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„Für Shankara“ von Andreas Vierk

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readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de) 15.04.2019

Tja,
nun sollen wir schon von Shankara quasi karmisch dazu verpflichtet werden,Lyrisches von Andreas Vierk zu lesen. Aber doch nicht, um dann bloß zu implodieren! Ich als mystischer Christ wünsche mir dann zumindest eine neue Schöpfung.

Liebe Grüße von Patrick, kurz vom Hattrick

 

Antwort von Andreas Vierk (15.04.2019)

Niemand verpflichtet dich (auch nicht in der dritten Person), mich zu lesen, auch kein Shankara. Gruß Andreas


rnyff (drnyffihotmail.com) 14.04.2019

Das ist nun echt genial und gefühlsmässig habe ich es sogar verstanden, glaube es wenigstens. Auf jeden Fall fand ich es so gut, dass ich die spannende Geschichte von Shankara gelesen habe.
Herzlich Robert

 

Antwort von Andreas Vierk (14.04.2019)

Lieber Robert, Shankara war ein Priester und Religionsphilosoph des indischen Vedanta, einer Philosophie Indiens, die über die Meditation nicht nur die Unio Mystika bewirken wollte, sondern darüber hinaus die völlige Auslöschung. Ich las von ihm das "Kleinod der Unterscheidung", ein in Indien hochheiliges Buch. Shankara war aber auch Kommentator vieler anderer heiliger Schriften. Er starb noch als junger Mann, aber nicht weil er in Meditation versank, sondern - wie ich vermute - wohl eher an Überarbeitung. - Freut mich jedenfalls, dass dir das Gedicht so gefällt! Liebe Grüße von Andreas


Britta Schäfer (britta.schaefer.hammweb.de) 14.04.2019

Lieber Andreas, das ist ein schönes Gedicht. Habe es mehrfach gelesen. Und Shankaras Geschichte gelesen. Wir finden uns also im Hinduismus wieder. Leider konnte ich nicht jede Zeile greifen. Wie kann denn etwas, was nicht existent ist träumen, und sich in die Träume der Träumenden finden. Die laut der Lehre, genauso unreal sind. Was letztlich bedeutet, das wir Menschen auch nur Illusion sind. Verwirrend;-) das ganze kommt einem Theologie- Studium gleich.Oma hatte Recht, ich hätte Pastorin werden sollen:-) Gerne gelesen und studiert. Einen lieben Gruß zu dir in den späten Abend von Britta, die heute da war, wo das Meer anklopft.;-)

 

Antwort von Andreas Vierk (15.04.2019)

Liebe Britta, manche der alten Inder dachten so tief und philosophisch, dass ich das mit meinem kleinen Geist gar nicht nachvollziehen kann. Das Gedicht hätte vermutlich nicht Shankaras Zustimmung errungen. Aber man kann Absolutes nicht absolut transzendieren ohne sich in Widersprüche zu verwickeln. Und ein Gedicht braucht ja auch das eine oder andere Bild, um greifbar zu sein. Übrigens hat Shankara in philosophischen Begriffen gedacht, die in Europa erst im 20. Jahrhundert angewandt wurden. Er lebte zu einer Zeit, in der in Europa Karl der Große gegen die Sachsen kämpfte und 10 Buchstaben von 26 gerade mal so beherrschte. Liebe Grüße von Andreas, der mal wieder nicht schlafen kann


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