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„Doktorspiele“ von Robert Nyffenegger

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Gaby (foerster-woebkeweb.de) 18.04.2019

Lieber Robert, jetzt weiß ich, wie das hier geht. Erst liest man ein lustiges Gedicht, lacht sich schlapp und klickt wieder weg. Dann wartet man, bis die Kommentare und Antworten da sind. Dann liest man das Gedicht noch mal und lacht sich noch mal schlapp. Und dann liest man die Kommentare und die Antworten und dann liegt man unterm Tisch.

Ich glaube, Andreas wollte mit "Paul" seine Verwirrung untermalen und prompt war ich total verwirrt: "Was ist denn hier los? Sind jetzt alle Kommentare durcheinander?"

Bei mir war das ganz anders. Als ich ca. 3,5 Jahre alt war, erzählte meine Oma, dass ihre Nachbarin ein Baby bekommt und sich einen Jungen wünscht, da sie schon vier Mädchen hatte. Dann trafen wir die Nachbarin mit dem Kinderwagen auf der Straße und ich durfte das Baby angucken. Als wir weiter gingen sagte meine Oma: "Das Baby hatte eine blaue Decke. Dann ist es ein Junge." Mit der Vorstellung, dass man je nach Wunsch, sein Baby mit einer rosa oder blauen Decke zudeckt, kam ich irgendwann in die 4. Klasse. Dann hatten wir Sexualkundeunterricht. Für mich war das ganz klar: So einen Schweinkram haben meine Eltern nicht gemacht. Ich bin adoptiert. Das hat ein halbes Jahr gedauert, bis ich akzeptiert habe, dass ich nicht adoptiert wurde. Und kurz darauf wurde dann mit Freundinnen heimlich die "Bravo" gelesen und gekichert.

Bei der ersten "Elfe" musste ich an meine andere Oma denken. Die kam aus Sachsen.

Liebe Grüße
Gaby



 

Antwort von Robert Nyffenegger (18.04.2019)

Danke Dir ganz herzlich, auch für die gute Schilderung Deiner Jugenderlebnisse. Das mit der Adoption finde ich grosse Klasse, so lustig um die Ecken können nur Kinder denken. Du könntest Deine Erinnerung gut unter Geschichten einsetzen, dann könnten sich noch viele andere Leser daran erfreuen. Liebe Grüsse Robert


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Lyrikus (eMail senden) 18.04.2019

L ieber jugendlicher DOC Robert...
A uch ich durfe die freche Maxi "untenrum" verbinden
U nter Linden tat ich eher forsch ihr´n Mumu-Bär finden
N och dabei sexuell sehr unerfahren
E rwischt´ es mich unter wenig Haaren
N aturtrieb....ah...Erleuchtung kam wie bei ´nem Blinden ;-))
--->> es kommt jedem früher oder später
meint schmunzelnd mit Gründonnerstag-
Morgengruß der Schwabenschelm Jürgen

 

Antwort von Robert Nyffenegger (18.04.2019)

Deine Erlebnisse sind sicher ganz besonderer Art und dürften den meinen ähnlich sein. Auf jeden Fall hab Dank für die Beschreibung und alles sei Dir vergeben, warst ja in der letzten Zeit immer sehr brav, Herzlich Robert


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 17.04.2019

Lieber Paul,
ich bin an van de Velde hängen geblieben, der mir als Architekt und Möbeldesigner ein Begriff ist. Er stand dem Bauhaus nahe. Mehr hatte Google auch nicht. Meintest du vielleicht Jan van Deventer? Das war einer der ersten männlichen Geburtshelfer und war ein Frauenarzt. Aber der gehört ins 16. / 17. Jahrhundert.
Liebe Grüße vom etwas verwirrten Andreas

 

Antwort von Robert Nyffenegger (17.04.2019)

Danke Dir herzlich und möchte Dich möglichst rasch erlösen: Der friesisch-niederländische Arzt und Gynäkologe Theodoor Hendrik van de Velde (* 12. Februar 1873 in Leeuwarden; † 27. April 1937 in der Nähe von Lugano) war Direktor des Gynäkologischen Instituts in Haarlem (Niederlande). Bei Google und mir mit Jahrgang 1938 und von der gleichen Berufsgattung nur viel weiter oben, bekannt. herzlich Robert, Paul wäre auch okay


