Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Notre Dame in Flammen“ von Rainer Tiemann

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Goslar (karlhf28hotmail.com) 18.04.2019

Lieber Rainer,

es ist immer schade wenn ein altes Kulturgebäude vernichtet wird. Man muss dabei an die Bombardierungen von letzten Krieg denken als in verschiedenen europäischen Ländern soviel Wertvolles zerstört wurde. Meine Heimatstadt Goslar ist wie ein großes Museum. Wie waren wir froh, dass die Bauten der tausendjährigen Stadt intakt blieben. So kann man nur hoffen, dass der Glöckner von Notre Dame recht bald wieder läutet.

Sehr gefällig dein Gedicht

Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Rainer Tiemann (18.04.2019)

Lieber Karl-Heinz, deine Aussage ist so wahr und wichtig. Goslar ist weiterhin eine der schönsten deutschen Städte, auch aus den von dir genannten Gründen. Hoffe, dass Notre Dame wieder so wird, wie sie war. Danke und freundliche Grüße von RT.


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 18.04.2019

Auch ich habe mal vor Notre Dame gestanden und bin traurig, dass es so kommen musste. Aber Dresden hat sein Wahrzeichen wieder und Paris wird auch wieder "lebendig", lieber Rainer. Herzlich Margit

 

Antwort von Rainer Tiemann (18.04.2019)

Deine Aussagen, liebe Margit, sind tröstlich. Ich hoffe, dass es Notre Dame wieder so wird wie sie war. Habe natürlich eine starke emotionale Bindung an sie. Danke und herzliche Grüße. RT


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FranzB (eMail senden) 17.04.2019

Hallo lieber Rainer. Sehr gerne habe ich dies gelesen und ich denke konform. Aktuell gibt es ja auch viele Menschen, die hier „soziale Gedanken“ mit in das Spiel bringen und Du verstehst was ich meine, doch diese Menschen sehen nicht dies, wie gewichtig „Notre Dame“ für die Menschen von Paris und auch für Frankreich ist! Auch ich bin nun betrübt, wie dieses traumhaft schöne Bauwerk nun beschädigt ist! Ich schaue stets im Leben hinter die Türen und so auch hier und noch eines, zuweilen suche auch ich „Stille und Ruhe“ für Besinnung sowie Dankbarkeit an diesen Orten! Mein Lieblingsort in einem Gotteshaus, „Église Saints-Pierre-et-Paul“ in Wissembourg! Viele Grüße Dir der Franz
Freiburg, Ulm, Mainz und natürlich Köln ist ein Traum mit diesen schönen Bauwerken!

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.04.2019)

Ein herzliches Dankeschön, Franz, fürs Lesen und deinen ausführlichen Kommentar. Hoffen wir, dass Notre Dame wieder ein Zufluchtsort werden kann, wie ich ihn erleben durfte. Freundlich grüßt dich RT


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 17.04.2019

Lieber Rainer,
weißt du, was mir aufgefallen ist? Als kürzlich im Nahen Osten Anschläge gegen Moscheen getätigt wurden, sagte Europa sofort Hilfe zu. Im Fall unseres großartigen Kulturgutes haben die Mohammedaner bis jetzt nicht mal gezuckt. Ist mir nur so aufgefallen.
Liebe Grüße von Andreas

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.04.2019)

Das, lieber Andreas, liegt sicher auch daran, dass in der christlichen Welt Staat und Kirche voneinander getrennt sind, denke ich. Man mag zur Kirche stehen, wie man will, christliche Werte sind auch moralische Werte und Notre Dame ist ein Kulturgut, das es zu erhalten gilt, vor allem, wenn man dort in Paris einmal lebte und arbeitete. Danke und freundliche Grüße von RT.


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 17.04.2019

Lieber Rainer,
dieses sakrale Bauwerk ist ein Wahrzeichen von Paris und in der ganzen Welt
bekannt und die Verschütterung der Menschen ist sehr verständlich.
Ich habe es persönlich noch nicht gesehen, du wirst es aber schon gesehen
haben und der Verlust ist groß.
Liebe Grüße von Hildegard

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.04.2019)

Da ich in Paris lebte und arbeitete, liebe Hildegard, waren Nachricht und Bilder des Brandes, der Katastrophe, für mich fast hautnah. Hoffentlich wird die Kathedrale wieder so, wie ich sie in liebevoller Erinnerung als Ruheort habe. Herzlichst RT


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freude (bertlnagelegmail.com) 17.04.2019

...Rainer, auch für mich ist Notre Dame mit schönen Erinnerungen verknüpft. Dafür steht für die Kathedrale sofort eine Milliarde bereit;-))) und Menschenleben lässt man, weil sie nichts zu essen und zu trinken haben, weiter verrecken auf dieser Welt. Da stimmt doch etwas nicht, oder? LG Bertl.

