Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Das Wort der Wahrheit “ von Ramona Benouadah

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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 02.05.2019

Liebe Ramona,
jene salbungsvollen Häupter täuschen die Menschen und spülen immer mehr Flüchtlinge in die westlichen Länder. Ein Teil davon entlädt ihren Zorn auf den Schultern jener zahlloser Menschen, die die Waffenlieferungen in die Kriegsgebiete des Profites wegen absolut nicht wollten. Daraus wiederum erwuchs die Spaltung der Menschen auch innerhalb unseres Landes. Ein brandgefährlicher Teufelskreis, der scheinbar nicht gebrochen werden kann. Oder doch noch?
Ein sehr guter Hoch emotionaler Text, der die Fragen aufwirft, was wir als einzelner Bürger dagegen tun können. Die Schwenkbereiche der Gefühlsschaukeln haben bereits beängstigend Höhen angenommen, sodass diese drohen, aus den Verankerungen gerissen zu werden!
Berührende Lyrik, wobei du die dramatischen Ausmaße stark in Worte gefasst hast!
LG. Michael

 

Antwort von Ramona Benouadah (04.05.2019)

Lieber Michael, wow, dein kluger Kommentar hat mich wieder sehr bewegt. Ich danke dir herzlichst. In allen Punkten stimme ich dir zu. Zu diesem kleinen Gedicht hat mich das Buch von Herrn Jürgen Todenhöfer, welches dich sicher auch interessieren könnte, inspiriert: "Die große Heuchelei: Wie Politik und Medien unsere Werte verraten". Jürgen Todenhöfer war in den Kriegsgebieten dieser Welt. Die Befreiungskriege des Westens haben nur Elend und den Tod gebracht. Sehr viele unschuldige Zivilisten wurden getötet, insbesondere Kinder, auch durch westliche Bomben. Herr Jürgen Todenhöfer finanziert mit dem Reinerlös aus dem Verkauf seines Buches Prothesen für syrische Kinder, die ihre Arme oder Beinen verloren durch die Bomben. Die Wahrheit kann man nicht totschweigen – wie Jürgen Todenhöfer in der Hölle des Krieges die Maskerade des Westens entlarvte. Liebe Grüße, Ramona


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 29.04.2019

Liebe Ramona,

Kriege sind das größte Verbrechen in der Geschichte der Menschheit. Vielleicht ist es gottgewollt, dewnn kriegerisch war der Mensch vom Anbeginn und Gott hat ihn in seiner Weisheit nun einmal erschaffen. Ich antworte, als überzeugter Pazifist mit diesem Gedicht.

Blutige Ernte

Das Schlachfeld ist still und verlassen,
verhallt ist der Trompetenschall.
Tote Krieger, die verblassen
auf dem Wege nach Walhall.

Krampfhaft hält eine Totenhand
den Schaft der Fahne, der zerbrach.
Das Fahnentuch im gelben Sand
neben ihm am Boden lag.

Junges Blut, das hier vergossen
tränkte dieses dürre Land.
In Rinnsalen ist es geflossen
bis an des Flusses nahen Strand.

Der toter Hauptmann, starr und steif
gab den Befehl zum Schießen.
An seiner Hand den Ehereif,
der Kopf zu seinen Füßen.

Hier und dort noch stummes Zucken,
die Schmerzensschreie sind verhallt.
Große Augen leblos gucken,
und kein Kampfruf mehr erschalt.

Immer wieder rufen die Trompeten
zur Ehre für das Vaterland.
Waffensegnung mit Gebeten
und mit der Bibel in der Hand.

Sind die Schlachten dann geschlagen,
und Freund und Feind im Tod vereint.
Sie hätten sicher sich vertragen
und nieman hätt um sie geweint.

.

 

Antwort von Ramona Benouadah (29.04.2019)

Mein Lieber Karl-Heinz, wow, ich bin immer wieder aufs Neue sehr beeindruckt von deiner Gabe des Dichtens. Ich fühle mich sehr geehrt, dass du mir dein starkes Gedicht hier postest. Es ist mir auch eine Ehre, dich zum Lyrik-Freund habe zu dürfen. Du bist eine Bereicherung für mich und für das gesamte Forum. Du schreibst mir aus der Seele. Ich danke dir herzlichst. Liebe Grüße, Ramona


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 29.04.2019


Liebe Ramona,

als Kommentar möchte ich dir ein Gedicht
von 1985 senden. Mehr ist für mich dazu
auch heute nicht zu sagen. Die weltweiten
Entwicklungen bestürzen mich sehr.
Wenn die Menschen doch die Liebe schneller
lernen würden...

Liebe Grüße sende ich an dich - Renate


MENSCHWERDUNG

Es ist schön, ein Mensch zu sein
Es ist schwierig, ein Mensch zu sein
Es ist verzehrend, ein Mensch zu sein
Es ist mutig, ein Mensch zu sein
Es ist eine Aufgabe, ein Mensch zu sein

Es ist Liebe, Mensch zu werden

© Renate Tank
28.01.1985

 

Antwort von Ramona Benouadah (29.04.2019)

Liebe Renate, auch dir danke ich herzlichst und auch bei dir fühle mich geehrt, dass du mir immer persönliche und schöne Gedichte postest als Kommentar. Ich teile deine Bestürzung! Liebe Grüße, Ramona


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 29.04.2019

Liebe Ramona,
dein Gedicht hat mich sehr berührt und leider nehmen die Kriege
kein Ende und letztendlich leiden und sterben Menschen, die mit
diesen Gräultaten nichts zu tun haben.

So lange Profit mit den Waffen gemacht wird, wird das Elend
auch kein Ende nehmen und Menschen müssen dafür ihr Leben
lassen.
Danke dir auch für den Buchtipp.

Liebe Grüße von Hildegard

 

Antwort von Ramona Benouadah (30.04.2019)

Liebe Hildegard, vorweg, du siehst zauberhaft aus. Du hast so ein schönes Lächeln. Ich freue mich sehr von dir zu lesen. Für deine jahrelange Treue bedanke ich mich sehr herzlichst. Du findest immer die richtigen Worte zu meinen Gedichten. Sehr liebe Grüße, Ramona


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Paule (paul-uhlweb.de) 29.04.2019

Ja - schrecklich!
Doch Du solltest Dir auch schöne Gedanken machen, Ramona...

 

Antwort von Ramona Benouadah (30.04.2019)

Lieber Paul, herzlichsten Dank, mein lieber Paul, deinen weisen Rat werde ich natürlich befolgen. Die nächsten Tage schreibe ich was Schönes. Aber das Schreiben ist meine Art und Weise auch "Schreckliches" zu verarbeiten. Liebe Grüße, Ramona


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freude (bertlnagelegmail.com) 28.04.2019

Der schwarze Rauch wird weiter ziehen,
wo sonst die schönen Blumen blüh'n,
und unter dem Geröll die toten Kinder liegen,
kann man nur Grauen, Unverständnis kriegen.

Ramona, nur Macht und Geld zählt auf der Welt.
LG Bertl.

 

Antwort von Ramona Benouadah (28.04.2019)

Lieber Bertl, ich danke dir herzlichst für deinen Kommentar. Ich stimme dir zu. Und tatsächlich wurden noch einige tote Kinder, in den Trümmern gefunden, die man wohl übersehen hatte. Es ist absolut grausam. Ich kann dir nur das Buch: "Die große Heuchelei: Wie Politik und Medien unsere Werte verraten" von Herrn Jürgen Todenhöfer empfehlen. Er war vor Ort, in den Kriegsgebieten. Liebe Grüße, Ramona


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