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„Nach Hause“ von Karl-Heinz Fricke

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FranzB (eMail senden) 20.04.2019

Auch dies lieber Karl – Heinz ist Poesie die auf „Lebenserfahrung“ fundiert ist! Hildegard und Dir ein wundervolles Osterfest! Franz und Herzblatt

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (20.04.2019)

Lieber Franz, ich danke dir. es trifft zwar nicht auf mich zu, mmuss allerdings gestehen, dass ich oft den Gedanken an Heimkehr hatte. Es grüßt euch zu Ostern Karl-Heinz


rnyff (drnyffihotmail.com) 18.04.2019

Ausgezeichnet, nachfühlbar, aber ich glaube es Dir nicht. Ich denke Du wärest in deutschen Landen nicht mehr zu Hause, da hat sich so vieles verändert. Freiheiten wurden arg beschnitten. Da bist Du in Deinem BC hundert mal besser dran. Ich ertrag es hier nur, weil ich nicht hier bin, sondern meist unterwegs.
Herzlich Robert

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (18.04.2019)

Lieber Robert, autobiografisch ist das Gedicht nicht. Obwohl ich einen schweren Anfang hatte bin ich nicht zurückgegangen wie verschiedene Bekannte. Ich muss allerdings bekennen, dass ich in Kanada bis in s hohe Alter immer deutsch geblieben bin. Ich habe einen guten Freund, der in den Jahren bis zum Jahre 2016 immer rüber geflogen ist um seine Freunde zu treffen. Das letzte Mal war er so enttäuscht, dass er nicht mehr rüber will. Wir waren in den 63 kanadischen Jahren 12 mal drüben. Das letzte Mal j im Jahre 1999 anläßlich unserer Goldenen Hochzeit. Ich glaube jetzt auch, dass es uns drüben nicht mehr gefallen würde. Ivh danke und grüße dich Karl-Heinz


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 18.04.2019

Lieber Karl-Heinz,
die Ferne lockt so manchen Menschen, doch das Leben gestaltet
sich anders als erhofft. Unerfüllte Liebe treibt das Heimweh an.
Ein sehr schönes Gedicht und so wird es vielen ergangen sein.
Schicke dir herzliche Grüße von Hildegard

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (25.04.2019)

Liebe Hildegard, obwohl ich 2 Drittel meines Lebens in Kanada lebe, hat mich das Heimweh nie verlassen. 12 Mal haben wir die Heimat besucht. Jetzt geht es leider nicht merhr. Lieben Dank und herzliche Grüße, Karl-heinz


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esuark (gekrhigmail.com) 18.04.2019

Lieber Karl-Heinz
Gern gelesen
Der Mensch der mag sie gerne
die Sehnsucht nach der weiten Ferne.
und tritt er diese Reise an
hängt sich etwas Wehmut an
denn die Heimat lässt dich nicht los
wenn auch in den Gedanken bloß.
Wenn du dein Leben gelebt
bist du oftmal bestrebt
zurück zu kehren zu dem Ort
aus dem du gings vor Jahren fort.
Ein frohes Ostern Hildegard und Dir
Gerhard und Ruth

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (25.04.2019)

Lieber Gerhard, Aller Anfang war schwer, aber mit den Jahren wurde auch Kanada und zur Heimat. Ein großes freies Land mit vielen Möglichkeiten. Als Zollbeamter hätte ich in Deutschland wohl immer einen warmen Rock gehabt, aber viel mehr auch nicht. Ich danke dir und grüße herzlich Karl-Heinz


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freude (bertlnagelegmail.com) 18.04.2019

...Karl-Heinz, ein tolles Gedicht, aber zum Glück nicht autobiografisch.
Schöne Ostern und lG,
Bertl.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (25.04.2019)

Hallo Bertl, ich danke dir, Autobiografisch zum Teil. Als wir so kurz nach dem Kriege nach Kanada kamen sah man uns noch nicht gern. Ich war drauf und dran wieder umzukehren........wenn ich die Finanzen däfür gehabt hätte. Wir hatten immerhin 2 Kinder, für die es sich gelohnt hat. Und auch wir Alten haben es geschaftt bequem im Alter leben zu können. Herzlich Karl-Heinz


Musilump23 (eMail senden) 18.04.2019

Lieber Karl-Heinz,
der Umstand - aus welchen Gründen auch immer die Heimat zu verlassen, hängt nicht unbedingt mit garantiertem Erfolg zusammen. Es erwartet einen nicht nur Milch und Honig, sondern auch viel “Brachland“. Man sollte schon das Gefühl haben, das Richtige zu tun. Dass die Erde ein Paradies ist, gilt schon lange nicht mehr.
Ohne Frage begegnet man so eine Situation in jungen Jahren oft mit aufrechtem Rückgrat und lässt so in einer überhitzten Überlegung mächtige Paradiesbäume erblühen. Oft folgt die Ernüchterung nach Heimat und dem Bestehen des kulturell so breit gefächerten Alltagslebens.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (25.04.2019)

