefer.hammweb.de) 24.02.2019

Liebe Anita, sehr schöne Zeilen zum Angebot der offen Ohren, dem andren Zeit widmen. Das Wort "jetzt" fordert mir ein wenig zu sehr den Augenblick. Gern gelesen, Liebe Grüße , Britta.

Anmerkung: bei meinem vorherigen Kommentar ist was fehl gelaufen, er war nur hälftig zu lesen, deshalb nochmal neu:-)

 

Antwort von Anita Namer (24.02.2019)

Liebe Britta, da magst du recht haben. So habe ich es noch nicht gesehen. Ich habe das "jetzt" geschrieben - aus einem besonderen Grund. Unzählige Male geht es mir so, dass ich gerade in einer Arbeit stecke, am Computer etwas schreibe usw. - und jemand tritt heran und möchte mir etwas sagen. Nicht selten bleibt mir nichts anderes übrig, als denjenigen zu vertrösten. Manchmal passiert es, dass derjenige dann schon wieder weg ist - oder sich einen anderen Zuhörer gesucht hat. Sowas finde ich extrem schade. Mein "jetzt" soll hier ausdrücken, dass ich mir die Zeit einfach nehme. Jetzt gerade. Ebenso geht es mir manchmal so, dass ich zwar zuhöre, aber nicht mit meiner ganzen Aufmerksamkeit dabei bleibe. Irgendwann wieder abschweife....mit einem halben Ohr zuhöre...Schon während dem Zuhören nach Lösungen suche. Mein "jetzt" drückt hier aus, präsent zu sein und zu bleiben. Der Mensch - gerade in dem Augenblick - ist wichtig. Er ist mir wichtig. Das habe ich versucht auszudrücken. Ganz liebe Grüße, Anita


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