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„Geschärfte Blicke“ von Michael Reißig

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FranzB (eMail senden) 10.05.2019

Schön zu lesen Michael! Doch diese Wahlplakate verachte ich! Zu viele Schaumschläger dabei! Grüße Dir der Franz

 

Antwort von Michael Reißig (10.05.2019)

Lieber Franz, das wollte ich damit auch zum Ausdruck bringen. Nicht umsonst habe ich diese Plakate bei der Bildbearbeitung unscharf gemacht, weil die Aussagen viel zu allgemein sind. Den mangelnden Durchblick dieses Klientels wollte ich damit zum Ausdruck bringen, aber auch, dass sich die Blicke zahlloser Wähler in Bezug auf die Wege in die Zukunft sichtbar geschärft haben. Denn auf einem Wahlplakate würde bezahlbare Wohnraum versprochen, ein Problem das ja auch in Dresden akut geworden ist. Die Bürger haben schlichtweg das Vertrauen in die Politik verloren! Versprechen und deren Einhaltung sind zwei völlig verschiedene Schuhe! Ich danke dir für den sehr guten Kommentar! LG. Michael


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freude (bertlnagelegmail.com) 09.05.2019

...Michael, das nenn ich Lyrik vom Feinsten!!!!!!!!!!!!!!!
LG Adalbert.

 

Antwort von Michael Reißig (10.05.2019)

Lieber Adalbert, mit diesem Thema habe ich mir gewagt, ein heißes Eisen in die Hand zu nehmen, habe daher mit Absicht die lyrische Variante gewählt! Kurz nachdem ich das Foto bei Facebook gepostet hatte, erhielt ich eine Mitteilung, die verlautbaren ließ, das bei Verstößen gegen die Gemeinschaftsrichtlinien das Foto entfernt werden Könnte! Ich bin aber der Meinung, dass dies noch mit der Meinungsfreiheit gedeckt sein müsste, weil ich ja mit der Unschärfe der Gesichter auf den Wahlplakaten nur zum Ausdruck bringen wollte, dass die Politik vom Bürger als undurchsichtig wahrgenommen wird und die Menschen mit immer größerer Schärfe diese Probleme zu spüren bekommen. Die geschärften Blicke richten sich ja auch auf die Wege in die Zukunft. Und das in Bezug auf Deutschland aber auch auf Europa. Ein großer, hell leuchtender Stern, kann nur dann gedeihen, wenn auch die Belange der kleineren Mitglieder stärker berücksichtigt werden, aber auch die Sorgen jener Menschen in jenen langjährigen Mitgliedsstaaten, die die Probleme hinsichtlich der EU- Osterweiterung ausbaden mussten. Aus meiner Ansicht ist Europa ineinander verwuchert, nicht aber zusammengewachsen. In vielen Ländern machte sich das Gefühl breit, dass Deutschland und Frankreich allein entscheiden und sie als "Kleine" nicht ernstgenomnen würden. Das nur zur Klärung zur Situation! Zum Glück wurde mein Foto noch nicht entfernt, wobei ich mir erhoffe, dass dies nicht noch geschehen wird! Ich danke dir, lieber Adalbert, für die anerkennenden Worte und ich wäre hoch erfreut, wenn sich trotz der Brisanz dieser Problematik noch andere Leser dazu äußern würden.,obwohl mir klar ist, dass dies heutzutage auch etwas Mut erfordert. Die Warnung nach dem Posten meines Fotos hat dies nachhaltig bewiesen! LG. Michael


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