Lieber Karl-Heinz, endlich habe ich meinen Garten fertig angelegt. Es waren einige schwere Tage für mich. Ich wollte es eigentlich nicht mehr aber das lausige Obst und Gemüse was hier angeboten wird hat mich bewogen wieder zu gärtnern wenn es auch schwerfällt . Herzlich grüßt dich Karl-Heinz


Sabine Roehl (sabineroehl67t-online.de) 17.04.2019

Lieber Karl-Heinz,

dein Gedicht hat mich berührt! :-)

Sonnige Grüße - Sabine

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (25.04.2019)

Liebe Sabine, es war für mich eine schwere Entscheidung. In Deutschland war ich Zollbeamter und in Kanada war ich anfangs ein verhasster Deutscher so kurz nach dem Kriege. Wer kann dafür, wo er geboren wurde ? Ich habe niemals jemanden wehgetan. Nun nach 61 Jahren in Kanada gehen die Nachbarn für uns durchs Feuer. Es kommt immert auf die Menschen an. Gut und Schlecht gibt es in jedem Lande. Herzlich grüßt dich Karl-Heinz


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 17.04.2019


Was sich so mancher auch erhoffte,
nicht immer werden Träume wahr.
Das Herz bekam 'nen großen Dämpfer
- die Rückreise trat er wieder an.

Liebe Grüße an Euch Beide und schöne
Osterfeiertage!

Renate

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (25.04.2019)

Liebe Renate, wir wissen von 2 Familien, die die Rückreise angetreten haben. Sie haben es in Deutschlad sehr bereut,wie wir erfahren haben. Auch meine Schwiegermutter kam rüber, um den Rest ihres Lebens mit uns zu verbringen. Nach vier Jahren flog sie zu Besuchen nach Deutschland. Und eines Tages öberraschte sie uns und erklärte wieder drüben bleiben yu wollen. Sie starb einsam in einem Altenheim. Liebe Dank und herzliche Grüße, Karl-Heinz


Britta Schäfer (britta.schaefer.hammweb.de) 17.04.2019

Lieber Karl-Heinz, ich denke, dass es dem ein oder anderen Auswanderer- Zuwanderer , so ergeht wie in deinem gut geschrieben Gedicht. Erinnert mich an einen alten Spruch aus dem Posiealbum:
Vergesse nie die Heimat,
wo deine Wiege stand,
Du findest in der Ferne,
kein zweites Heimatland.

Sehr gerne gelesen,
herzliche Grüße von Britta

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (25.04.2019)

Liebe Britta, ich danke für den schönen Spruch, den ich mir eingeprägt habe. Herzlich Karl-Heinz


tryggvason (olaf-luekenweb.de) 17.04.2019

So schreibt man die außerordentlichen Gedichte.
Optimistisch, kritisch, realistisch, auch mal
pessimistisch. Danach kommt eine "innere
Erkenntnis", die zum Handeln "zwingt".
Es kommt die reuefreie Handlung und die Reife.
So gehen die Menschen ihre Wege, so ging
auch der "kleine Parzifal", bevor er Eingang
ins Schloss zu König Amfortas fand.
Herzliche Grüße
Olaf

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (25.04.2019)

Liebrr Olaf, dein schöner Kommentar hat mir gefallen. Herzlich Karl-Heinz


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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 17.04.2019

Wenn Gedichte inhaltlich und formal eine gelungene Symbiose eingehen, lieber Karl-Heinz, sind sie besonders gut nachzuempfinden. Sehr gelungen, kann ich dir nur sagen! Herzlichst RT

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (25.04.2019)

Lieber Rainer, Lieben Dank für die netten Worte. Ich versuche immer mein Bestes zu tun. Herzlich Karl-Heinz


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 17.04.2019

Lieber Karl-Heinz,

die Heimat, finde ich, ist dort, wo man seine Lieben hat. An alles andere erinnert man sich wohl gerne, aber daheim ist, wo die geliebten Menschen sind. Ich hoffe Dir geht es so. Ein toll geschriebenes Gedicht.

LIebe Grüße und ein schönes Osterfest!!!

Heidi.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (25.04.2019)

Liebe Heidi, ich hätte Deutschland gern noch einmal, besucht aber meine Frau darf nicht mehr fliegen und allein lassen kann ich sie auch nicht. Ohne mich müsste sie in ein Heim und das kommt nicht in Frage. Ich danke dir und grüße herzlich Karl-Heinz


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