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„Der gute Hirte“ von Robert Nyffenegger

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 23.08.2019

Im Wesentlichen, Robert, kann ich deinen interessanten Gedanken folgen. Viele der Menschen, die heute kommen, sind keine Kriegsflüchtlinge mehr, sondern junge Menschen, die Sehnsucht nach einem besseren Leben haben. Dabei nehmen sie große Gefahren, selbst ihren Tod inkauf. Mit anderen Worten: Wir westlichen Länder, nicht wir als Personen, haben Afrika und Asien ausgebeutet. Jetzt ist Hilfe vor Ort angesagt. Hilfe zu Selbsthilfe sozusagen. Dir freundliche Grüße von RT.

 

Antwort von Robert Nyffenegger (23.08.2019)

Einverstanden, aber Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort macht auch riesige Probleme. Ein Freund, der bei der Entwicklungshilfe war, hat mir jede Menge Schauermärchen erzählt. Auf jeden Fall mit Geld allein ist es nicht gemacht, das versickert in dunklen Kanälen. Ich habe mit Ghanesen zusammen studiert, Stipendium aus der Schweiz, im Hinblick auf eine berufliche Tätigkeit in ihrer Heimat. Die Hälfte haben Schweizer Frauen geheiratet und sind natürlich hier geblieben. Danke Dir und lieber Gruss Robert


tryggvason (olaf-lueken2web.de) 22.08.2019

Tja Robert, so ist die Welt. Macht mal einer ERNST, dann suchen unsere
Wohlstandsdemokraten von Kommentatoren ihr Versteck auf. Man will ja
seinen Schein wahren. Unsere Nationaltugend: Heuchelei.
Andererseits: Die Leute in der DRITTEN wurden von UNS ausgenommen.,
Aber was heißt UNS ? Meine Vorfahren waren es nicht (Bergleute und
Bauern), und ich war es auch nicht. Mir hätte schon allein das Kapital
gefehlt, um große Geschäfte zu machen. Ich kaufe auch weder bei kik
noch im Kaufhof, wo sie die Massenware aus Bangladesh verhökern.
Selbst meine Klamotten sind schon seit Jahren dieselben.
HG Olaf

 

Antwort von Robert Nyffenegger (22.08.2019)

Danke Dir herzlich lieber Olaf für Deine Ehrlichkeit, ich habe es genau so empfunden, wie Du es beschreibst, nur kann ich es mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ich habe aus meinem Herzen nie eine Mördergrube gemacht und meine eigene Meinung immer frei geäussert, das war nicht immer zu meinem Vorteil, hat sich aber auf die Länge ausbezahlt. Meine Vorfahren waren Bauern im Emmental auf der Nyffenegg bei Signau. Bleiben wir einfach so wie wir sind, wir sind beide im Grossen und Ganzen damit doch gut gefahren. Denke ich. Ganz lieber Gruss Robert


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FranzB (eMail senden) 22.08.2019

Man kennt ja meine Einstellung zu diesem Thema, doch auch ich sehe sehr vieles in diesem Bereich mit Vorsicht! Dies sollte man auch! Robert, Dir viele liebe Grüße der Franz
*Wer hier Schutz und Hilfe sucht, da er in seinem Heimatland Angst um sein Leben hat, der kann wahrlich nicht in Urlaub in sein Heimatland fliegen. Dies ist ein Bespiel was mir hier wahrlich nicht passt!

 

Antwort von Robert Nyffenegger (23.08.2019)

Danke Dir, wird jetzt endlich unterbunden, dass Flüchtlinge im Heimatland nicht einfach Ferien machen können. Ja, da liegt noch vieles im Argen. Lieber Gruss Robert


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 22.08.2019

Danke, Robert, für das mir
schon angekündigte Gedicht.
Es entspringt und entspricht
deinem zu respektierenden Denken.
Jeder muss das für sich selbst
entscheiden, ob er gewillt ist,
etwas für andere Menschen,
die in Notlagen gekommen sind,
zu tun (selbstverschuldet? - das
sehe ich schon differenzierter...)
Wenn jemand in Not gerät - obwohl
ich ihn vorher davor gewarnt hatte -
würde ich mich dann weigern,
ihm ein Seil für eine mögliche
Rettung zuzuwerfen? (Das kann auf
Vieles zutreffen...)

Unmenschliches vertreibt man ja nicht
durch Nichtstun/Nichthilfe. Im Gegenteil:
dann verselbstständigt es sich noch mehr.
Somit bleibt, wenn kein Glaube an Gott
möglich ist, das GEWISSEN der FRONTMANN
des Lebens.

Meine Gedankengrüße sende ich dir - Renate

 

Antwort von Robert Nyffenegger (22.08.2019)

Danke Dir herzlich für Deine Antwort und kann Dir nur entgegnen: schon berufshalber habe ich sehr vielen Menschen geholfen und erfahren, dass es Menschen gibt, denen ist nicht zu helfen. Auf keine Art und Weise! Ich habe viele Länder auf eigene Faust bereist, auch viele in Afrika als Einzel-Tourist , war in Bosnien und Kosovo im Einsatz. Afrika hat rund eine Milliarde Einwohner und wird sich bis ins Jahr 2050 auf zwei Milliarden vermehren. Folglich machen wir am besten eine Luftbrücke, dann wird keiner mehr ertrinken und holen sie alle, die es wünschen nach Europa. Ich sage Nein, wehret den Anfängen und bietet ihnen sinnvolle Hilfe in ihrer Heimat an. Festgesetzte Kontingente lassen sich bei uns ausbilden, aber werden nach Abschluss wieder in ihr Land zurückgeschickt. Und bitte, bitte, lasst den religiösen Mumpitz auf der Seite. Lieber Gruss Robert


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Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com) 22.08.2019

Tja, da kann man geteilter Meinung sein, man sollte aber alle Meinungen akzeptieren und das Beste draus machen. Es bleibt uns und den Betroffenen ja nichts anderes übrig.

Aber Du hast das Problem sehr human in nette Worte gekleidet.
Meint mit herzlichen Grüßen Horst

 

Antwort von Robert Nyffenegger (22.08.2019)

Danke Dir, Du weisst, für mich gibt es sowas wie Gott nicht, aber dafür steht über allem die Natur. Und Menschen sind auch nur Ameisen. Siehe: blog.schielke.it › posts › 46-gibt-es-eine-naturliche-ursache-von-kriegen Herzlich Robert


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