Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Über die Natur der Dinge (Lukrez ca. 99-55v. Chr.)“ von Robert Nyffenegger

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Robert Nyffenegger anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Glauben“ lesen

Bild Leser

freude (bertlnagelegmail.com) 11.08.2019

...Robert, "Glauben heißt nicht wissen", so gesehen hast du vollkommen Recht.
LG Bertl.

 

Antwort von Robert Nyffenegger (11.08.2019)

Danke Dir, Du hast Recht, ich glaube ich weiss nicht alles! Das könnte fast Wissen sein! Herzlich Robert


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 11.08.2019

Lieber Robert,
wenn ich auch nur für mich sprechen kann: Nach meiner Erfahrung sind Glauben und Wissen k e i n e Gegensätze! Ich höre auch immer wieder solche Schlagworte wie "die katholische Kirche im finsteren Mittelalter". Gelesen habe ich aber: Das Mittelalter hat 1000 Jahre gedauert, und diese Zeit wurde von den beiden großen Konfessionen damals (Katholische Kirche im Westen, Orthodoxe Kirche im Osten) massiv geformt. Diese Kirchen gründeten Universitäten (eine Erfindung des finsteren Mittelalters: Bildungsanstalten!) Unser Schulsystem geht noch heute darauf zurück. "Wer glaubt ist dumm" ist ein Schlagwort, und Schlagworte wie Meinungen gehören nicht zum Wissen und nicht zur Bildung. Übrigens: Die Kreuzzüge - so verwerflich sie immer gewesen sein mochten - waren von langen diplomatischen Phasen unterbrochen. Medizinisches Wissen aus dem Orient kam so nach Europa. Im Gegensatz zum Islam hat die europäische Welt dieses Wissen nicht verfallen lassen. Die Kreuzzüge können auch als erster Versuch zur Einigung Europas gewertet werden. Meine eigene Bildung fühlte sich für mich lange Zeit wie eine kompakte Masse an, die durch den Glauben erst erleuchtet und erhellt wurde, aber das ist eine persönliche Erfahrung. Ich hoffe, du nimmst mir meine Kritik nicht übel.
Liebe sonntägliche Schönwettergrüße von Andreas (der kürzlich sein 6. Büchlein veröffentlicht hat)

 

Antwort von Robert Nyffenegger (11.08.2019)

Danke Dir ganz herzlich für Deinen ausführlichen Kommentar, der mich sehr gefreut hat. Ich denke Du weisst, ich habe eine naturwissenschaftliche Ausbildung und da gibt es einen riesigen Unterschied zwischen Wissen und Glauben. Als Beispiel diene die Homöopathie. Wenn die Verdünnung sehr hoch ist, befindet sich darin nicht mal ein Molekül der Wirksubstanz, zum Beispiel Arsen, Du weisst dass es deshalb auch nicht wirken kann. Der Patient glaubt an die Wirkung und das genügt schon oft, dass es ihm besser geht. Das ist der sogenannte Placebo Effekt. Daneben hast Du Recht, wenigstens teilweise was die Kreuzzüge betrifft, die aber anderseits furchtbar gewütet haben und auch altes Kulturgut - wie heute der IS - zerstört haben. Das Christentum ist nach zweitausend Jahren in grossen Teilen längst nicht mehr zeitgemäss und wird verschwinden, so wie es mit allen anderen Glaubensrichtungen auch passiert ist. Aber jeder darf glauben, was er will und was ihn glücklich macht. Mein Spruch soll einzig und allein zum Nachdenken anregen. Herzlich Robert


Bild Leser

Alma Brosci (eMail senden) 11.08.2019

Robert, wenn es nicht so ein unpassendes Bild wäre: Du hast den Nagel auf den KOPF
getroffen! Außerdem....will man immer zurück zu Mammi und Pappi, weil man sich da so sicher
gefühlt hat! (Ver-) Entnagelte Grüße .... ihg

 

Antwort von Robert Nyffenegger (11.08.2019)

Danke Dir herzlich und es freut mich ganz besonders von Dir etwas zu hören. Deine Gedichte lese ich immer, ist für mich ein Muss. Sie sind von bester Qualität und oft geben sie mir Anlass darüber zu sinnieren und vielleicht den Nagel auf den Kopf zu treffen. Auch Dein letztes Gedicht finde ich ausgezeichnet. Nach meiner Erfahrung ist das Vögelchen dem Tod geweiht, wenn oberhalb des Schnabels bei den zwei "Nasenlöchlein" ein Blutstropfen sichtbar ist, wenn nicht, erholt es sich nach einigen Minuten und fliegt weg. Ganz herzlicher Gruss Robert


Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).