Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Der Rasen“ von Anita Namer

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Tensho (eMail senden) 25.04.2019

Liebe Anita,
ein Einheitsrasen ist so furchtbar, wie ein Einheitsmensch. Beides wird aber gern gesehen. Leider.
Liebe Abendgrüße, Bernhard


rnyff (drnyffihotmail.com) 31.03.2019

Wenn das tatsächlich Dein Wunsch sein sollte, dann zieh den Kopf tief ein oder melde Dich beim Seelentherapeut. Das Gedicht an sich gefällt mir, aber Dein Wunsch am Schluss macht mir Sorgen. Wenn es auch zutrifft, wünsche ich es mir nicht herbei. Herzlich Robert

 

Antwort von Anita Namer (31.03.2019)

Lieber Robert, beim Seelentherapeuten war ich schon, das ist echt interessant. :) Bleiben wir mal bei der Alltags-Blumenwiese der Realität. Wie sieht`s aktuell aus? Wir gehen zum Pizza essen zum Italiener, zum griechisch essen zum Griechen, zum chinesisch essen.....usw. - ganz klar - hier lieben wir die Vielfalt. Unsere Kinder machen Auslandssemester, dort sind sie dann die Ausländer. Wir machen Safari in Kenia, bereisen die ganze Welt - ja klar, fahren wir wieder heim - doch die Vielfalt genießen wir auch hier. Gehen wir einkaufen: Tomaten aus Tunesien, Mango aus Peru, Orangen aus Spanien...auch hier finden wir die ganze Welt und möchten nichts missen. Technik, Kleidung kommt größtenteils aus China. Mein Sohn ist Techniker. Er reist nach Australien, Amerika, Holland, Rumänien, Russland....im Grunde ist er laufend unterwegs. Meine Mutter ist pflegebedürftig. Weißt du, wie schwer es inzwischen ist, einen Heimplatz zu finden? Es liegt nicht an den Plätzen - es liegt am Personal. Schau in die Krankenhäuser, wie viele sind noch deutsche Pfleger? Schau in die 24h-Pflege - wen finden wir da? Polen, Rumänen, Bulgaren usw.....Die Welt hier ist schon bunt-vielfältig - und wir brauchen das so. Wir können nicht nur die Dienstleistungen und Waren annehmen und alles andere ausgrenzen. Klar gibt es auch Extreme. Von denen rede ich aber in dem Gedicht nicht. Das wünsche ich mir auch nicht. Völkerwanderungen fordern immer heraus. Ich glaube aber, dass auch wir - oder unsere Vorfahren - irgendwann Flüchtlinge waren. Genom-Forschungen bestätigen inzwischen, dass unsere Ahnen weltweit verteilt sind. Wenn wir laufend in Extremen denken, begünstigen wir, dass es möglicherweise zu solchen kommt. Die Kriege beginnen oft im Kleinen....manchmal - in unserem eigenen Denken. Ganz liebe Grüße, Anita


Britta Schäfer (britta.schaefer.hammweb.de) 31.03.2019

Liebe Anita, wir wachsen in bunter Vielfalt auf dem Rasen der Welt. Ich bin froh ein Mensch zu sein. Der Rasenmäher wartet hoffentlich noch ein Weilchen;-) Liebe Grüße Britta

 

Antwort von Anita Namer (31.03.2019)

Liebe Britta, ja, wir wachsen - und wenn wir dürfen - auch in bunter Vielfalt. Der Frühling ist da - und zeigt uns, wie`s geht. Lach - der Rasenmäher.....oder was auch immer - gehört zum Leben dazu und erinnert uns daran, wie kostbar jede Sekunde im Grunde ist. Ich wünsche dir viele viele schöne Sekunden, Minuten, Tage, Monate, Jahre voll Glück und Segen, vor allem aber Gesundheit, Anita


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