Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Der behinderte Sohn“ von Sieglinde Zwick

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Margitta (margitta.langegmx.net) 25.07.2019

Liebe Sieglinde,

ein wunderbar geschriebenes Gedicht! Genau so wie Du über das Leben mit
deinem Sohn geschrieben hast, hatte ich das GLÜCK mit geistig und körperlich
behinderten Erwachsenen , über Jahre in der Theatergruppe "Phönix" spielen zu dürfen. Es war faszinierend mit welcher großen Freude die "Schauspieler" bei der Sache waren. Welchen Ehrgeiz sie entwickelten! Die, die sprachlich eingeschränkt waren, bekamen eine stumme Roll z.B. als Baum.
Wir nahmen mehrmals an den - Internationalen Amateurtheatertage Hanau - teil.
Führten u.a. "Reineke Fuchs" frei nach Goehte auf, Schneewittchen,
Dschungelbuch und viele andere Stücke auf. Natürlich alles in Kostümen.
Die Resonanz der Zuschauer war überwältigend. Die Freude der Schauspieler
riesengroß.
Es war eine schöne und bereichernde Zeit!

Dir und Deinem Sohn wünsche alles Gute!

Märchenhafte Grüße
Margitta



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Stiekel (Rene.Berggmx.de) 25.07.2019

Liebe Sieglinde,

behinderte Kinder haben oft ihren ganz eigenen Charme. Gerne las ich dein Gedicht und wünsche euch Beiden noch viele freudige Momente im Leben.

Liebe Grüße
Sabine


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FranzB (eMail senden) 25.07.2019

Liebe Sieglinde. Deine Gedanken haben mich sehr bewegt und vorab, da wünsche ich Dir und Familie viel Freude mit dem Sohn und sie sind wahrlich besondere Menschen, die ich persönlich sehr mag! Sie zeigen im Alltag zu oft dies, was andere Menschen schon lange verlernt haben, „Freude am Leben und vor allem Gefühl“! Es ist nicht wichtig im Leben was andere Menschen denken, wichtig ist die Beglückung, die man immer wieder selbst erfährt! Viele liebe Grüße Dir und Deinem Sohn von Franz und dies auch im Namen von meiner Ehefrau


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Minka (wally.h.schmidtgmail.com) 25.07.2019

Liebe Siglinde,
ein Gedicht, das ich hätte geschrieben. Wir "hatten" einen Sohn mit Downsyndrom. Er war so, wie Du Deinen Sohn beschreibst. Ein Sonnenschein für alle. doch es gab auch viel Traurigkeit und Arbeit mit ihm.
Man sagt ja, dass sie ein Geschenk sind. Es ist so, aber auch oft eine grosse Last. Als unser Oliver geboren ist(1968) war alles noch etwas ein Tabu, und es gab kaum Hilfe.
Jetzt ist unser Schatz im letzten Jahr verstorben. Er war erst 49 Jahre. War Demenz geworden und hatte dann eine Lungenentzündung. Wir waren bis zuletzt bei ihm. es ging ihm so schlecht, dass ich dann gesagt habe: bitte Oliver sterbe dann geht es dir besser. Du wirst es nicht glauben, er machte noch einen Atemzug und war gestorben. Ein Rätsel!
Alles Gute für Dich und Deinen Sohn!!!!!!!!
Herzlich Wally

 

Antwort von Sieglinde Zwick (25.07.2019)

liebe Minka, du hast natürlich Recht. Behinderte Menschen sind immer auch eine große Belastung. Aber manchmal, da will ich mich einfach weigern diese Belastung wahrzunehmen. Da sehe ich was mir dieser wunderbare Sohn alles zu geben hat und welche Türen er in mir öffnet. Danke für deinen Kommentar hat mich sehr berührt. Herzliche Grüße Sieglinde


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