Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Roland Drinhaus anzeigen.
Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie Offene Fragen lesen
Roland Drinhaus (10.09.2019):
Lieber August. Zuerstmal ganz herzlichen Dank für deinen
nachträglichen Kommentar. Es ist einerseits schön, auch
nachträglich soviel Zustimmung zu meiner Sichtweise dieser
Thematik zu erhalten und ich freue mich, daß du eine
ähnliche Einstellung hast wie ich.... andererseits bin ich mir
bei vielen Kommentaren noch immer nicht sicher, ob
überall die Ernsthaftigkeit dieser Thematik richtig angekommen
ist (aber ich wiederhole es gerne nochmal): Was bei der
Erwärmung unseres Planeten vor sich geht, ist beileibe keine
Krise, sondern der Beginn einer Schlussphase einer
langjährigen Entwicklung, die am Ende einen sehr
dynamischen Verlauf darstellen wird -praktisch unumkehrbar:
Leider auch nicht durch viele kleine Gedanken und Taten.
Es tut keinen Unterschied, ob ein ganzer Staat oder
Kontinent nun Plastiktüten verbietet, um danach zu hoffen,
daß die Erwärmung irgendwie aufhört. Man dürfte mit
derselben Zielsetzung genausogut einen Kühlschrank ins
Weltmeer werfen um zu hoffen, daß nun deshalb wieder
Eisberge wachsen. Denn führe dir einfach die Situation vor
Augen: Die Natur schaltet um.... von kalt auf warm. Dieser
unumkehrbare Zustand ist für die Natur normal; die Welt
erwärmt sich mit tatkräftiger Hilfe des Menschen und es
begann zur Jahrhundertwende zum 19. (!) Jahrhundert mit
Beginn der Industrialisierung (denn ich kenne noch die
Schilderungen meines Opas aus meiner Kindheit, als er
die Winter von ganz früher beschrieb). Um an so einer
Situation etwas ändern zu können, müssten meines
Erachtens etwa 75% der Lebensgewohnheiten aller
Menschen global geändert werden -unmöglich! Das weiß
jeder, doch niemand spricht es aus. Aber soweit so klar,
lieber August; uns beide werden die genannten Auswirkungen
nicht mehr aus der Welt kegeln; es dauert noch mindestens
100 oder 200 Jahre. Und deshalb ist es die Aufgabe von
uns Autoren, die Menschen genau darauf hinzuweisen und
vorzubereiten; und in unser beider Fall durchaus auch mit
einer fröhlichen und offenen Lebensweise. In dem Sinne
sende ich dir beste Grüße und freue mich, wenn ich bald
hoffentlich auch bei dir mal wieder nachlesen kann.
Herzlichst, Roland
Roland Drinhaus (12.08.2019):
Liebe Hildegard. Deinen so guten Wünschen schliesse
ich mich sehr gerne an. Die Hoffnung stirbt (wenn sie
stirbt) bei alldem zuletzt. Und unseren Lebensmut und
eine gute innere Lebenseinstellung darf man sich
sowieso nie nehmen lassen. Herzlich grüßt dich lieb,
der Roland
Roland Drinhaus (12.08.2019):
Lieber Jürgen. Es ist eben wie es ist.... und das
schlimme ist: Die Zeit in der man die sich nun
anbahnenden Vorgänge hätte wenden können ist
bereits seit längerem verstrichen. Wir müssen es
mit Heldenmut tragen, lieber Jürgen; denn
letztendlich erleben wir zwei diese Entwicklung
nur in ihrer Anfangsphase; aber auch das ist
schlimm genug. Lass es uns wie alle angehen...
Augen zu und immer fröhlich sein.... denn Humor
ist grundsätzlich immer die beste Medizin. Ich
wollte übrigens neulich einen schlauen Menschen,
einen Chemiker um Rat fragen.... doch ich bekam
keine Verbindung. Dann wollte ich stattdessen
einen andern Kumpel, einen DJ fragen.... doch:
Der hatte direkt aufgelegt! Dann blieb mir als
letztes noch Spiderman anzurufen.... aber ob
du es glaubst oder nicht: Der hatte kein Netz!
Siehste! So geht es mir.... ich danke dir ganz
herzlich für deinen Kommi und sage einfach,
bis bald, altes Haus! Beste grüße für dich und
deinen VFB! Bald rollt der Ball wieder! Ist das
nicht toll? L.G. Roland
Roland Drinhaus (12.08.2019):
Lieber Paule. Ob es ein Trost für mich ist, daß die
Saurier auch einfach ausgestorben sind, mag ich
gerade mal in Frage stellen.... denn die Saurier
kannte ich ja nicht persönlich.... bzw. die die man
zu Karneval sieht sind leider auch oft nur blau, hihi!
