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„Die Legende vom Heiligen Geist“ von Brigitte Waldner

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Renate Tank (renate-tankt-online.de) 25.08.2019

Hallo, liebe Brigitte,

hat Jesus Christus nicht gesprochen:
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht;
denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Johannes 15,5

Fazit:
Ohne Gottes Sohn geht also nichts, was wirklich
GELINGEN genannt werden könnte.

Für mich selbst habe ich daraus entnommen,
dass dieser Jesus, der unter uns gelebt hat
- und egal, wie lange darüber schon Zeit verstrichen ist -
etwas ganz Wichtiges mitteilen wollte.
Er will MIT UNS SEIN, aber wenn wir ihn bekämpfen,
und das wird genügend mit Ironie getan, dann ist
keine "echte Beziehung" möglich. Der Mensch,
der Jesus verneint, baut ALLEIN auf seine eigene Kraft.
Die reicht aber oft nicht aus, wie das Leben immer
wieder zeigt.

Vielleicht würden dich, Brigitte, die Nachbarn ("Räuber")
nicht so plagen; vielleicht wäre dir Hilfe zuteil
geworden, hättest du vertrauend darum gebeten...
Jeder, der den Geist Gottes verneint, erhebt
seinen eigenen unvollkommenen Geist. Das
ist wohl auch schon bei dem höchsten Engel
so gewesen, der nach seinem Sturz (Erhöhung
über Gott) keinen Zugang mehr finden konnte
und das auch nicht wollte. Widerspruch und
Auflehnung sind die Folgemerkmale...

Die Taufformel lautet: „Ich taufe Dich auf den Namen
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“.
Was Eltern für ihr Kind begannen, soll das Kind selbst
einmal fortführen: im Glauben wachsen! Für etliche
Menschen ist die Taufe nur ein Ritual, das man mitmacht,
aber wenig ernst nimmt. Wenn die Überzeugung fehlt,
wird so manches fad und verliert das eigentlich Wertvolle.
Nicht nur auf die Taufe bezogen.

So kann jeder seine eigenen Gedanken und Gefühle
überprüfen, ob er die Lehren von Jesus Christus anneh-
men kann. Der Glaube ist für niemanden ZWANG!
Aber die uralten Fragen des Menschen:
woher komme ich, wer bin ich und wohin gehe ich
werden niemals aussterben, bis dann am Ende ALLER Zeiten
alles aufgelöst und ersichtlich werden wird.

Und warum dauert das wohl so lange, Brigitte?
Weil Erkenntnis Zeit braucht, und Gott ist der Langmütigste.
Er will unsere Schwächen ja umwandeln, da er uns liebt
- aber viele weigern sich, Nähe zuzulassen. Und Gott drängt
sich nicht auf - er klopft nur immer wieder an, das ganze
Leben hindurch, denn er ist ja für ALLE gestorben.

Es ist nicht damit getan, Gottes Sohn "zu streifen".
Um sich in sein Wesen hineinzufinden und um seine Worte
und Gleichnisse verstehen zu wollen, muss man bereit sein,
vorbehaltlos, mit geöffnetem Herzen, diesen Überlieferungen
zu folgen und sie immer wieder zu verinnerlichen.

Ein Lächerlichmachen des Glaubens, wenn man ihn als
hochdümmlich bezeichnet, ist überhaupt nicht angebracht,
denn einen BEWEIS kann weder der Gläubige noch der Un-
gläubige erbringen. Jesus hat die seliggepriesen, die
NICHT SEHEN und doch glauben.

Dieses Thema füllt Bücher und wird nie ausreichend aufge-
schlüsselt werden. Wenn alles ganz offen läge, wäre es
kein Glaube mehr - dieser aber ist geboten.

Gedankengrüße von mir - Renate

 

Antwort von Brigitte Waldner (25.08.2019)

Liebe Renate, danke, ich denke, Du bist da auf der Vorwurfsebene gelandet. Insbesondere schreibst Du: "Ein Lächerlichmachen des Glaubens, wenn man ihn als hochdümmlich bezeichnet, ist überhaupt nicht angebracht..." Das macht doch niemand und wäre bei Strafe verboten, das weiß doch jeder Christ!!! Mit lieben Grüßen, Brigitte


tryggvason (olaf-lueken2web.de) 25.08.2019

Mein Vorredner FranzB meint: "Wir werden erleben(,) was kommt!
Das ist völlig absurd. Wenn danach NICHTS kommt, dann werden
wir es auch NICHT erleben.
Danke für dein tolles Gedicht.
Nachdenken prägt ein zeitgemäßes Gesicht.
HG Olaf

 

Antwort von Brigitte Waldner (25.08.2019)

Lieber Olaf, danke für das Kompliment. Ich denke, Franz hofft, nach dem Tod noch etwas zu erleben. Mit lieben Sonntagsgrüßen, Brigitte


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Lichtschatten (eMail senden) 25.08.2019

Der Mensch wird kaum aus eigener Kraft zu göttlichem Verhalten (sog. 'Heiligung') dauerhaft in der Lage sein. Der Humanismus o. a. stößt an Grenzen trotz allem Toleranzbestreben. Gläubige (Christen) rechnen deswegen mit der Wirksamkeit des Hl. Geistes, dem Wirken Gottes in Chr. Jesus. LG.

 

Antwort von Brigitte Waldner (25.08.2019)

Danke Lichtschatten, dass Du das einwirfst. Seit über 2000 Jahren unter der Leitung von Jesus gelang es bisher nicht, alle Menschen gut zu machen, und das sind 80 bis 100 Generationen, rechnet man mit 25 bis 20 Jahren pro Generation. Mir dauert es zu lange. Ich glaube, das hätte die Menschheit alleine auch zustande gebracht, da zu stehen, wo wir heute sind. Es hat sich ein böses Gen eingeklickt und es ist eine Frage der Evolution, wann es sich wieder ausklickt, es durch Weisheit oder Gehirnwäsche zu unterdrücken, versucht die Religion. Die Wirksamkeit des Heiligen Geistes bezweifle ich nach 80 Generationen. Mit lieben Grüßen, Brigitte


Bild Leser

FranzB (eMail senden) 25.08.2019

Es gibt Menschen die daran glauben und andere nicht! Wie immer im Leben! Grüße Dir der Franz und für mich, ist Glaube schon gewichtig!
*Wir werden es erleben was kommt!

 

Antwort von Brigitte Waldner (25.08.2019)

Lieber Franz, die Generationen nach uns werden - lange nach uns - "erleben", was kommt, eines Tage hört die Religion auf und die Lehre von der Ethik wird sie ersetzen, die sie immer schon war, aber um sie herum ist halt Gott aufgebaut worden. Die Lehre von der Ethik kommt als Gottheit, wenn man so will. Schön, dass Du zu dem stehst, was Du für gut hältst. Danke Dir und schöne Sonntagsgrüße von Brigitte


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