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„Komm zur Gehirnwäsche!“ von Gabriele Förster-Wöbke

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Renate Tank (renate-tankt-online.de) 20.04.2019


Wenn man an Gott glauben kann,
wird man auch die Erfahrung machen:

Gott wirkt im Stillen,
nur Menschen brüllen...

Ich habe einmal einen afrikanischen
Prediger auf der Straße erlebt, der mit
seinen Begleitern unterwegs war.
Zuerst war ich beeindruckt, mit welcher
Energie er sich einbrachte - dann aber
kam der Augenblick, der mir die Augen
öffnete: Er behandelte seine Schützlinge
mit Boshaftigkeit, wenn sie sich nicht
nach seinen Vorstellungen ausrichteten.
Die Angst stand auf den Gesichtern ge-
schrieben. Da war ich bedient...

Das spiegelte NICHT das Wesen Jesus Christus.
So wurde mir bewusster, was es auch heißen kann,
die Geister zu prüfen.

Gedankengrüße sende ich zu dir - Renate

 

Antwort von Gabriele Förster-Wöbke (20.04.2019)

Vielen Dank, liebe Renate, für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich kann mir vorstellen, dass genau das damit gemeint ist, die Geister zu prüfen. Jesus stand zwar auch dem Marktplatz, aber zu einer Zeit, wo es üblich war, auf dem Marktplatz Geschichten zu erzählen. Als er damit anfing, war er in der Pubertät. Er wurde nach dem AT erzogen und hat das Geschriebene hinterfragt. Wir kennen alle das Kinderspiel "Stille Post". Ich glaube, Jesus hat schon zu Lebzeiten mitgekriegt, welche Gerüchte um seine Person im Umlauf waren. Er selbst hat sich nie als Gottes Sohn bezeichnet, da wurde er zu gemacht, was in anderen Religionen sauer aufstößt. Es gab Unmengen an Evangelien, die alle aus der gleichen Zeit stammen. Jeder, der schreiben konnte, hat ein Evangelium geschrieben, denn die taugten auch zum Handeln. Bei dem Zusammentragen der alten Schriften, wurde schon aussortiert, was den Obrigkeiten nicht in den Kram passte. Dann kamen noch Übersetzungsfehler dazu, gewollt oder nicht gewollt, die Sprache hatte sich auch verändert. Trotzdem kann ich mir vorstellen, wie Jesus gedacht haben muss, wie er getickt hat. Aber glauben, was in der Bibel steht - da bin ich raus. Gedankengrüße auch an Dich - Gaby


rnyff (drnyffihotmail.com) 20.04.2019

Ein Primagedicht, gehört ins Logbuch von Siebenstein. Ich habe Todesfälle wegen dieser Frömmelsekte erlebt. Herzlich Robert

 

Antwort von Gabriele Förster-Wöbke (20.04.2019)

Ja, erschreckend. Und die Kinder und Jugendlichen können sich nicht wehren und glauben, dass ihre Eltern es gut mit ihnen meinen. Die Aussteiger-Videos auf Youtube - da bleibt mir die Luft weg. Jede Form von Fanatismus, ob religiös oder politisch - halte ich für verdammt gefährlich. Ich feier mit Ostern den Frühling - grins. Herzliche Ostergrüße, Gaby


Bild Leser

Goslar (karlhf28hotmail.com) 20.04.2019

Liebe Gabriele,

dieses schöne Gedicht unterstreicht dein großes Talent.

Herzliche Ostergrüße von Karl-Heinz.


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