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„Verdun Requiem “ von Alexander Löblein

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FranzB (eMail senden) 08.08.2019

Nicht nur „Verdun“ war die Hölle auf Erden, da gibt es noch unsagbar viele Namen wie „Sedan“, „Stalingrad“ und noch viele andere. Doch richtig, wer sich in heutiger Zeit „Verdun“ anschaut, der kann ganz gering erahnen was dort geschah und dennoch, schön wenn man an diese Hölle erinnert! Ich habe viel über Verdun gelesen und auch vieles schon gesehen und kann mir vieles wahrlich an Schrecken bildlich vorstellen. Als Fazit, „nie wieder Krieg“ und viele Grüße von mir! Franz

 

Antwort von Alexander Löblein (08.08.2019)

Hallo FranzB! Daß es der Orte mehrere gibt, dessen bin ich mir wohl bewusst. Mehr oder weniger grausame, entsetzliche und eigentlich unbeschreibbare. Dennoch hebe ich den Blick durch die "Brandmauer des Nationalsozialismus" auf ein Ereignis, das im deutschsprachigen Raum wenig bis keine Beachtung findet. Ich habe die diversen Schlachtfelder des 1.WK besucht. Das Gedicht ist eine Verbeugung vor den Menschen, die umgeben von den großartigsten Kathedralen der Welt in einem höllischen Inferno ihr Leben lassen mussten. Selbst die Steine, aus denen die Kathedralen gebaut wurden, wurden unter der Wirkung der Geschosse zu tödlichen Schrapnellen. Diese Kulturdifferenz versuche ich einzufangen. Historie kann man sich anlegen, literarische Verarbeitung jedoch bedarf anderer Kriterien, die im glücklichen Fall über Phrasen hinausreichen.


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