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.04.2019)

Das, lieber Bertl, sind sicher zwei Paar Schuhe, denke ich. Doch der Spruch "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!" bekommt jetzt aktuell wieder seine besondere Aktualität. Danke und freundliche Grüße von RT.


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 17.04.2019

Lieber Rainer,

zum Glück ist sie nicht ganz abgebrannt. Nach dem höllischen Inferno der Nacht hätte man denken können, da ist nichts mehr zu retten. Aber die Türme stehen noch und die Grundsubtanz ist auch da. Viele Figuren wurden schon vorher abgenommen, weil man ja restaurieren wollte. Auch im Innenraum wurden durch einen Roboter viele Kunstwerke eingeholt. Immerhin. Der Turm und das Dach aus dem 13. Jahrhundert ist abgebrannt. Ich denke aber, auch wenn nicht viele Pläne vorhanden sind, dass man das nachbauen kann. Es gibt auf der Welt viele gute Kunststeinmetze (Russland hat seine Hilfe angeboten. Ich hoffe sie nehmen es an). Auch in Köln sind gute. Und gespendet wurde ja schon. Ich verstehe den Groll, dass man Verhungernden fast keine \'Spenden schickt, aber für ein Bauwerk aus Stein hat man viele Gelder. Natürlich muss man armen Menschen helfen und es gab da auch viele Aufrufe oder Fernsehsendungen, aber so ein Bauwerk gehört mit zur Kultur, die auch unbedingt zum Menschen gehört und notwendig ist. Es gehört mit zur Seele des Menschen oder eines Volkes. Die Kirchen sind nicht Schuld am schlechten Ruf der christlichen Glaubensvertreter. -Sie wird wieder auferstehen die Notre Dame, wie die Frauenkirche in Dresden auch.

liebe Grüße,

Heidi

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.04.2019)

Danke, liebe Heidi, fürs Lesen und deinen ausführlichen, aufmunternden Kommentar, der auch mir Hoffnung gibt. Notre Dame ist ein Kulturgut, das jedem von uns gehört, denke ich. Viele herzliche Grüße an dich vom Lyrik-Freund RT.


Gaby (foerster-woebkeweb.de) 16.04.2019

Schönes Gedicht, lieber Rainer, hast Du gut gemacht!!!

Auch wenn ich nicht gläubig bin, war sie ein beeindruckendes Bauwerk, das vielen Menschen, wie Du so schön schreibst, Ruhe gegeben hat und Hoffnung und Trost. Als Atheistin kann ich das verstehen, aber ich verstehe den Fanatismus nicht, den der Glaube bei manchen Leuten (auch meiner Mutter) auslösen kann.
Diese beeindruckenden Bauwerke, ob Kirchen oder Synagogen oder Tempel, sie gehören zur Menschheitsgeschichte und zu den verschiedenen Kulturen. Und man sollte versuchen sie zu erhalten.

LG
Gaby

 

Antwort von Rainer Tiemann (16.04.2019)

Wenn du wie ich in Paris leben und arbeiten durftest, liebe Gaby, wirst du das ganz besonders entsetzt aufnehmen. Mir war es wichtig, dieser Katastrophe in nachvollziehbaren Zeilen zu gedenken. Danke für deinen aufschlussreichen Kommentar und deine Einschätzung. Freundlich grüßt dich RT.


Night Sun (m.offermannt-online.de) 16.04.2019

Guten Abend Rainer, eine tragische Katastrophe, die das Wahrzeichen Paris getroffen hat. Bei meinem ersten Besuch Pfingsten 1978 sah ich Notre Dame auch von innen an. Durch den Brand sind viele Schätze unwiederbringlich verloren. Notre Dame wie sie vor dem Brand war, ist nur noch eine Erinnerung, auch wenn man sie wieder aufbauen möchte. Dich verbinden noch viel tiefere und persönlichere Erinnerungen mit Paris und der Ile de la France, was du in deinem Gedicht einfühlsam vermittelst. Herzlichst, Inge

 

Antwort von Rainer Tiemann (16.04.2019)

Deinen schönen Kommentar, liebe Inge, habe ich sehr aufmerksam gelesen. Danke auch für deine einfühlsamen Worte, die mir jetzt besonders guttun. Sei freundlich gegrüßt von RT.


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