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„Das Land der Zechen“ von Karl-Heinz Fricke

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Night Sun (m.offermannt-online.de) 07.03.2019

Lieber Karl-Heinz, mittlerweile hat sich im Ruhrpott viel geändert, ich kenne vor allem Dortmund recht gut, weil dort langjährige Bekannte von mir wohnen, war aber auch schon in Düsseldorf und Duisburg. Dieser Ballungsraum lässt sich nicht mehr mit der Zeit der Sechzigerjahre vergleichen, der Bergbau wird nur noch vereinzelt am Rande des Ruhrgebietes betrieben, doch die Begeisterung für den Fußball ist geblieben. Herzlichst, Inge

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (08.03.2019)

Liebe Inge, ich danke dir. es ist erfreulich, dass die aufgehängte Wäsche nicht mehr schwarz wird, und dass der Fussball die Massen begeistert. Herzlich Karl-Heinz


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esuark (gekrhigmail.com) 06.03.2019

Lieber Karl-Heinz
Gern gelesen
Die Kohle war und ist noch immer ein begehrtes Produkt und deren Abbau erforderte Menschen die bereit waren in der Tiefe bei fast unmenschlichen Bedingungen (mindestens früher) die Kohle aus dem Flöz zu hauen und nach oben zu bringen. Da immer mehr Kohle benötigt wurde, enstanden immer mehr Zechen und es wurden immer mehr Menschen gebraucht. Das Ruhrgebiet ist eine multikulti Gesellschaft und bald nützen sie ihre Freizeit zu allerlei Hobbys. Taubenzucht und Fußball waren die bekanntesten. Die dabei entstehende Industrie brauchte die Kohle und verpestete die Luft. Heute nach ca 200 Jahren Abbau lohnt es sich nicht mehr, sind die letzten Zechen geschlossen und das Ruhrgebiet ist wieder grün.
Herzlich Gerhard

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (08.03.2019)

Lieber Gerhard, ich war 8 Jahre lang ein 'Held der Tiefe. Es sind wirklich Helden, die für einen kärglichen Verdienst in jenen Zeiten ihr Brot verdienen mussten um nicht zu verhungern. Der Gefahr war stets gegenwärtig. Trotz allem bis ich stolz auch diese Erfahrungen gemacht zu haben. Ich danke dir und wir grüßen euch herzlich. Karl-Heinz


rnyff (drnyffihotmail.com) 06.03.2019

Schön, dass Du an schon fast und teilweise längst vergangene Zeiten erinnerst. Der Bergbau war in der Schweiz nur eine Randerscheinung während der Kriegszeit. Jetzt werden nur noch Löcher für die Eisenbahn und Autos gebuddelt. Lieber Gruss, Robert

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (08.03.2019)

Lieber Robert, notgedrungen war ich kurz nach dem Kriege selbst 8 Jahre im Bergwerk tätig. Ich habe dort sehr viel für mein späteres Leben gelernt. Als meine Hände nicht mehr mitmachten war Schluss. Im Erz war eine Substanz, die meine Hände mit Ekzemen derart anschwellten, sodass ich nicht mehr zupacken konnte. So kam ich als Zöllner an die westdeutsche Zonengrenze. Herzlich Karl-Heinz


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freude (bertlnagelegmail.com) 06.03.2019

...Karl-Heinz, der Bergmannstand sei hoch geehret!
LG Bertl.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (08.03.2019)

Hallo Bertl, ich habe sie immer die Helden der Tiefe genannt, die nur bei spärlichem Licht unter Tage ihr kärgliches Brot verdienten und stets den Gefahren ausgesetzt waren. Ich bin stolz selbst dabei gewesen zu sein. Herzlich Karl-Heinz


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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 06.03.2019

Lieber Karl-Heinz, es ist schön und gut, dass du diesen Menschen mit ihren Hobbys - zu denen auch das Taubenzüchten gehört - vor allem durch Fußball, ein lesenswertes Denkmal gesetzt hast. Derjenige, der den Pott kennt, wird dir beipflichten können. Leider kämpft Schalke 04 vermutlich in dieser Saison gegen den Abstieg! Sei herzlich gegrüßt von RT.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (08.03.2019)

Lieber Rainer, Schalke ist schon lange nicht mehr Schalke. Mit den vielen Ausländern haben viele Klubs ihre Identität verloren. Das wird schon in der Nationalelf sichtbar, dass der gute Nachwuchs fehlt. Nun hat man drei Bayern den Laufpass gegeben, die früher den Hauptkader mit anderen Bayern bildeten. Ich könnte mir denken, dass neben Brandt auch Arnold und Weiser eine Chance haben könnten. Herzlich Grüße und mein Dank, Karl-Heinz


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 06.03.2019


Im Land der Zechen
war der Fußball
das schönste Unterbrechen...

