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„Wir sind mehr“ von Anita Namer

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Tensho (eMail senden) 30.05.2019

Liebe Anita, dein Gedicht muss man mehrfach lesen und natürlich darüber nachdenken. Das Kommen und das Gehen sind zwei bedeutende Augenblicke. Darin sind die Menschen gleich. Das Zwischendurch nennt sich Leben und das ist für alle Menschen sehr verschieden. Betrachtet man es rational und nur von der materiellen Seite, dann sind am Anfang und am Ende die Hände leer, nichts war, nichts bleibt. Glaubt man an einen Gott, dann stehen am Ende Erfahrungen, die uns nicht verlassen werden. Hängt man einer Religion oder Auffassung von Wiedergeburt an, dann liegen die Karmafäden bereits beim Kommen in den Händen und beim Gehen ist es nicht anders. In diesem Sinne wären die Menschen nicht so ganz gleich in jenen beiden Augenblicken. Dieses "Jetzt" erschüttert unseren herkömmlichen Glauben an die Zeit und an Planbarkeit eines Lebens in ihr.
Man könnte hierzu viel schreiben. Besser ist es, dein Gedicht noch einmal zu lesen, um es hernach auf sich wirken zu lassen.
Liebe Feiertagsgrüße, Bernhard

 

Antwort von Anita Namer (30.05.2019)

Lieber Bernhard, ein Thema, über das meist nicht geredet wird. Ich glaube, dass der Tod zum Leben gehört - und je mehr ich mich mit ihm anfreunde, umso intensiver wird mein Leben. Du weißt, aus welchem Anlass ich diesen Text schrieb. Ich bin wie du der Meinung, dass wir unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Erinnerungen mitnehmen....Wir alle sind in diesen Augenblicken "Energie" und hier sind wir gleich. Energie - vielleicht mit unterschiedlichen Schwingungen... Wie mag die Ewigkeit aussehen? Vielleicht sieht sie so aus, wie jeder sie sich vorstellt? Dann wäre mancher ewig tot - ein anderer würde immer wieder geboren werden, ein nächster würde vielleicht auf anderen Planeten eine komplett neue Existenz beginnen und und und.... Keiner weiß es, wir alle rätseln. Manchmal spiele ich hier mit meiner Phantasie und den Möglichkeiten. Vielleicht gehört auch das zum Spiel des Leben. Ich stelle mir vor, alles erlebt eine stete Veränderung, auch wir. Wie auch immer sie aussehen mag. Liebe Vatertagsgrüße, ich hoffe, bei dir scheint auch die Sonne so schön wie hier, Anita


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