Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Durchgänger“ von Janna Ney

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Goslar (karlhf28hotmail.com) 01.04.2019

Liebe Janna,

ich kann nur wiederholen. Du kannst dichten.

Herzlich Karl-Heinz


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Monika Schnitzler (eMail senden) 30.03.2019

ui, liebe Janna,eine sehr gut geschrieben Ballade, die uns erzählt von der Ausweglosigkeit der Psychatrie oder Pflegestation. Zu Herzen gehend.
LG von Aylin

 

Antwort von Janna Ney (30.03.2019)

Hallo Aylin, herzlichen Dank fürs lesen und kommentieren. Schön, dass dich das Gedicht angesprochen hat! Liebe Grüße Janna


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 30.03.2019

Liebe Janna,
das Gedicht könnte auch als Anklage verstanden werden. Warum schläft der Pfleger? Ist es Nachlässigkeit, oder gar Überlastung?
Nachdenkliche Grüße von Andreas

 

Antwort von Janna Ney (30.03.2019)

Hallo Andreas, ja, vielleicht könnte man das. Es ist aber nicht als solche gemeint. Es ist allerdings in meinem Heimatort öfter passiert, dass Patienten der Klinik vor den Zug liefen. In den Medien wurde dies nicht weiter gegeben, aus welchem Grund auch immer. Später, als die Psychiatrie nicht mehr hier am Ort war und statt dessen eine Forensische Psychiatrie eingerichtet wurde, waren immer wieder welche abgängig. Und die dort eingesperrt sind, sind nicht unbedingt kinder-und frauenfreundlich. Auch das erfuhr man nicht sofort, sondern oft erst viel später. Ich hab dann mal eine Bericht im Fernsehen gesehen, der aufdeckte, wieviele durchschnittlich dort im Monat!! entwichen sind und mich hat fast der Schlag getroffen. (Ich wohne in der Nähe) Jetzt gibt es einen neuen Hochsicherheitstrakt. Danke fürs Reinschauen und liebe Grüße Janna


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 30.03.2019


Sehr nachvollziehbar hast du die Situation
des Betroffenen in Worten geschildert und
bebildert, Janna.

Wenn im Kopf Signale falsch gestellt,
verdreht, verändert sich die Welt.
Ich habe Menschen schon so vorgefunden
und war so haltlos, hilflos angebunden...

Ein Leid, das nach Erlösung schreit.
Doch diese ist noch weit entfernt.
Die ärztliche Kunst ist noch nicht so weit.

(2. Strophe: einmal "den" herausstreichen)

Liebe Grüße - Renate


 

Antwort von Janna Ney (30.03.2019)

Liebe Renate, vielen Dank für dein aufmerksames Lesen! Das doppelte "den" ist mir in der Tat entgangen. ;) Ein schönes We wünscht dir Janna


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