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Minka (wally.h.schmidtgmail.com) 17.04.2019

Lieber Robert,
ein süsses Gedicht! Meine Freundin und ich, wir mussteni in den Unterricht für unsere Konfirmation. Da haben wir zwei uns bei meinen Eltern, anstelle da hinzugehen, heimlich ein Doktor Buch "studiert"Da gab es Klappen drin auf denen einmal ein Mann und auch eine Frau gezeigt waren.Mit "allem" was ein Mann so hat.Wir haben fleissig geguckt und gelesen. Danach waren wir so "doof" wie vorher. Ich sehe uns noch wie heute mit den Büchern.
Heute sind die Kinder schon im kleinen Alter mehr aufgeklärt als wir damals mit 15 Jahren.
Doktorspiele sind aber auch heute "noch in"!
Herzlich Wally

 

Antwort von Robert Nyffenegger (17.04.2019)

Herzlichen Dank für Diene Reminiszenz. Bei uns waren ja noch Biene und Blume offiziell en vogue. Heute schon im Kindergarten wird blödsinnigerweise mit ausgeformten Puppen "gespielt" . Ob das was bringt, möchte ich ja bezweifeln. Lieber Gruss Robert


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 17.04.2019

Lieber Robert,
dein Interesse wurde an Dorktorspiele ja schon frühzeitig enrdeckt,
auch wenn es nur spielerisch war. Zum Glück sindt bei den Kindern
die Doktorspiele immer noch bekannt, trotz der Ablenkung mit dem
Handy und vieles mehr. Ich hoffe doch, dass ich richtig liege.
Liebe Grüße von Hildegard

 

Antwort von Robert Nyffenegger (17.04.2019)

Du liegst absolut richtig, glaube ich wenigstens. Nur wird das heute pädagogisch mit Fachleuten betrieben, die eine Menge kosten und die man sich wirklich schenken könnte. Vielen Dank und liebe Grüsse Robert


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freude (bertlnagelegmail.com) 17.04.2019

...Robert, andre Zeiten, andre Spiele, so ist es eben.
LG Bertl.

 

Antwort von Robert Nyffenegger (17.04.2019)

Du sagst es, auf jeden Fall war es zu meiner Zeit viel spannender, denke ich wenigstens. Herzlich Robert


tryggvason (olaf-luekenweb.de) 17.04.2019

Ein tolles Gedicht,
ich erinnere mich.
Mir ging es ähnlich,
aber dann stand Mutter im Raum
und AUS war der Traum.
Herzliche Grüße
Olaf

 

Antwort von Robert Nyffenegger (17.04.2019)

Danke Dir, Du hast Recht. Zeitpunkt und Ort müssen gut ausgewählt werden. Das war ein Lebensprinzip von mir bis ins hohe Alter. Lieber Gruss Robert


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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 17.04.2019

Beim Lesen dieser liebenswerten Gedanken, Robert, stellt man fest, wie lange das wohl schon her ist. Und irgendwie hatte jeder diese oder ähnliche Erlebnisse, die wichtig für die Entwicklung waren. Prima verwortet, meint RT, der dich herzlich grüßt.

 

Antwort von Robert Nyffenegger (17.04.2019)

Danke herzlich für Deine Worte. Solche Erinnerungen wecken noch heute ein prickelndes Gefühl. Schönen Abend und lieber Gruss, Robert


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FranzB (eMail senden) 17.04.2019

Hallo lieber Robert, ich denke dass es auch in heutiger Zeit noch viele Kinder spielen! Grüße Dir in den Abend der Franz
*Aufklärung erfolgt schneller als früher!

 

Antwort von Robert Nyffenegger (18.04.2019)

Danke Dir, so Dökterlispiele sind heute sicher nicht mehr so unbeschwert wie zu unserer Zeit und führen vermutlich zu einer psychologischen Auseinandersetzung. Herzlich Robert


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 17.04.2019

Lieber Robert,

wer hat sie nicht die ersten Pubertätserscheinungen wenn sich die ersten Triebe regen.
Holde Jugend, wie bist du fern,
wie hatten wir das Leben gern.

Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Robert Nyffenegger (18.04.2019)

Du sagst es, lieber Dank. Heute wird alles zum Problem, was früher meist harmloser Spass war. Herzlich Robert


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