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„Das Leben des Günter“ von Andreas Vierk

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Britta Schäfer (britta.schaefer.hammweb.de) 08.04.2019

Lieber Andreas,
das ist ja mal was ganz anderes aus deiner Feder.
Gut gechrieben. Gern gelesen.
Dieser Günter, armer Tropf,
Nichts als Arbeit war sein Leben,
Ruhe hat ihm Gott gegeben.
Einen lieben Gruß in die neue Woche
von Britta

 

Antwort von Andreas Vierk (08.04.2019)

Liebe Britta, nicht Gott hat ihm Ruhe gegeben, sondern ich. Ich hab den armen Günter im Waisenhaus aufwachsen lassen, hab ihn Arbeit gegeben wie der Coach vom Job-Center, hab ihn mit Nonsens-Reimen angefüllt und danach gnadenlos gekillt. Du siehst: ich kann auch ein Arschloch sein! ;-)) Grinsegrüße in den Morgen von Andreas


sifi (eMail senden) 08.04.2019

Gern gelesen, lieber Andreas.
Ein Lebens-Werk, bei dem ich nicht nur Bahnhof verstehe.
Ja, für den armen Günter ist der Zug wohl abgefahren.
Im kalten Zug SITZEN oder im falschen Zug STEHEN,
ist immer noch besser, als in den letzten Zügen LIEGEN.
LG Siegfried


 

Antwort von Andreas Vierk (08.04.2019)

Lieber Siegfried, im kalten Zug wäre Günter wenigstens nochmal der Hals steif geworden, wo ich ihm ja sonst jegliche private Regung abspreche. Du hast noch tolle Wortspiele parat gehabt. Hätte ich sie alle gewusst, wären sie bestimmt in mein Machwerk gekommen! Aber wie heißt es so schön: "In der Kürze liegt die Würze." LG Andreas


rnyff (drnyffihotmail.com) 08.04.2019

Herrlich dieses Gedicht und so ungewohnt von Dir. Habe sogar alles verstanden und bin froh, dass Du auch so kannst. Mit beiden Beinen auf dem Boden und nicht immer in den Wolken. Herzlich Robert

 

Antwort von Andreas Vierk (08.04.2019)

Wenn der Boden so trist und gefroren ist, bin ich lieber in dampfend tropischem Gewölk, und sei es mit der Lyra. Aber ich mache halt immer wieder den Fehler, mich lustig zu geben, wo ich meistens grimmig bin. Herzlich Andreas


Bild Leser

esuark (gekrhigmail.com) 08.04.2019

Lieber Andreas
Gern gelesen.
So ist es wenn man arm ist, da geht das Leben oft früh tragisch zu Ende. Zum gerechten Ausgleich stürzen Reiche mit dem Flugzeug ab. Von Dir bin ich solche Themen nicht gewohnt, meist schreibst Du
was kein 'normaler' Mensch gleich versteht oder gar nicht.
Herzlich Gerhard

 

Antwort von Andreas Vierk (08.04.2019)

Lieber Gerhard, sei nicht böse, aber ich kriege lieber einen Kommentar auf ein richtiges Gedicht, als 5 auf diesen Nonsens-Mist. Warum stelle ich sowas wie "Günter" ein? Vermutlich, um mich selber zu bestrafen, weil ich meine richtigen Gedichte nicht richtig verkaufen kann. Na gut, "Nur ein Hauch" hat gute Kritiken bekommen, und da bin stolz drauf. Herzlich Andreas


tryggvason (olaf-lueken2web.de) 07.04.2019

Du liebst kräftige Bilder. Kräftige Bilder
kommen oft ungeschminkt daher,
dennoch, glaube ich,
ist das Leben mehr.
Beispiel: Würde der Gleiserbeiter sein "Leben" aufschreiben, so käme er nach ein paar
Seiten zu einem Ende. Darin stehen die großen Dinge. Die kleinen, manchmal wirklich
wichtigen Dinge, sind ungleich umfangreicher und hängen irgendwo im Unterbewusstsein
herum.
Herzliche Grüße
Olaf

 

Antwort von Andreas Vierk (08.04.2019)

Lieber Olaf, Günter ist die fiktive Figur in einem Nonsens-Gedicht. Er hieß vorher Rudi, dann Peter. Irgendwas Zweisilbiges. Günter konnte nicht schreiben und er hatte auch kein Unterbewusstsein. Eine Freundin hatte oft den Satz angebracht: "Er lebte still und unscheinbar, und starb, weil es so üblich war." Daran musste ich denken, als ich Günters Leben entwarf, voller Tränen der Rührung. Als ich dann noch die Rubrik "Kreislauf des Lebens" sah und wählte... Na ja, man sollte es nicht so ernst nehmen. Herzliche Grüße von Andreas


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