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„Die Lehrer“ von Brigitte Waldner

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tryggvason (olaf-luekenweb.de) 04.04.2019

1952 8% eines Jahrgangs machte in der BRD Abitur. Berufsaussichten ? Bestens.
2018 46%... . 20% der Abiturienten haben in Deutschland ein Abi zwischen 1.0 +2.0. gebaut.

Mein Freund aus früheren Zeiten war der Auffassung: "Mathematik kann jeder. Die einzige
Voraussetzung ? Am Ball bleiben - keine "Rechenpausen zulassen."

Herzliche Grüße
Olaf

 

Antwort von Brigitte Waldner (04.04.2019)

Lieber Olaf, ich bedanke mich für die statistischen Zahlen, was sehr interessant ist. Auch in Österreich steigt der Anteil der Maturanten und liegt derzeit bei 40 % eines Altersjahrganges im ersten Bildungsweg. Bis 2035 soll die Steigung weitere 15 % erreichen. Heute können die Kinder und Jugendlichen ja selber entscheiden, auf welche Schule sie gehen möchten. Aber zu meiner Zeit war das nicht möglich. Da haben die Eltern aufgrund der Empfehlung von Lehrern entschieden, die glaubten, für das Kind das Beste zu wollen, ohne den Wunsch des Kindes zu berücksichtigen. Ich finde es fantastisch, dass es den zweiten Bildungsweg gibt, wo die Dropouts und die, denen man den ersten Bildungsweg seinerzeit grundlos verbaute, sich wieder finden, die Reifeprüfung nachzuholen. Aber sie verlieren halt heute vier und früher sogar fünf der besten Jahre dadurch, wo man schon ein ganzes Studium hätte absolvieren können an einer Uni. Ja, Mathe ist ein Lernfach, wie jedes andere auch. Mit lieben Grüßen Brigitte


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Monika Schnitzler (eMail senden) 04.04.2019

hier kann ich nicht mitgehen, liebe Brigitte. Schule ist Scbule und es gibt in Deutschland ein gut sortiertes Schulsystem, wo jeder seinen Platz findet. Die Problematik liegt eher bei den Eltern, die ihr Kind falsch einschätzen und es überfordern. Es muss ja nicht jeder Abitur machen. Die These, dass Lehrer immer frei haben, ist leider frei erfunden. Sie müssen Unterricht vorbereiten und Arbeiten korrigieren. Selbstverständlich gibt es wie in allen Berufen eher begabte und unbegabte Lehrer. Zum Verwöhnen aber sind sie nicht da .Dafür sind die Omas zuständig.
LG von Monika

 

Antwort von Brigitte Waldner (05.04.2019)

Liebe Monika, ich denke schon, einiges wird zutreffen, aber für jeden wird es individuell anders sein. Die Zeiten haben sich ja zum Glück auch geändert. Mit lieben Grüßen, Brigitte


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