Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Braunalgen“ von Roland Drinhaus

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Goslar (karlhf28hotmail.com) 15.07.2019

Lieber Roland,

was es nicht alles gibt. Die Meere scheinen Schuttplatz für alles sein. Man sprach von fliegenden Teppichen, nun auch noch schwimmende.

Sehr interessant dein aktuelles Gedicht.
Herzlich Karl-Heinz

 

Antwort von Roland Drinhaus (15.07.2019)

Lieber Karl-Heinz. Ja, das ist schon ein Dingen mit dieser schwimmenden Plage. Je nach Alge, gibt es die ja auch noch in den Farben rot und blau.... da kann man mal abwarten, ob uns die Evolution vielleicht mal einen bunten Teppich webt.... aber dann bitte geruchlos.... ein guter Ersatz für Eisberge sind diese Algen auf jeden Fall nicht. Danke sagt Roland und sendet freundliche Grüße zu einem hoffentlich guten Wochenstart.


rnyff (drnyffihotmail.com) 13.07.2019

Gut und bestens formuliert. Erinnert mich an den Murtensee hier im Seeland. Wenn es sehr heiss wird -längere Zeit- bilden sich ähnliche Algen und das Wasser wird rotgefärbt und heisst dann Burgunderblut. Kommt aus der Geschichte der Burgunderkriege - Murtenschlacht - als die Schweizer ihnen so richtig aufs Dach gaben. Lieber Gruss Robert

 

Antwort von Roland Drinhaus (14.07.2019)

Hallo Robert. Danke für's Lob.... mein 750. Gedicht habe ich diesmal vorher sogar ein wenig recherchiert; denn solch aussergewöhnliche Vorgänge wecken immer mal wieder meine Aufmerksamkeit.... deshalb bin ich inzwischen auch wieder bei Twitter aktiv. Das Algenproblem ist im Allgemeinen ein recht großes und verbreitetes, daß man auch schon in der Adria und wie du richtig bemerkst in vielen Seen beobachten. Ausser Rotalgen gibts da z.B auch die giftigen Blaualgen. Beim Thema Burgunder denke ich übrigens nicht zuerst an die Kriege, sondern an den leckeren Burgunder Rotwein.... guck vielleicht nochmal nach, ob die Rotfärbung nicht sogar daher abgeleitet ist? Es könnten natürlich auch die angesprochenen Kriege sein.... aber Wein ist das schönere Thema ;-) . Man liest sich hoffentlich bald wieder. L.G. Roland


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Lyrikus (eMail senden) 13.07.2019

Hoffentlich wird´s nicht so schlimm enden...
lieber Umweltschützer Roland.
Mir ist der Micro-Platikmüll-Teppich in
fast allen Weltmeeren ein größerer
"DORN im Auge"...der Nahrungskreislauf
endet meist in unseren eigenen Mägen :-(((
Prima, dass du solche Problematik sehr bildhaft
in Reimform gebracht hast...!
Herzl. gehandicapte + schmerzhafte Morgengrüße
vom gestern gestürzten Bahnpendler Jürgen
P.S.: werde 3 Wo. wg. Schulterschmerzen
zuhause bleiben müssen...AUA!

 

Antwort von Roland Drinhaus (14.07.2019)

Lieber Jürgen. Diese Thematik mit dem Plastik ist leider eine ganz andere, als die Geschichte mit den Braunalgen. Letzteres bildet nur einen Teppich und stinkt; ist eher biologischen Ursprungs. Das Plastik hingegen bildet in manchen Regionen riesengroße Inseln (was auch mal ein Gedicht wert wäre) und (leider weitaus schlimmer) zerkleinert sich in mikroskopisch kleine Kügelchen, so daß diese keiner mehr aus dem Meerwasser herausbekommt. Auch zu dem Thema hab ich irgendwo schon erste Zeilen irgendwo herumliegen.... jedoch sind diese kritischen Themen auch in unserem Forum ein Problem, das lieber verdrängt als kommentiert wird. Ohjeh... dann bist du gestürzt? Sehr übel.... ich wünsche dir dahingehend gute Besserung und freue mich gerade, daß ich es auch noch schaffe, Kommentare zeitnah zu beantworten.... hihi. Man ist ja immer bestrebt, sich bessern zu wollen. Somit schliesse ich meine Gedanken an dieser Stelle erstmal ab und danke dir ganz herzlich für deinen diesmal zwar ungereimten, aber doch recht ansprechenden Kommentar und verbleibe wie immer mit allerbesten Grüßen ins Schwabenland.


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 12.07.2019

Lieber Roland,
für mich ist es mit den Braunalgen wirklich ein Phänomen,
wenn ich es so ausdrücken kann. Ein sehr gutes Gedicht.
Meinen Glückwunsch zu deinem 750. Gedicht und freue
mich auf noch viele mehr von dir zu lesen.
Liebe Grüße von Hildegard

 

Antwort von Roland Drinhaus (14.07.2019)

Liebe Elin. Ich wurde bei Twitter auf die Algenplage aufmerksam und recherchierte dann zunächst..... u.a. auf der Nachrichtenseite der ARD, wo man sich den Nachrichtenbericht darüber (Freitag vor einer Woche genau) noch einmal ansehen kann. Dieses "Phänomen" wie du es durchaus korrekt bezeichnest, besteht bereits seit 8 oder 9 Jahren und inzwischen hat sich dieser Algenteppich auf dem Atlantik so ausgedehnt, daß man sagen muß (leider) daß diese Plage in den betroffenen Regionen nicht so einfach folgenlos wieder verschwinden wird (ähnlich wie beim Thema Plastik, welches Jürgen in seinem Kommi angesprochen hat). Ich denke dazu, daß es global eine Menge von Problemen gibt, bei denen man sich vor Augen führen muß, daß sie nicht so schnell und einfach lösbar sind.... es ist besser einfach nicht zu lange darüber nachzudenken. Lieber stelle ich diese Probleme in Gedichtform einfach so dar, wie sie sind..... die Schreiberei im Internet ist mir inzwischen auch ans Herz gewachsen, so daß ich optimistisch bin, daß ich, solange ich gesund bleibe, sicherlich noch so manches Gedicht (und seit ich bei Twitter bin bald auch wieder mehr Weisheiten) über das 750. hinaus hier noch vorstellen darf. Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar. L.G. Roland


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