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„FREIHEIT DER MEINUNG“ von August Sonnenfisch

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henri (ingeborg.henrichsarcor.de) 28.02.2019

Hören und Dialog sind ,s.o, die Schlüssel zur freien Kommunikation , die, und das sollte nicht vergessen werden, garantiert ist in Artikel 5 des deut. Grundgesetzes. Aber dann, inmitten von Geräuschkulissen, Wortfetzen, reißerischen Halbwahrheiten und Krawalligem jedweder Couleur, geht sie oft verlustig, die Meinung, die echte. Manchmal nehme ich mir die Freiheit und behalte sie für mich oder finde sie neu.
Dein Thema regt zum Nachdenken an, August. HG Ingeborg

 

Antwort von August Sonnenfisch (04.03.2019)

Werte Ingeborg, ich freue mich zu hören von dir zu diesem Thema der grundgesetzlich festgeschriebenen Meinungsfreiheit. Mit Gesichtspunkten, die ich so treffend wie interessant finde. Vor allem dieser Hang der Moderne, Ganzheitlichkeiten außer Acht zu lassen, sich mit "Halbwahrheiten" (= die besten Lügen) zu begnügen, mit Reißerischem, mit Wortfetzen gar ... Und manchmal dann eben einfach das Gold eines Schweigens über die eigene Meinung zu leben - dafür das Vis-à-Vis zu befragen, zu hören und zu betrachten, was dort geboten wird an Sichtweisen und Erfahrungen ... Wie auch immer: ich danke dir! Herzlich: August.


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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 28.02.2019

Meinungsfreiheit ist immer relativ, August. Deinen Gedanken sollte man folgen, da sie stimmig sind. Kölle Alaaf an Weiberfastnacht von RT.

 

Antwort von August Sonnenfisch (04.03.2019)

Es freut mich, werter Rainer: sowohl dass du deinen Spaß beim Kölle Alaaf hast wie auch dass du mitgegangen bist bei meiner "Freiheit der Meinung" - die für mich nicht relativ ist - doch sicherlich erwünscht oder unerwünscht: die mit mir deckungsgleiche wird beklatscht, die mir widersprechende bekämpft - solange wir (wie von der Obrigkeit erwünscht) Hordenwesen sind! Kölle Alaaf! ... wie auch immer: ich danke dir! August


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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 28.02.2019

Lieber August,
die Absurdität dieser Angelegenheit hast du in perfekter Ironie in Worte gefasst, wobei mir das Wort "Mainstreamschnittmusterschablone" am meisten zugesprochen hat. Darin sehe ich übrigens eine Schablone, die größte Gefahren in sich birgt. Allerdings ist es auch nicht einfach festzustellen, ob es sich um Wahrheit oder Fake handelt. Dein Gedicht finde ich absolut super!
LG. Michael

 

Antwort von August Sonnenfisch (04.03.2019)

Werter Michael! Ich freue mich über dein Mitgehen! ... Auch mir gefiel das Wort "Mainstreamschnittmusterschablone" sogleich, als es sich bei mir einstellte! Zur Schwierigkeit, die Wahrheit herauszukriegen: es bedarf eben der Hör- und Gedanken- und Intuitions-Arbeit mit verschiedenen Quellen - so halte ich mich beispielsweise nicht selten auf YouTube auf, höre z. B. auch die bundestagsreden der "Bösen" ... Wie auch immer, wie sagte doch Karl Vatentin so schön: "Alle Dinge haben 3 Seiten: eine erfreuliche, eine schmerzliche und eine komische!" ... Ich danke dir! Herzlich: August


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freude (bertlnagelegmail.com) 27.02.2019

Nun, leider gibt es immer öfter nur,
die sogenannte Populär-Kultur.

August, das ist ein gutes Thema, das einfach mehr behandelt werden müsste.

LG Adalbert.

 

Antwort von August Sonnenfisch (27.02.2019)

Hallo Adalbert, ja, es müsste öfters, m. E. sehr viel öfters erst einmal, behandelt werden. Ich würde Kommunikation in den Schulen erüben und erspielen lassen - was gar manchen wohl zu gefährlich ist: stell dir vor, wir könnten hören, zuhören und uns selber artikulieren - wie etwa Karl Lagerfeld oder Sebastian Kurz! Ein Vorbild für mich dieser österreichische Kanzler. Kein Vorbild hingegen, die deutsche Kanzlerin: eine Autokratin. ... Ich danke dir! Herzlich: August


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 27.02.2019


Man soll die Menschen nicht fürchten...

So stehe ich zumindest zu meiner heutigen Meinung,
so ich eine habe, aber ich räume auch ein, dass ich sie
- sollte meine Erkenntnis eine andere geworden sein -
dankbar verwerfen würde. Ich sehe es unter geistigem
Wachstum und habe davor keine Furcht.

Liebe Grüße - Renate

 

Antwort von August Sonnenfisch (27.02.2019)

Werte Renate! Wenn es so wenig respektvolle oder interessierte Hinhörende und Zuhörende gibt, dann ist es schwierig bis unmöglich zur eigenen Meinung zu stehen ... oder diese auch weiterzuentwicckeln. ... Daher hatte ich gerade dies mir zum Thema gemacht. Mein Ausgangspunkt waren zwei Ereignisse, in denen mir Menschen den Stuhl vor die Türe setzten, weil ich Eigenes gedacht und gefühlt, sie aber (zugegebenermaßen in unüberprüfter Weise) in der Mainstreamdenke verharrten: sie wollten mich nur als Gleichgesinnten ertragen, nicht als einen, der sich in gewissen Sichtweisen von ihnen unterschied. ... Das Hordenbewusstsein, ca. 2.500 Jahre nach Sokrates, ist eben noch immer weit verbreitet. M. E. ist es die Regel, ja, die Norm. ... Wie auch immer: ich danke dir: August


rnyff (drnyffihotmail.com) 27.02.2019

Da sage ich Dir mit Mark Twain: "Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen - vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir." Es ist natürlich eine Frechheit eine Ansicht zu vertreten, die erst in drei Jahren aktuell wird. Zudem wird Dir in drei Jahren keiner glauben, was Du damals gesagt hast.
Das ist mir schon hin und wieder passiert, drum sage ich jetzt gar nichts mehr, sofern ich es unterdrücken kann. Lieber Gruss Robert

 

Antwort von August Sonnenfisch (27.02.2019)

Macht mir Spaß, werter Robert, wie du das auf den Punkt bringst! Es ist ja auch allzu komisch (wenn man denn so weit ist, darüber lachen zu können) ... Was ja auch Karl Valentin in die Welt posaunt: alles habe DREI Seiten: eine erfreuliche, eine schmerzliche und eben eine komische! - Insofern haben wir immer die fünfte Jareszeit: sie läuft mit, sozusagen unsichtbar, aber wahrnehmbar. ... Merci Monsieur: August


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