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„Todsünde in der Arbeitswelt“ von Bernhard Pappe

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freude (bertlnagelegmail.com) 06.03.2019



Lieber Bernhard, Menschen an die Wahrnehmung ihrer Verantwortung "nicht" zu erinnern, müsste es heißen!
Sünde ist ein religiöser Begriff.
Es gibt da die sieben Todsünden: Stolz, Habsucht, Neid, Zorn, Unkeuschheit, Unmäßigkeit, Trägheit oder Überdruss.
Menschen an die Wahrnehmung ihrer Verantwortung zu erinnern, die mit ihrer Stellung im Arbeitsprozess verbunden sind, das kann doch keine Todsünde sein.
Meines Erachtens ist es unumgänglich, sie zu erinnern, denn allzuviele nehmen ihre Verantwortung halt nicht immer wirklich wahr, versitzen fähigeren Menschen den Arbeitsplatz, kosten noch dazu viel Geld und das beinhaltet oft mehr Unfallgefahr, die sogar andren Menschen, vorallem im industriellen, oder Verkehrsbereich, das Leben kosten kann. Die sind meines Erachtens fehl am Platz, wenn sie sich dessen nicht bewusst sind.
LG von Adalbert.

 

Antwort von Bernhard Pappe (06.03.2019)

Bertl, ich nutze gern die Analogie zur Religion, da sich viele in der Arbeitswelt, immer noch, für gottgleich halten. Aus ihrer Sicht ist das Erinnern an ihre wahrzunehmende Verantwortung wohl eine Sünde und nicht wirklich weit weg von Gotteslästerung (du sollts keinen haben neben mir). Einen Großteil der Todsünden (nehmen wir nur Stolz & Unmäßigkeit) erfüllen diese Menschen allemal. Strafen wollen sie andere dafür (War Jesus in den Augen der damals Mächtigen nicht auch ein Sünder?). Wie viele Kreuze würden die Straßen säumen, wenn das heute noch so einfach ginge? LG und danke für den Kommi Bernhard


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 06.03.2019


Das GEWISSEN serviert sich
nicht immer als Leckerbissen...

Grüße in den Aschermittwoch - Renate

 

Antwort von Bernhard Pappe (06.03.2019)

Renata, das stimmt. Befreiter sind jene, die kein Gewissen haben. :-) LG Bernhard


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Solino10 (solino16yahoo.de) 05.03.2019

Erinnere dich an den Guru und lächle.... :)
Menschen sind Menschen. Früher hieß es "Es menschelt".
Wann entsteht ein Konflikt? Wenn wir glauben, zu wissen, wie ein anderer "sein sollte". Was z. B. einen "Chef" ausmachen sollte....welche Eigenschaften er haben sollte...
Ist das nicht auch Menschen-gemacht?
Wir glauben, es zu wissen....und gleichzeitig ist es unsere eigene Definition, die wir einem anderen überstülpen wollen.
Wissen wir es wirklich? Das ist die große Frage.....Wir kennen ja nicht mal unseren eigenen Lebensplan....wie sollten wir wissen, was in einem anderen richtig oder falsch ist? Wenn wir nicht mal wissen, ob es richtig oder falsch gibt. ...
Das sind so meine Spontan-Gedanken dazu....
Ich verstehe, was du fühlst....kenne es selbst so und habe es auch des öfteren schon so erlebt...Ganz liebe Grüße, Anita

 

Antwort von Bernhard Pappe (06.03.2019)

Liebe Anita, es geht ja gar nicht darum zu glauben, wie Menschen sein sollten oder eine Meinung über sie zu haben. In der Arbeitswelt gelten gemeinhin Regeln. Zu diesem Regelwerk gehören eben auch Aufgabenbereiche und damit verbundene Verantwortung. Den Chef zum Beispiel an jene Verantwortung zu erinnern, das hat was von Sünde und Gotteslästerung. Immer noch, auch in der Moderne. Ich nutze da gern den Vergleich zur Religion. LG mal an einem Nachmittag, Bernhard


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