Zeiten kann man nicht aufhalten,
aber wieder neu gestalten...
Hier ist manches wunderschön,
man muss nur Augen haben, die sehn...

Liebe Grüße von mir - Renate

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (08.03.2019)

Liebe Renate, dem Ruhrpott galt immer mein Interesse. Nun stehen viele Förderräder still, aber der Fussball rollt munter weiter. Ich danke dir und grüße dich herzlich, Karl-Heinz


Musilump23 (eMail senden) 06.03.2019

Lieber Karl-Heinz,
das Ruhrgebiet als ehemaliges Land der Zechen, verkörpert aus dieser Zeit ein hohes Maß an körperlich harter Arbeit, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und ein gesellschaftliches Miteinander, die wahrhaftig zupackende Geschichten schreiben. Auch nach dem Krieg fanden hier zahlreiche Heimatvertriebene in ihrer Aufnahme schnell eine “unter Tage“ Arbeitsstelle und wurden auch mit Nettigkeiten und Anerkennung gesellschaftlich eingegliedert. Wegen eines Politikums wurden nun die letzten Zechen geschlossen und erinnern nur noch in ihrem Brauchtum und einer Traditionspflege an diese Zeiten. Allerdings auch in einer gewissen Wehmut.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (08.03.2019)

Lieber Karl-Heinz, in vielen Bergwerken stehen die Förderräder still. Ausgebeutet , ausgeraubt die Bodenschätze. Ob Kohle oder Erze werden späteren Generationen fehlen und ganz besonders Metalle, die in Kriegen verbraucht wurden. Die Abfallberge häufen sich. Ich las gerade, dass in die USA im Jahre 2015 264 Millionen Tonnen Recicle verarbeitet wurden oder nach China gefahren wurden. Ich danke dir und grüße euch herzlich Karl-Heinz


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FranzB (eMail senden) 06.03.2019

Lieber Karl – Heinz. Das Revier hat seine eigenen Lebensformen und dort wo früher schwer malocht wurde unter der Erde, da hat man Freizeitanlagen eingerichtet. Doch von der Mentalität ist noch vieles vorhanden! Ich bewundere diese Menschen, die sich abgeplagt haben schon immer! Grüße Hildegard und Dir der Franz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (08.03.2019)

Ich danke dir lieber Franz, neben dem Bergbau hat mich immer der Fussball begeistert, zumal ich die Schalker Knappen oft gesehen und auch persönlich kennen gelernt hatte. Herzlich Karl-Heinz


tryggvason (olaf-lueken2web.de) 06.03.2019

Lieber Karl-Heinz,

vielen Dank für dein Ruhrgebietgedicht. Ich komme aus Herne, meine Mutter sogar aus Altenhöfen
(Althoff). Meine Altvorderen waren Bauern, bis ins 13. Jhdt. hinein (Altenhöfen). Und - weil mein
Herz westfälisch schlägt, darf ich daran erinnern, dass du einen ganz wichtigen Fußballverein
vergessen hast. Es ist "Westfalia Herne", der sogar in der ersten Liga spielte. Lieber Karl-Heinz,
Dir - alles Gute aus Sankt Augustin.
Herzliche Grüße Olaf

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.03.2019)

Lieber Olaf, ich danke dir ich bin ein alter Fussballhase und schon in jungen Jahren kannte ich die Vereine der damaligen Gauliga. Neben denen im Gedicht genannten waren in der Westfalenliga über die Jahre viele Vereine neben Westfalia Herne. Ich glaube Schalke war meistens Nr. 1. Ich erinnere mich an SV Höntrop, Sus Hösten, SVR. Herten, DSC Hagen, Tus Bochum, SV Buer-Erle, Arm. Marten, STV Horst- Emscher, VFB Altenbögge, SVR Erkenschwick, und einige mehr. Schalke war immer mein Favorit und Fritz Szepan gab mir sogar einmal die Hand in Hamburg nach dem Spiel gegen St. Pauli bei der Nachspielfeier im Alcazar an der Reeperbahn. Zu lesen in einer meiner Kurzgeschichten. Herzlich Karl-Heinz


Britta Schäfer (britta.schaefer.hammweb.de) 06.03.2019

Lieber Karl-Heinz, ein schönes Gedicht. Ich lebe und arbeite im Ruhrpott. Für die einen waren die Zechen ein Segen, für andere ein Fluch. Mein Opa war Bergmann bis er einen Schlaganfall erlitt. Habe dein Gedicht gern gelesen.Herzlich grüßt Britta

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (08.03.2019)

Liebe Britta, hoffentlich habe ich alles aus der Ferne richtig beschrieben. Ich erinnere mich, dass ich im August 1945 auf dem Dach einer Güterwaggons von Hannover bis nach Hamm gefahren bin. Später zurück, ebenfalls ouf dem Dach eines Personenzuges von Dortmund nach Hannover. Herzlich, Karl-Heinz


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