Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Und als ich“ von Aylin .

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 27.05.2019

Tief berührend, liebe Monika. Könnte für einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier geschrieben sein. Die Hinterbliebene jedoch darf nicht hadern, sondern hoffen. Denn das Leben geht weiter. Herzlichst RT

 

Antwort von Aylin . (27.05.2019)

ja, lieber Rainer, mein geleibter Janosch - Dackel ist vor 2 Wochen mit fast 14 Jahren gestorben. Das geht richtig rein... Hoffen, naja. es bleibt eine Lüücke, die nicht zu füllen ist. LG und danke von einer sehr traurigen Monika


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 26.05.2019

Liebe Monika,
wie traurig ist diese Vergänglichkeit, wenn man selber am Leben hängt und keinen spirituellen Trost hat. Das mit der Lücke und der Brücke könnte von mir sein (den Reim meine ich jetzt nicht). Dass du trotz allem die Blumen gießt, erinnert mich an Luthers Spruch vom Apfelbäumchen. Das ganze Gedicht wird hochaktuell, wenn man es nicht metaphysisch ließt.
Liebe Grüße von Andreas

 

Antwort von Aylin . (26.05.2019)

ich danke dir für deinen Kommi, lieber Andreas. Wenngleich inspiriert von meiner tiefen Trauer um meinen Hund, handelt es sich hier um ein Lyrickich, also eine fiktive Person. Ich habe durchaus spirituellen Trost-lächeln von Monika


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 26.05.2019


Je mehr man darüber nachdenkt,
desto mehr wird bewusst,
dass jede Sekunde den Schritt
in den Tod bedeuten kann. Wir
kommen ihm ja auch jeden Tag näher...
Es ist mitunter ein aufwühlendes
Gefühl. Manchmal ist es nur die Vorstellung
eines tiefen Schlafes...
Ich weiß um meinen Weggang und ver-
richte alle Aufgaben, die mir das Leben
stellt! Da liegt doch eigentlich ein
Widerspruch drin; es müsste uns doch
völlig irreal vorkommen und noch dazu
ohne Sinn...
Ja, wenn man keinen Sinn mehr "über
den Tod hinaus" erkennen oder glauben kann,
dann bleibt diese wichtige menschliche
Frage wirklich leer im Raum stehen, was
bedrückend ist. Gut, wer an das LEBEN
über den Tod hinaus glauben kann, denn
als SPEKTAKEL sind wir gewiss nicht hier
gewesen.

Liebe Gedankengrüße kommen zu dir - Renate

 

Antwort von Aylin . (26.05.2019)

ja,iebe Renate, du hast völlig recht und genau das sagt das Gedicht. Die meisten Thesen für ein Leben nach dem Tod sind religiös geprägt und genau da liegt das Problem. Wer nicht religiös ist, wobei ich den Buddhismus, der sicb ja anders versteht, auch mal als eine Religion sehen möchte, der hat im Grunde eine Sinnfrage. Ich persönlich glaube daran, dass die Seelen sich weiter entwickeln und wiedergeboren werden. Ein leven also nur eine einzige Etappe darstellt. Ich glaube dies, obwohl ich christlich geprägt und erzogen bin und an Gott glaube. Aber keiner Religionsgemeinschaft mehr angehöre.Dies ist für mich kein Widerspruch. Hier aber wollte ich einmal die Sicht eines Menschen aufzeigen, der dies nicht tut. Danke dir und lG von Monika


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freude (bertlnagelegmail.com) 26.05.2019

...Monika, das ist, glaube ich, nichts anderes als die Midlife-Crisis. Sie kommt und vergeht wieder.
GN8 und lG, Bertl.

 

Antwort von Aylin . (27.05.2019)

nein, lieber Bertl, das ist die Trauer um meinen verstorbenen Hund... LG von Monika


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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 25.05.2019

Liebe Monika,
Die Blüten sind traumhaft schön, haben aber nur ein sehr kurzes Leben. Und dieses wird uns immer wieder bewusst, wenn die Blüten sterben, was auch einen Bezug zum eigenen Leben darstellt. Das stimmt einem nachdenklich.
Eine wunderschöne Reise in die Welt voller Gedanken, die die Wege des Lebebs uns vor Augen führen!
LG. Michael

 

Antwort von Aylin . (26.05.2019)

danke, lieber Michael. LG von Monika


tryggvason (olaf-lueken2web.de) 25.05.2019

Vergangen bleibt vergangen.
Ins Herz ist es eingegangen.
Wie schön !
Herzliche Grüße
Olaf

 

Antwort von Aylin . (26.05.2019)

Ja, und da bleibt sie auch. Lieben Dank, Olaf und lG von Monika


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