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„Zurück“ von Ingeborg Henrichs

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freude (bertlnagelegmail.com) 30.04.2019

...ja Ingeborg, die Hoffnung stirbt zuletzt und schließlich wird man immer reifer.
Eine gN8 und lG, Bertl.

 

Antwort von Ingeborg Henrichs (30.04.2019)

Das stimmt, Bertl, Hoffnung und Reife relativieren viele Erfahrungen im Leben. Dankeschön und LG zu Dir , Ingeborg


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 30.04.2019

Liebe Ingeborg,
ich versuche mich mit den Worten,
die Gedanken zurück zu dir.
Das Gestern verschlingt den Gedanken
und der Morgen meint, ihn nicht mehr zu kennen.
Was vergangen war, kommt nicht zurück
und nur die Hoffnung auf alles bestärkt uns.

Jeder versucht auf seine Art dein Gedicht
zu verstehen und zu entwirren.

Schicke dir hoffnungsvolle sonnige Grüße von
Hildegard

 

Antwort von Ingeborg Henrichs (30.04.2019)

Das lyr.Ich findet keine Ruhe, Gedanken kreisen weiter. Der Umgang und die Einordnung von durchlebten Erfahrungen lässt sich nicht immer ohne Irritationen bewerkstelligen. Herzlichen Dank, liebe Hildegard, für Deine interessante Einschätzung zum Text. LG Ingeborg


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 30.04.2019

Liebe Ingeborg,

manchmal verliert man sich ohne es zu bemerken, daher ist der Gedanken Kreiselspiel so wichtig, dort ist das Suchen erfolgreich, wenn auch nicht sofort, doch eine Rundung gibt alles. Ausbrechen spielt sich innerhalb aus, das lyrische Ich spielt sich selbst bis zur Selbstfindung. Zurück zu mir. Tolle Gedanken!

Liebe Grüße Dir von Margit

 

Antwort von Ingeborg Henrichs (01.05.2019)

Liebe Margit, für Deine vertiefenden Ausführungen möchte ich mich herzlichst bedanken. Freut mich, dass Du den Text so aufgefasst hast. Liebe Grüße in den Maifeiertag von Ingeborg


Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 29.04.2019

Werte Ingeborg,
für mich eine Ode auf den Augenblick!
Aus den Krallen des Gestern
zurück in die Unendlichkeit des Augenblicks,
in die Fülle des Augenblicks!
Ohne die Fata Morgana einer Hoffnung
einfach präsent sein im Sein!
Und unwiederbringlich ist es,
das Sein, denn es gebiert
sich selber immer wieder aufs Neue:
allein im Augenblick,
wenn wir ihn denn geschehen lassen!
(Es wäre mir wohl lieber,
wenn du Satzzeichen setzen würdest:
mich engen sie nicht ein).
... Wie auch immer: ich danke dir: August

 

Antwort von Ingeborg Henrichs (30.04.2019)

Danke, lieber August, für Deine facettenreiche Betrachtung. Manches bleibt, obwohl unwiederbringlich, unerledigt und schafft sich im Augenblick den Weg zurück in ein Jetzt, das Dilemma des lyr.Ichs hier. Der Verzicht auf Satzzeichen sollte ua den Inhalt , Gedanken kreisen, unterstützen. Herzlichst grüßt Dich Ingeborg


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 29.04.2019


Mit jeweils den Worten:
"Zurück zu dir"
fangen für mich drei Strophen an,
deren Sinn ich evtl. entschleiern kann,
wenn ich sie mir getrennt erlese.

Die SEHNSUCHT summte einst das Lied
vom "Zurück".
Die Vergangenheit will sie sich einverleiben.

Die Zukunft, die auch mitschwingt im Reigen,
will die Hoffnung der Vergangenheit zerreiben.

Vergangenheit und Zukunft begegnen sich also im Kampf.
Für die Gegenwart wird das zum völligen Krampf.
Hier behindern sich alle zeitgeschlossenen Gedanken
und lassen die Gegenwart kraftlos wanken.
Die SEHNSUCHT sieht ein: es kann nie mehr sein...

Es ist wieder einmal ein Versuch, liebe Ingeborg.

Liebe Grüße sende ich dir spät am Abend - Renate

 

Antwort von Ingeborg Henrichs (30.04.2019)

Ein lesenswerter, gehaltvoller Versuch, liebe Renate. Das lyr. Ich findet oder kann keinen geraden, einfachen Weg im Umgang mit den durchlebten Erfahrungen, mit Sehnsucht und deren Verarbeitungen finden. Es bleibt eine Unruhe bestehen. Gedanken kreisen.Vielen Dank fürs intensive Einlassen und LG zu Dir von Ingeborg


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