Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Orchestra“ von Andreas Vierk

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tryggvason (olaf-luekenweb.de) 27.03.2019

Ich liebe jene Gedichte, die kognitiv an mir vorbeigehen. Stattdessen stellen sich bei mir ungefragt die
Bilder ein. Mit 66 Jahren kann ich zuordnen, muss aber nicht. Das Gefühl, auch im Zeitgeist gefangen
zu sein, stellt sich bei mir von selber ein.

Herzliche Grüße
Olaf

Wo ist unser Freund Siebenstein ? Entschuldigng!

 

Antwort von Andreas Vierk (27.03.2019)

Jawoll, wo ist unser Siebensteinchen, das uns so in der Sandale piekte / so abgestochen wie ein Schweinchen quiekte? / Fiel er vielleicht durch deinen Wurzelstrunk? / Verpassten ihm die Schweden einen Trunk? Ist nun verstummt sein Strafgericht? Vielleicht für immer gar? Man weiß es nicht... LG von Andreas


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Janna (jannatuerlichgmail.com) 25.03.2019

Hallo Andreas, ein tolles Sonett, das ich noch öfter lesen muss, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Das 2. Quartett finde ich grandios! Mit Freude gelesen!

Liebe Grüße in die neue Woche

Janna

 

Antwort von Andreas Vierk (25.03.2019)

Dankeschön, liebe Janna, der Marmorschutt und die Käferkarossen deuten ein bisschen auf Seferis, Elytis und Ritsos, Dichtern eines politisch desolaten Griechenlands der 70er Jahre. Ich hab das auf den allgemeinen Zustand der Menschheit bezogen. Mit dem "Jetzt" dachte ich auch an Greta Thunberg. Liebe Grüße von Andreas


Klaus lutz (clicks1freenet.de) 25.03.2019

Das ist aber sehr klassisch geschrieben! Und sehr gelungen! Ansprechend! Bis dann! Klaus

 

Antwort von Andreas Vierk (25.03.2019)

Danke, Klaus, aber nur weil ich ein paar tote Griechen erwähnt habe, ist es noch nicht klassisch ;-)) LG Andreas


Die Lilie (britta.schaefer.hammweb.de) 25.03.2019

Lieber Andreas, ein gut geschriebenes Sonett. So abgeklärt. Mensch sollte jetzt handeln, sonst ist es zu spät. Vielleicht ist dem Menschen das so vorbestimmt, und es ist schon zu spät.Das Sinnbild des Siebenschläfers für die Erderwärmung finde ich gut. Vielleicht liege ich aber wieder komplett daneben.:-) Einen schönen Abend wünscht Britta

 

Antwort von Andreas Vierk (25.03.2019)

Liebe Britta, ich verrate dir jetzt mal was: Gestern Abend saß ich vor dem Bildschirm als mir plötzlich aus unerfindlichen Gründen die griechischen Dichter der 70er Jahre einfielen, die ich seit gefühlten 30 Jahren nicht mehr gelesen hatte. Seferis war Botschafter und Diplomat, Elyis ein orthodoxer Christ und Ritsos saß aus politischen Gründen fast sein ganzes Leben im Gefängnis, schrieb seine Gedichte buchstäblich mit Blut auf Klopapier und warf sie aus dem Gitterfenster, wo sie Freunde von ihm aufsammelten. Ich hatte diese mediterrane Gerölllandschaft vor mir. Was sollte ich jetzt aus diesem Bild machen? Im Radio hörte ich derweil Musik, und da spielten sie Queen, Another one bites the Dust. So entstehen meine Gedichte. Aber sag es nicht weiter, sonst verliere ich an Renomee. Bis denn und liebe Grüße von Andreas


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