Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Exponat“ von Andreas Vierk

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Britta Schäfer (britta.schaefer.hammweb.de) 23.04.2019

Lieber Andreas, da klingt ein wenig genervte Ironie aus deinen Zeilen. Die Antwort am Ende des Gedichts: Nichts! Sehr gut geschrieben. Liebe Grüße Britta


 

Antwort von Andreas Vierk (23.04.2019)

Liebe Britta, am Ende weist das Kunstwerk wieder auf den Künstler zurück, und man fragt sich, wie viel vom Künstler in den ganzen Duplikaten drin ist. Ich weiß es wirklich nicht mehr: warst du das mit der Schande des Künstlers in der Kunst, oder war das von Janna? Liebe Grüße von Andreas


Roland Drinhaus (RD-Kingweb.de) 22.04.2019

Hallo Andreas
Ist zwar selten, dass ich deinen Gedichten folgen kann, aber hier gelingt
es mir mal..... denn Paul Klee ist mir als abstrakter Maler geläufig. Ich
hab zwar jetzt nicht bestimmte Bilder vor Augen und die Biographie ist
mir auch nicht bekannt, aber damit hat dein Gedicht nicht viel zu tun.
Ich glaube es geht dir darum, dass es zu schade ist, diese Bilder zu
duplizieren und sie "nur" in langweiligen Zahnarztpraxen aufzuhängen;
weil sie nur als Exponat zu schade sind. Es geht sicher auch darum,
dass sie das Seelenleben des Malers darstellen. Ich hoffe, meine
Erkenntnisse sind zu deiner Zufriedenheit..... und nun wünsche ich dir
und deinen Liebsten noch einen schönen Ostermontag.
L.G. Roland

 

Antwort von Andreas Vierk (22.04.2019)

Lieber Roland, deine Erkenntnisse sind zu meiner Zufriedenheit. Dass Kunst dupliziert wird, ist ja eigentlich das Beste, was dem Künstler passieren kann. Nur sehr oft wird dann ein Kunstwerk zur reinen Dekoration oder zum Prestigeobjekt. In "geschmackvoll" eingerichteten Räumen sieht man derzeit viele Buddhas rumstehen. Fragt man dann, wer das sein könnte, offenbaren die Bewohner oft die profundeste Unkenntnis. Und in diesem Fall ist das Kunstobjekt der halben Welt sehr heilig. Ich wünsche dir auch einen schönen Ostermontag, LG Andreas


Gaby (foerster-woebkeweb.de) 22.04.2019

Lieber Andreas,

vielleicht hat Paul Klee sich gewünscht, dass sein Goldfisch irgendwann bei einer schönen Frau, wie der polynesischen Tänzerin Tarita Teriipaia hängt, die erst kurz nach seinem Tod geboren wurde. In den Schirmen der Platanen und als Mobile hätte sein Goldfisch aus der dunklen Tiefe ans Licht kommen können und wäre frei gewesen. Sah Paul Klee sich als Goldfisch?
Kunst wird oft zerrissen(filitiert). Auf Auktionen (Märkten) hoch gehandelt (Blut bezahlt) und landet dann im Tresor irgendwo im Privatbesitz (Flitter Haare zieren). - und am Ende weiß man über den Menschen, was in ihm vorging - nichts.

Wolltest Du das mit Deinem Gedicht ausdrücken oder liege ich da völlig daneben?

Liebe Grüße
Gaby

 

Antwort von Andreas Vierk (22.04.2019)

Liebe Gaby, kürzlich hast du mir geschrieben, dass du für meine Gedichte gern einen Interpretationsschlüssel hättest. Den brauchst du doch aber gar nicht, weil du ihn dir selber geben kannst, wie du mir in diesem Kommentar zeigst. Nein, du liegst nicht völlig daneben, und ich gehe mal davon aus, dass das auch künftig nicht oder selten der Fall sein wird. Chapeau, das war ein Volltreffer! Liebe Grüße in den Ostermontag wünscht dir Andreas


rnyff (drnyffihotmail.com) 22.04.2019

Mein Lieber, Du scheinst ja ein passionierter Anhänger von Paul Klee zu sein. Du solltest vielleicht einmal nach Bern kommen, hier ist das Zentrum Paul Klee. Sonst aber möchte ich Dir sagen, dass mir Dein Exponat sehr gut gefällt und dass ich danke Deiner Antwortkommentare auch einiges mit gekriegt habe. Herzlich Robert

 

Antwort von Andreas Vierk (22.04.2019)

Lieber Paul, ich war zweimal kurz in Bern, war aber nur einkaufen. Ich war damals mit der Sekte, der ich mich anschließen sollte, in St. Stephan und dann auf eigenen Wunsch zwei oder dreimal am Thuner See (dem habe ich auch mal ein Gedicht gewidmet). Ich hätte jetzt so nicht gewusst, was ich in Bern sollte. Aber Paul Klee wäre natürlich ein Ding! Von da würde ich dann direkt nach Amsterdam reisen - um in das berühmte Van-Gogh-Museum zu gehen. Das würde gut passen! In Amsterdam wäre dann ein Abstecher zur Firma Artifort (einem berühmten Möbelhaus) auch noch was Lohnendes. Aber Bern wäre ein guter Anfang. Das Hotel dort stelle ich mir aber teuer vor. Ich habe übrigens erst nach deinem Kommentar gemerkt, dass ich Paul Klee schon mal erwähnt habe. Er war auch Form-Meister am Bauhaus in Dessau. Liebe Rest-Ostergrüße von Andreas


readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de) 22.04.2019

Hallo Andreas.

"Du kannst mich in die Strathosphäre faxen" ist das das "jaja" des Mystikers? Ich empfehle dir als Antwort mein heutiges Gedicht "Wildpferde", eine freie Übersetzung des Rolling Stones-Songs.

Liebe Grüße von Patrick aus dem sonnigen Hamburg.

 

Antwort von Andreas Vierk (22.04.2019)

Liebe Paddymaus, deine Frage mit dem Jaja des Mystikers verstehe ich nicht. Meine Mutter sagt immer, Jaja heißt Leck mich am Arsch. Was soll das mit Mystik zu tun haben? Der Goldfisch wird doch immer wieder mit einem richtigen Fisch verglichen ("filetieren"). Er verliert seinen Lebensraum (entkiemte Wüste). Die Aufforderung, ihn gleichsam zum Mond zu schießen, ist also ironisch. Dein ironischer Irokese Ironhead


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