Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Im Vorüberschreiten“ von Andreas Vierk

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Die Lilie (britta.schaefer.hammweb.de) 24.03.2019

Lieber Andreas, ich finde dein Sonett inhaltlich sehr gelungen. Das Wort "Fäkalien" stößt etwas an. Macht an der Stelle aber Sinn. Schöner Schlussakkord. Liebe Grüße in deinen Sonntag von Britta

 

Antwort von Andreas Vierk (24.03.2019)

Liebe Britta, mir ist das Gedicht auch sehr wichtig, (anders als sein Nachfolger). Das mit der Schande hängt mir noch nach, ich habs nicht verstanden. Liebe sonntägliche Grüße von Andreas


Bild Leser

Janna (jannatuerlichgmail.com) 23.03.2019

Guten Morgen, Andreas!
Ich las dieses schöne und wohl klingende Sonett schon gestern und bin ein paarmal drum herum geschlichen. Klang und Worte gefallen mir außerordentlich gut. Leider stehe ich bei dem 2. Quartett ein bisschen auf dem Schlauch. Das letzte Terzett hat es mir besonders angetan, das ist Poesie pur. Der fehlende Auftakt in der letzten Zeile unterstreicht das Zittern. Auch, wenn ich nicht alles verstehe ( meine Interpretation wäre die personifizierte Liebe) das Lesen hat mir sehr viel Freude gemacht.

Liebe Grüße zum Wochenende

Janna

 

Antwort von Andreas Vierk (23.03.2019)

Liebe Janna, ich schrieb mal ein Sonett über Krishna, wie er im Vorübergehen alle Kreaturen den Liebestod sterben lässt. Auch dort wird er nicht explizit erwähnt. In diesem Sonett sollte es Jesus sein, der als höchste mystisch / gnostische Gottheit noch im Niedrigsten und Dreckigsten blüht, sprich aufersteht (wie dein Löwenzahn am Fuß des neuen Hauses). Das ganze Sonett kann aber einfach nur ein Bild es Regens sein. Ich denke, das wäre die poetischste Lesart. Der Holperer im letzten Vers ist typisch für meine Sonette, um den strengen Rhythmus aufzulockern. Früher ist das von einer Freundin oft mokiert worden, weil ich dort Rhythmusprobleme hatte. Heute mache ich sowas mit leichter Hand. (Übrigens sind in deinem Gedicht zweimal die üblichen Satzverdreher drin, die mich so oft bei anderern im Forum zum Weißglut bringen. Sie entpuppen sich bei dir aber als einfache Nebensätze, die man noch vor zwanzig Jahren jederzeit sprachlich so anwenden konnte.) Liebe Grüße in ein schönes Wochenende, Andreas


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