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„Das fremde Ich“ von Andreas Vierk

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Monika Schnitzler (eMail senden) 30.04.2019

hört sich an wie jemand, der mal genug hat und austeilt, obwohl er sich selbst dafür verachtet.
Manchmal muss man sich wehren... LG von Monika

 

Antwort von Andreas Vierk (30.04.2019)

Liebe Monika, ich habe im Vorgängergedicht ordentlich ausgeteilt, weil ich von islamischen Terroranschlägen genug hatte. Allerdings merkte ich, dass Hass bei mir wieder Hass auslöst. Es geht in diesem Gedicht auch darum, wie sehr man schon in der eigenen Psyche beeinflussbar und lenkbar wird. LG von Andreas


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 28.04.2019


Lieber Andreas,
für mich ist das wieder ein ganz besonderes und
starkes Werk. Hier wird für mich das "fremde ICH"
deutlich, das versteckt in einem lebt, da der Mensch
in der Gefahr schwebt, sich von Meinungen etc. zu
schnell anstecken oder mitreißen zu lassen, und er
schlägt dann in eine Kerbe mit ein, was er ursprünglich
gar nicht beabsichtigte. Damit blockiert er sich erneut
und kommt auf seinem Weg, den er anstrebt, nicht
gut voran, was ihn mitunter auch entmutigt.

Ich riskiere es und sende dir mein Gedankenbild:

Wir selbst sind uns Labyrinth
und betroffen wie ein Kind,
wenn wir auf Schatten stoßen,
die wir so nicht kannten...
Sogleich brannten wir
und verdammten
- verloren alle Schranken.
Die Gefühle überrannten!
Wir kamen uns dadurch
selbst abhanden.

So werden wir noch oftmals stranden,
bis "unsere Adern durchlässiger" werden.
Denn es gilt immerzu, die LIEBE zu bergen!
Durch unsere Eigenverschuldung
lassen wir sie viele Tode sterben
und verwunden uns selbst tief an den Scherben...

Liebe Grüße in den Sonntag kommen von mir
- Renate

 

Antwort von Andreas Vierk (28.04.2019)

Liebe Renate, das ist ja unglaublich, was für Ergüsse meine Gedichte bei dir hervorrufen! ;-)) Liebe Sonntagsgrüße von Andreas


Britta Schäfer (britta.schaefer.hammweb.de) 28.04.2019

Lieber Andreas, ich finde dein Gedicht auch besonders gelungen. Es beeindruckt ebenso, wie Renates guter Kommentar. Manchmal lassen wir uns durch negativen Input zu Worten oder Handlungen verleiten, dje ebenfalls negative Auswirkungen haben. Liebe Grüße in deinen Tag von Britta

 

Antwort von Andreas Vierk (28.04.2019)

Liebe Britta, den 1. Vers, (also den positiven Input, der vielleicht den negativen rückgängig machen könnte) verdanke ich ja dir. Dann muss man aber immer gut gerüstet sein, denn der 7. Stein kommt bestimmt. ;-) Liebe Sonntagsgrüße von Andreas


Gaby (foerster-woebkeweb.de) 28.04.2019

Siehst Du? Guck Dir an, wie Deine Gedichte ankommen. Das ist Kunst was Du da machst. Geh an einen GROSSEN Verlag und mach ein Buch mit gemischten Gedichten. Lyrik + Humor in einem Band!!! Du kannst beides in Extrem-Form. Lieber Andreas, worauf wartest Du? Mach es!
Liebe Grüße
Gaby

 

Antwort von Andreas Vierk (28.04.2019)

Ach Gabymaus, ich weiß, dass du es gut meinst. Meine Gedichte kommen aber hier schon immer so gut an. Die Welle, auf der ich surfe, ist weder höher, noch seichter geworden. Woher weißt du eigentlich, in welchem Verlag ich meine Gedichte veröffentliche. Ok, es ist ein Verlag ohne Lektoriat, aber mit ISBN-Nr. Einen großen Verlag kann ich mir finanziell nicht leisten. Und ich kann mich selber nicht gut vermarkten. Deshalb bin ich schon froh, wenn ich meine Gedichte gedruckt lesen kann. Die Leute haben sich "draußen" schon 50 Jahre lang über mich lustig gemacht. Ich bringe auf gar keinen Fall lustige Gedichte heraus. Aber ich finde es toll, dass du in mir so ein vielseitiges Talent zu erkennen meinst. Ihr habt mich doch nun schon in letzter Zeit dahin gekriegt, "hier" lustige Gedichte einzustellen, und im Grunde mache ich es ja auch nur für dich, damit du dich wieder vor Lachen an der Tomate verschlucken kannst, Liebe sonntägliche Grüße vom ungezogenen, querköpfigen Andreas


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