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„Wiedersehen“ von Andreas Vierk

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Die Lilie (britta.schaefer.hammweb.de) 09.04.2019

Lieber Andreas, das Sonett klingt wie immer sehr gut, bis auf das 1. Terzett habe ich es , denke ich ,verstanden. Meinst du das Wiedersehen mit dem Vorausgegangen im eignen Tod des LyrIchs? Ist das Gedicht die Fortsetzung von deinem " im Vorüberschreiten"? Gern mehrmals gelesen. Schön, so ganz ohne Fremdwörter;-), liebe Grüße von Britta

 

Antwort von Andreas Vierk (09.04.2019)

Britta! Du bist ja näher an meinen Gedichten dran, als ich selber! Ich musste mir erst wieder "Im Vorüberschreiten" ansehen und hatte die Schlüsselmetapher darin gar nicht mehr auf dem Schirm. Im ersten Terzett sind es die Funken, die von den Rädern fliegen. Das hat man heute höchstens noch ab und an von den Vorort-Zügen. Blinde weiße "Seelen"-Vögel habe ich in noch zwei anderen Gedichten. Da müsste ich aber auch erst wieder nachgucken... Liebe Grüße von Andreas


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 09.04.2019


Lieber Andreas,
äußerst symbolhaft und sehr schön.
Es klingt so hoffnungsvoll-sehnsuchtsvoll...

Wenn wir einst am "Bahnsteig" stehen,
werden wir uns nach dem einen Zug sehnen
- von aller Bürde und Angst befreit.

Die "weißen Spatzen" sind bereit,
schlüpften in ihr neues Kleid
und singen gemeinsam das Lied der LIEBE,
das sie nun endlich einheitlich verstehn...

Gedankengrüße sind auf dem Weg - Renate

 

Antwort von Andreas Vierk (09.04.2019)

Liebe Renate, ursprünglich wollte ich die Terzette von den Quartetten inhaltlich viel stärker abgrenzen. Bis auf die Funken- Spatzen-Seelen kann man es auch so lesen, dass ein Beobachter zwei sich wiedersehende Menschen sieht. Also ganz lapidar. Übrigens sind die geöffneten Adern im ersten Teil noch gar keinem so aufgefallen... Gedankengrüße gehen auch von mir zu dir und sind - schwupps - schon da - Andreas


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