Für mich bedeutet es ein Trost, daß ich wohl
behaupten kann, daß ich die ganz kritische Phase
dieser Naturvorgänge in Form von zu hohen
Meerewasserständen nicht mehr erleben werde;
und zum Trost für dich: Du sicher auch nicht mehr.
In dem Sinne lass uns das tun, was wir zu tuen
verstehen: Nämlich mahnen und warnen. Wir
müssen versuchen alle zu erreichen; besonders
auch diejenigen die es betrifft: Die jungen
Menschen. L.G. Roland und danke für den
zustimmenden Kommentar.
Roland Drinhaus (12.08.2019):
Lieber Bertl. Der Begriff Krise ist genau das, was
ich in diesem Gedicht aufs Korn genommen habe.
Und auch richtig: Geld kann Krisen tatsächlich
verhindern oder eindämmen und die Reichen sich
damit schützen. Soweit so gut (?) Bei weitem
nicht..... der Klimawandel ist leider keine Krise.
Sie ist eine Entwicklungsstufe der Natur; eine
Reaktion auf Umweltsünden des Menschen. Ein
bislang langsamer Prozess, der inzwischen
ungeheure Dynamik entwickelt und im Prinzip
mit dem Wort "Zukunftskatastrophe" um einiges
exakter und drastischer bezeichnet ist. Und da
hilft dann auch kein Geld mehr, Bertl. Nun aber
trotzdem ganz liebe Grüße für dich und mein
herzlicher Dank für deinen Kommentar, vom
Roland
Roland Drinhaus (12.08.2019):
Lieber Karl-Heinz. Dein Kommentar gefällt mir sehr
und es ist schön, wenn wir bei diesem Thema einer
Meinung sind. Wie auch du bestätigst, gibt es hoch
im Norden offenbar viele Gegenden, wo es schon
seit Jahren so ist, daß jährlich Feuer ausbrechen.
Ein signifikantes Kennzeichen des Klimawandels ist
es aber, daß die allgemeine Intensität und Häufigkeit
dieser Vorgänge (ausser der Brände sind das ja auch
noch viele andere Symptome) extrem zunimmt. Ich
habe deshalb den viel zu milden Begriff "Krise" in
diesem Gedicht zum Thema gemacht und im Grunde
dadurch in Frage gestellt.... denn was da im Moment
vorgeht, geht über eine Krise leider hinaus. Aber: Es
ist und bleibt ein langwieriger Vorgang; wir beide
werden die allerschlimmsten Folgen sicher nicht mehr
erleben, doch wir tuen gut daran zu versuchen, den
Menschen vor Augen zu führen, was eigentlich
wirklich vor sich geht. Nochmals danke für den
tollen Kommentar und dir beste Wünsche für
Gesundheit, Lebensmut und Garten aus
Middle-Germany vom Roland. :-)
Roland Drinhaus (12.08.2019):
Lieber Robert. Der Begriff Krise ist genau das, was ich in diesem Gedicht aufs Korn genommen habe. Der Klimawandel ist leider keine Krise die kleiner wird. Sie ist eine Entwicklungsstufe der Natur; eine Reaktion auf Umweltsünden des Menschen. Ein bislang langsamer Prozess, der inzwischen ungeheure Dynamik entwickelt und im Prinzip mit dem Wort "Zukunftskatastrophe" um einiges exakter und drastischer bezeichnet ist. Und da hilft dann auch kein Geld mehr.
Ein Prozess der an Dynamik gewinnt ist übrigens auch das
Bewusstsein für die Situation: Es beschäftigen sich immer mehr Menschen damit und diskutieren teils noch sehr kontrovers. Man wird
sehen ob es noch etwas nutzt. Nun aber trotzdem ganz liebe Grüße für dich und mein herzlicher Dank für deinen Kommentar, vom Roland
Roland Drinhaus (12.08.2019):
Liebe Uschi. Es freut mich sehr, daß mein kritisches
Gedicht soviele Kommentare in unserem Forum
hervorgerufen hat und deiner zeigt mir, daß du die
Thematik richtig erkannt und eingeordnet hast. Ein
Kirchenlied besagt, daß wir Menschen nur "Gast auf
Erden" sind.... und diese Rolle erwartet auch das
entsprechende Benehmen und auch die entsprechende
Einstellung dieser Gäste. Wer es nicht kapiert, wird
leider früher oder später von der Natur vor die Tür
gesetzt. Schade eigentlich -doch es ist so. Ich danke
dir herzlich für die Wortmeldung und sende dir
allerliebste Grüße nach Wien (tolle Stadt in der du
lebst).
Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).