Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Die Antwort“ von Britta Schäfer

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Margit Farwig (farwigmweb.de) 30.03.2019

Liebe Britta,

manchmal weiß man nicht, wie es soll und was es soll, das Leben. Abhaken ist die beste Lösung, sobald man einen Lichtstrahl entdecken kann. Ein tiefsinniges Werk.
Herzliche Grüße von Margit

 

Antwort von Britta Schäfer (30.03.2019)

Liebe Magrit, vielen Dank für deine Worte, Einen lieben Gruß in deinen Abend von Britta


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 29.03.2019


Wer an Bestimmung glaubt, der weiß,
man kann ihr nicht entrinnen.
Wir müssen Rufen folgen und können
uns nicht wehren...
Die Zeit wird alles noch mehr erschweren.
Wir fühlen uns allein in den Gedankenmeeren.

Es klingt nach wissendem Abschied und lässt
den Leser betroffen zurück.

Ein lieber Gruß kommt zu dir - Renate



 

Antwort von Britta Schäfer (29.03.2019)

Liebe Renate, die Gedanken rufen mich schon kurz vor dem Erwachen, tagsüber bin ich müde, obwohl ich gut schlief, und meine Welt fast sorgenfrei ist, das ist verrückt. Ich habe heute einen Tag Urlaub, Energie tanken:-)werde gleich mal shoppen gehen und die Sonne genießen. Vielen Dank für deine Gedanken zu meinem Gedicht. Es geht mir gut. Liebe Güße von Britta


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 29.03.2019

Liebe Britta,
ich kann mir nicht helfen, aber ich sehe in deinem Gedicht die Antwort auf meinen zweiten Orpheus-Versuch (mit dem ich immer noch nicht einverstanden bin). Sicher beziehst du dich auf ganz anderer, vielleicht autobiografische, Situationen - trotzdem kann das Gedicht die Antwort auf mein ständiges "bist du noch hinter mir?" sein. Von der Sicht des Mannes her, ist die Frau gestorben, aus ihrer Sicht hat sich die Liebe überholt. Wenn ich mir aber Evridikes Antwort als dein Gedicht vorstelle - auf welche Alltäglichkeit wird es dann herunter gebrochen, und welche brutale Tragik läge gerade darin! Aber auch ohne diese Überlegungen gefällt mir dein Gedicht wieder ausgesprochen gut!
Liebe Grüße von Andreas

 

Antwort von Britta Schäfer (29.03.2019)

Lieber Andreas, manche Menschen verkriechen sich so sehr in ihrer Trauer, dass sie fast tot sind. Sie vergessen zu leben. Ich war noch sehr jung(24) als mein Vater(56) starb. Er war mir eine wichtige Bezugspersonen und mir ging es damals ähnlich. Ich war schon fast vereinsamt, obwohl das Leben um mich tobte, was hätte ich gegeben um noch einmal mit ihm sprechen zu können. Durch meditatives Schreiben konnte ich mich nach 12 Jahren aus dem Trauerschmerz befreien und aufleben. Vieles neu angehen. Traurig bin ich manchmal noch, aber ich bin dem Schmerz nicht mehr hilflos ausgeliefert. Ich habe meine Türen geöffnet, und bin feinfühliger als jemals zuvor. Manchmal ist mir das unheimlich. Auf deine Frage, ja,kann sein, dass es ein Prallelgedicht ist. Fast alle meine Gedichte sind autobiografisch. Ich weiß nicht wieviel Andreas in Orpheus steckt;-) aber ich bin da.Hoffe dein heutiges Gedicht ist wirklich absurd und du bleibst noch ein Weilchen. Einen lieben Gruß von Britta


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