Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Carnica“ von Andreas Vierk

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Die Lilie (britta.schaefer.hammweb.de) 06.03.2019

Lieber Andreas, ich finde den Klang dieses Gerichtes sehr schön, habe aber trotzdem mit dem Kommentar gezögert, weil ich auf Grund der Wortwahl teilweise wieder im Nebel stehe. Also es schwingt und klingt und gab mir wieder ein unlösbares Rätsel auf, wahrscheinlich bin ich zu blond unterm Ponny;-) Liebe Grüße Britta

 

Antwort von Andreas Vierk (07.03.2019)

Nein, liebe Britta, es liegt nicht an dir. Es gibt bestimmt viele Gedichte über das Bienensterben. Meine Gedichte sind aber nie so thematisch verengt. Manchmal sind die Strophen wie Bilderbögen. Sie werden zwar über ein Thema zusammengehalten, lehnen sich aber ein bisschen mehr aus dem Fenster. Ich begreife Kunst als ein hohes Ideal. Ob man dem im Einzelnen nahe kommt, steht auf einem andere Blatt. Liebe Grüße Andreas


tryggvason (olaf-luekenweb.de) 04.03.2019

Sich mit dem Geist der gewöhnlichen Konvention entziehen zu können, mag auch
ein Geniestreich sein. Vor allem dient es dem Schaffen produktiver Ideen. Ein
Beispiel: Der Garten. Der Garten als Widerspiegelung von Eden, das Paradies - pardis.
Der Garten bei den Engländern, Franzosen und Italienern - selbst bei Fürst Pückler.
Wer die Konvention zu verlassen imstande ist, gelangt auch zu neuen Ufern.
Das wird von den Dichtern erst recht verlangt. Der eine gibt mehr, der andere
weniger. Das ist gut so. Herzliche Grüße
Olaf

 

Antwort von Andreas Vierk (04.03.2019)

Na Olaf, ich hoffe, du meinst das auf mein Gedicht bezogen als Anerkennung... Herzliche Grüße von Andreas


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 04.03.2019


So meine Gedanken:

Es geht hier eventuell um das "eingeläutete
Sterben", bei dem eins das andere nach sich
zieht... Manche Bienenstämme summen nicht
mehr ihr Lied. Es klingt nach und nach
nach Abschied!

Die Sonne klettert durch "versenkte" oder
vielleicht doch mehr versengte Garbe?
(Erderwärmung).

Gedankengrüße von mir - Renate

 

Antwort von Andreas Vierk (04.03.2019)

Liebe Renate, dann ist mein Gedicht ja doch verstehbar! Carnicae, also Honigbienen sind meine Lieblingstiere, die in meinen früheren Gedichten so oft vorkamen, dass einige Leser schon gestöhnt haben. Aber ich hatte plötzlich so große Sehnsucht und leide unter dem Bienensterben. Als es noch welche gab, kam ich ihnen oft auch physisch sehr nah, und wurde trotzdem noch nie gestochen. Eucera Longicornis ist eine Solitärbiene mit weißem Schulterpelz. Ich sah mal eine in einem Park und war fast gelähmt vor Faszination. Den peinlichen Fehler mit versenkt / versengt habe ich korrigiert. Zugegeben: das Gedicht ist nicht leicht, aber entschlüsselbar. Ich grüße dich aus Berlin - Andreas


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